Preissprung bei Sprit, Heizöl und Gas: Was macht die Politik? | Aktuelle Stunde
Aktuelle Stunde . 04.03.2026. 32:37 Min.. UT. Verfügbar bis 04.03.2028. WDR. Von Andrea Moos.
Krieg im Iran: Preise für Benzin, Diesel und Gas deutlich höher
Stand:
Der Iran-Krieg macht sich auch in NRW bemerkbar - die Preise für Öl, Benzin und Gas steigen rasant, die Aktien sind unter Druck.
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Zu den Kommentaren [30]Der Ölpreis ist wegen des Kriegs im Nahen und Mittleren Osten gestiegen - auf den höchsten Stand seit Monaten. Auch der Spritpreis an der Tankstelle in Deutschland könnte daher weiter steigen. Am Mittwochmorgen erschreckte eine Meldung zum Dieselpreis viele Auto-Pendler: Da war der Dieselpreis plötzlich im Schnitt auf mehr als zwei Euro pro Liter geklettert. Inzwischen hat auch der Benzinpreis teilweise die "magische" Zwei-Euro-Marke überschritten.
Krieg im Iran: Preise für Benzin, Diesel und Gas deutlich höher | WDR aktuell
02:37 Min.. Verfügbar bis 05.03.2028.
- Wie hoch ist der Spritpreis derzeit?
- Wie hoch war der Spritpreis in den vergangenen Tagen?
- Warum steigen die Spritpreise?
- Was sagt das Bundeskartellamt?
- Welche Rolle spielt die Straße von Hormus?
- Wie geht es weiter mit den Öl- sowie mit den Benzin- und Dieselpreisen?
- Gibt es Möglichkeiten, beim Tanken zu sparen?
- Wie sieht es beim Gas- und Heizölpreis aus?
- Welche Auswirkungen haben höhere Ölpreise auf Inflation?
- Was macht der Iran-Krieg mit den Finanzmärkten?
- Warum steigt der Preis für Gold?
- Hat der Iran-Krieg Folgen für die Konjunktur in Deutschland?
- Inwiefern beschäftigt der Iran-Krieg Unternehmen in NRW?
Wie hoch ist der Spritpreis derzeit?
In NRW kostete ein Liter Super-Benzin E10 am Donnerstag im Mittel 2 Euro. Der mittlere E10-Preis lag bei 1,94 Euro pro Liter, beim Diesel sind es 2,05 Euro. Die Werte sind der Median für die Preise an allen NRW-Tankstellen in den vergangenen 24 Stunden. Der Median ist der Wert, der genau in der Mitte aller gemessenen Angaben liegt: 50 Prozent der Preise liegen darüber, 50 Prozent darunter. Stand der Zahlen ist der 5. März, 9 Uhr. Aktuelle Zahlen findet ihr hier:
Wie hoch war der Spritpreis in den vergangenen Tagen?
Im bundesweiten Tagesdurchschnitt kostete am Sonntag laut ADAC ein Liter Super E10 mit 1,794 Euro bereits 1,6 Cent mehr als am Freitag, dem letzten Tag vor den Angriffen - und damit so viel wie seit Mai 2024 nicht mehr. Diesel verteuerte sich alleine von Freitag bis Sonntag um 1,3 Cent auf 1,759 Euro je Liter - den höchsten Wert seit April 2024.
Warum steigen die Spritpreise?
Satelliten-Aufnahme der Straße von Hormus
Grund ist vor allem, dass der Iran eine der wichtigsten Handelsrouten für Öltanker blockiert, die Straße von Hormus. Normalerweise wird etwa ein Fünftel des weltweit verbrauchten Öls durch diese Meerenge zwischen dem Oman und dem Iran transportiert. Jetzt fahren europäische Reedereien, Ölkonzerne und Handelshäuser nicht mehr durch diese Meerenge.
Eingekauft haben die Konzerne das Erdöl, das derzeit als Diesel und Benzin an Tankstellen zu haben ist, aber noch zu einem deutlich niedrigeren Preis als dem aktuellen. Von daher gibt es großen Unmut über die jetzt schon gestiegenen Spritpreise.
"Dieser große Sprung zum jetzigen Zeitpunkt" sei "nicht gerechtfertigt", teilte der Verband der Tankstellenpächter am Mittwoch dem WDR mit. Das sei "Gewinnmitnahme im überdimensionalen Maß" - und daher "Abzocke".
Thomas Müther, ADAC Nordrhein
"Die Preise sind jetzt deutlich zu hoch", sagte auch Thomas Müther, Sprecher des ADAC Nordrhein, am Mittwoch dem WDR. Bei der Spritpreisbildung der Konzerne herrsche "eine große Intransparenz". Über Kosten und Gewinne sei kaum etwas bekannt. Und weiter:
"Das ist praktisch eine Blackbox." Thomas Müther, Sprecher des ADAC Nordrhein
Die Ölkonzerne halten dagegen: Den angehobenen Spritpreisen läge die Kalkulation zugrunde, dass sie schon jetzt das Öl am Markt deutlich teurer einkaufen müssten.
Was sagt das Bundeskartellamt?
Was Autofahrer immer schon vermutet haben, deckt sich auch mit den jüngsten Beobachtungen der Wettbewerbswächter am Bundeskartellamt: Ein höherer Rohölpreis infolge von internationalen Krisen wie dem Iran-Krieg sorgt blitzschnell für höhere Benzinpreise an der Tankstelle. Fällt hingegen der Ölpreis am Weltmarkt, kann es Wochen dauern, bis die Erleichterung auch beim Verbraucher ankommt. Dies könne man als Beispiel für "den sogenannten Rocket-and-Feather-Effekt" betrachten, heißt es in einer Analyse der Behörde von Anfang Januar.
Dieses Phänomen - wörtlich übersetzt "Rakete-und-Feder-Effekt" - gibt es auch an anderen Stellen in der Wirtschaft. Es beschreibt, dass bei steigenden Kosten die Verkaufspreise schnell angepasst werden, um die eigenen Margen zu schützen, sinkende Kosten dagegen nur langsam an die Kunden weitergegeben werden, insbesondere wenn die Konkurrenz sich auch zurückhält.
Nachweisen kann man den Mineralölkonzernen eine unfaire Preispolitik allerdings nur schwer. Denn der Rohölpreis ist nur einer von vielen Faktoren, die den Spritpreis an der Tankstelle beeinflussen. Bis der Kraftstoff im Tank landet, muss neben den Produktionsschritten eine komplexe Logistikkette durchlaufen werden. Diese umfasst beispielsweise Schiffstransporte, Pipelines, Raffinerien, Tanklager, Kessel- und Tankwagen. Fazit der Wettbewerbswächter: "Was zwischen Bohrloch und Zapfhahn passiert, ist mindestens genauso relevant für die Kraftstoffpreise wie der Rohölpreis."
Die Behörde ruft daher Autofahrer dringend dazu auf, Tank-Apps zu nutzen und dann die günstigste Tankstelle in ihrer Umgebung anzusteuern. Nur so könnten Verbraucher dazu beitragen, dass Kosten nicht einfach durchgereicht werden und der Wettbewerb auch an der Tankstelle zu besseren Konditionen beitrage.
Welche Rolle spielt die Straße von Hormus?
Zuletzt haben iranischen Revolutionsgarden einen Angriff auf einen Öltanker im Norden des Persischen Golfs gemeldet. Auf dem Webportal der Garden heißt es, das Schiff stehe in Flammen. Die Revolutionsgarden erneuerten ihre Drohung, im Kriegsfall die Straße von Hormus zu kontrollieren. Schiffe der USA, Israels, europäischer Staaten und ihrer Verbündeten hätten keine Erlaubnis für eine Durchfahrt und würden angegriffen.
Jede Störung an der Straße von Hormus bedeutet ein Risiko für die weltweite Ölversorgung und lässt den Preis steigen. Auch vorige Woche, als der Konflikt zwar schon schwelte aber noch nicht eskaliert war, waren die Rohölpreise gestiegen und hatten Einfluss auf die Benzin- und Dieselpreise in Deutschland.
Wie geht es weiter mit den Öl- sowie mit den Benzin- und Dieselpreisen?
Es könnte weiter nach oben gehen: "Sollte der Ölpreis nicht bald wieder nachgeben, kann der Aufwärtstrend auch über die nächsten Tage anhalten", sagt der Kraftstoffmarktexperte des ADAC, Christian Laberer. Mittelfristig gebe es aber - sofern sich die Lage am Golf wieder beruhigen sollte - Hoffnung auf gemäßigte Preise, da die Opec+ angekündigt hat, die Fördermengen zu erhöhen. Schnelle Entspannung sei aber nicht in Sicht
Gibt es Möglichkeiten, beim Tanken zu sparen?
Wer beim Tanken sparen will, dem rät Laberer zu den Abendstunden - dann ist Sprit in der Regel günstiger als am Morgen. Zudem lohne es sich jetzt erst recht, zu vergleichen, betont er. "Gerade in volatilen Zeiten können die Preisunterschiede zwischen einzelnen Tankstellen besonders hoch ausfallen."
Wie sieht es beim Gas- und Heizölpreis aus?
Beim Heizöl ist der Ausschlag noch stärker. Das Online-Portal Heizoel24 gab den Preis am Donnerstagvormittag mit rund 133 Euro pro 100 Liter an. Am Mittwochnachmittag waren 128 Euro angezeigt worden, am Freitag lagen die Preise noch unter 100 Euro. Zudem verzeichnete die Seite bereits am Samstag und Sonntag eine sehr hohe Nachfrage nach Heizöl. Womöglich rechnen Hausbesitzer mit noch höheren Preisen und haben deshalb ihre geplanten Bestellungen vorgezogen.
Auch der Großhandelspreis für Erdgas legte stark zu. Zum Handelsauftakt am Montag gab es den stärksten Preissprung seit August 2023: Der wichtige Terminkontrakt TTF verteuerte sich im Vergleich zu Freitag um etwa 25 Prozent. Wegen langfristiger Kontrakte dauert es aber üblicherweise eine Weile, bis Energieversorger Preisänderungen im Großhandel an Privatkunden weiterreichen.
Welche Auswirkungen haben höhere Ölpreise auf die Inflation?
Zusätzlich treiben höhere Ölpreise auch die allgemeine Inflation nach oben. Volkswirte betonen, dass die künftige Inflationsentwicklung "zu einem großen Teil von den künftigen Ölpreisen" abhängt. Solche Auswirkungen erfolgen allerdings häufig erst zeitverzögert, da Unternehmen gestiegene Kosten nur nach und nach an die Verbraucher weitergeben.
Was macht der Iran-Krieg mit den Finanzmärkten?
An den Finanzmärkten sorgt der Iran-Krieg für Turbulenzen. Der deutsche Leitindex Dax gab deutlich nach. Am Dienstag erreichte er seinen vorläufigen Tiefpunkt. Am Mittwoch ging es wieder nach oben. Besonders stark waren die Aktienkurse von Chemie- und Touristikkonzernen gesunken.
Warum steigt der Preis für Gold?
Investoren setzen wegen der Unsicherheit verstärkt auf den "sicheren Hafen" Gold. Der Preis für das Edelmetall zog an, zuletzt mussten für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) rund 5.160 Dollar bezahlt werden - das Rekordhoch von fast 5.600 Dollar von Ende Januar rückt damit wieder näher.
Hat der Iran-Krieg Folgen für die Konjunktur in Deutschland?
Für die angeschlagene deutsche Wirtschaft birgt die Eskalation im Nahen und Mittleren Osten Gefahren. Bleibe es bei einem kürzeren Konflikt, seien die wirtschaftlichen Folgen begrenzt, meint Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der Liechtensteiner VP Bank. Das Risiko läge in einem deutlichen Ölpreisanstieg bei einem länger anhaltenden Konflikt. "In diesem Falle wären die wirtschaftlichen Folgen signifikant."
Berechnungen der EZB zeigten, dass ein Ölpreisanstieg um 10 Prozent mittelfristig das Potenzialwachstum um 0,2 Prozent drücke, sagt Gitzel. Das wäre für die deutsche Wirtschaft, die nach Einschätzung der Bundesregierung dieses Jahr um rund ein Prozent wachsen dürfte, bereits schmerzhaft. Dass es bei einem nur wenige Tage dauernden Militärschlag bleibt, ist zumindest zweifelhaft. Nach Einschätzungen von US-Präsident Donald Trump könnte der Krieg mit dem Iran noch vier Wochen dauern.
Inwiefern beschäftigt der Iran-Krieg Unternehmen in NRW?
Es gibt kaum etwas, was die Preise und die Wirtschaft in NRW so sehr beeinflusst wie die Kosten für Rohöl: Viele energieintensive Branchen in NRW wie Chemie, Stahl, Glas oder Papier hängen daran. Auch die Speditions- und Logistikunternehmen beschäftigt der Konflikt.
Dr. Rüdiger Ostrowski, Geschäftsführer des Verbands Spedition und Logistik, vertritt nach eigenen Angaben 450 Unternehmen in NRW, in denen 65.000 Menschen arbeiten. Er sagt, dass sich die Speditions- und Logistikunternehmen auch um Logistikketten Sorgen machen. "Dubai und Abu Dhabi sind wichtige Drehkreuze für Luftfracht aus Fernost. Der Luftraum ist gesperrt, dadurch kommen Waren nicht nach NRW. Wenn das Flugverbot bestehen bleibt, wird es bei manchen Produkten einen Versorgungsengpass geben," befürchtet er.
Gleichzeitig weist er darauf hin, dass es noch zu früh sei, um vorherzusagen, ob es zu einem nachhaltigen Anstieg der Rohölpreise kommen wird und ob tatsächlich Versorgungsketten unterbrochen werden. Wenn es soweit komme, werde die Branche eine Lösung finden: "Wir haben innovative Logistiker in NRW. Notfalls müssen die sich über alternative Routen für Luftfracht Gedanken machen."
Unsere Quellen:
- WDR-Interview mit Thomas Müther, Sprecher ADAC Nordrhein
- Nachrichtenagenturen dpa, Reuters
- Datenauswertung des ADAC
- SWR-Datenanalyse aller Kraftstoff-Preise der etwa 15.000 deutschen Tankstellen (Stand: 02.03.2026, 8 Uhr)
- Verband Spedition und Logistik NRW
- Verband der Tankstellenpächter auf WDR-Anfrage
Sendung: WDR Fernsehen, Aktuelle Stunde, 04.03.2026, 18.45 Uhr
Sendung: WDR 5, Morgenecho, 02.03.2026, 06.50 Uhr
Sendung: WDR 5, Tag um 12, 03.03.2026, 12 Uhr
30 Kommentare
Kommentar 30: Seppl schreibt am 05.03.2026, 15:36 Uhr :
Einfach mal locker bleiben und das E-Bike oder Rad nehmen. Das Wetter lockt...
Kommentar 29: Lajo schreibt am 05.03.2026, 08:54 Uhr :
Ich versteh die ganze Aufregung nicht. Einfach die Energiewende durchziehen, E-Bike und E-Auto in der Garage, Solaranlage auf dem Dach und Wärmepumpe vor dem Haus. Es wurde ja massiv über grüne Politik geschimpft, bin gespannt, ob jetzt kapiert wird, dass das Verbrenneraus kommen muss und das Heizen mit Öl und Gas keine Zukunft hat. Aber schwarz-rot macht ja gerade die Rolle rückwärts.
Antwort von CF , geschrieben am 05.03.2026, 11:39 Uhr :
Voll und ganz mit einverstanden. Dazu auch noch bei Strecken unten 5km, besser noch unter 10, das Fahrrad nehmen. Gut für die Umwelt, noch besser für die Gesundheit.
Antwort von Elena - 1984 , geschrieben am 05.03.2026, 11:40 Uhr :
Bisher konnte mir nicht ein einziger aus meinem Bekanntenkreis einen Nachweis vorlegen nach dem sich ihre genannten Investitionen zu Lebzeiten rentieren. Die tollen prognostizierten Werte aus den Hochglanzprospekten waren bisher alle nicht zutreffend. Keine Anlage hat es geschafft Wärmepumpe und Carreraauto ausreichend mit Strom zu versorgen. Strom muss teuer hinzugekauft werden und verschiebt den Break-Even-Point zeitlich ganz weit nach hinten. Und wenn dann nach 20, 30 jahren Wärmepumpe und Auto (Akku) getauscht werden müssen bricht die Rechnung komplett zusammen. Nachhaltig geht anders.
Antwort von Maximilian , geschrieben am 05.03.2026, 13:58 Uhr :
Solar auf das Dach geht aber für viele nicht. Der eine lebt im Bungalow mit Solardach, Wärmepumpe und Porsche Taycan 4s electric als Ego-Speicher und ID-Buzz als Zweitwagen für familiäre Anliegen. Ein Anderer wohnt zur Miete und muss mit dem Opel Corsa zur Arbeit, weil der ÖPNV nicht funktioniert oder ausgebaut ist. Wessen ökologischer Fußabdruck ist größer? Außerdem wird immer noch mit Kohle und Gas Strom produziert, weil die regenerativen bei weitem nicht den Bedarf decken.
Antwort von Jupp , geschrieben am 05.03.2026, 15:32 Uhr :
Mache Ich schon längst und vollkommen unabhängig von Spritpreisen. Aber Ich kenn wirklich Leute, die fahren < 1km mit dem Auto.
Kommentar 28: uschi schon wieder schreibt am 04.03.2026, 20:21 Uhr :
Auf Grund der Tatsache dass beim Bundeskartellamt intensiv auf die derzeitigen Kraftstoffpreise geschaut wird, hat mein Hausarzt meine Krankschreibung verlängert. Unser Haushalt muss den Lebensmittel Einkauf wubsen. Da bleibt leider nichts mehr übrig für die über 50% Besteuerung von Kraftstoff und den Gewinn des Ölkonzern. Ja, richtig unser Staat verdient seit Sonntag über die Steuern kräftig mit. Danke dafür.
Antwort von DL , geschrieben am 05.03.2026, 04:23 Uhr :
Wie wahr! Leider ist es so! Alles Gute!
Kommentar 27: Florian S. schreibt am 04.03.2026, 19:16 Uhr :
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Kommentar 26: Puggel Christian schreibt am 04.03.2026, 15:18 Uhr :
Warum sollte die Bundesregierung die Spritpreise deckeln? Die Regierung verdient ja selbst kräftig mit in Form von Steuereinnahmen. Dabei war der Preis bisher ohnehin schon sehr hoch. Ich komme gerade von den Canaren, dort liegt der Preis im Schnitt zwischen 1,15 und 1,30 €. Bei uns ist es die blanke Abzocke.
Antwort von Paul S. , geschrieben am 04.03.2026, 16:52 Uhr :
Ein Grund warum dort die Spritpreise billiger sein können, Es sind die günstigen Importkosten, was aufgrund der geografischen Nähe zu Nordafrika und der guten Infrastruktur vergleichsweise niedrigere Importkosten verursacht.
Kommentar 25: Thomas F. schreibt am 04.03.2026, 11:49 Uhr :
Befinde mich aktuell in Benalmadena/Spanien. Der aktuelle Dieselpreis 1,35EUR an den freien Tankstellen und 1,58 EUR an den Markentankstellen. In Deutschland werden sofort die Preise erhöht, obwohl die Tanklager noch voll sind. Die Politik könnte dem Einhalt gebieten, aber die höheren die höheren Steuereinnahmen sind doch dann zu verlockend.
Kommentar 24: Thomas G. schreibt am 04.03.2026, 10:49 Uhr :
Lächerlich...billig eingekauften Sprit jetzt als teuer zu verkaufen. Bis die Erhöhung spürbar wären müssten 3-4 Wochen vergehen und nicht innerhalb von 1-2 Tagen. Das unser tolles Land da nicht einschreitet ist sonnenklar. Was soll man jetzt tun wieder Klopapier hamstern ? Co² Steuer muss endlich abgeschafft werden. Wenn man bedenkt wenn der Staat seine gierigen griffel weglassen würde, würde der Sprit auch im moment nur ca 1€ + - kosten.
Antwort von Paul S. , geschrieben am 04.03.2026, 18:00 Uhr :
Das Emissionshandelssystem der EU wirkt fatal auf die Spritpreise ein. Dazu kommen noch die Klimaziele was die Politik in der Regel nicht dazu anregt, die Preise zu senken. Sie benutzt die hohe Spritpreise als festes Instrument zur Förderung klimafreundlicher Mobilität. Für die Bürger in Deutschland bedeutet es, unnütz Schiffe zu versenken und den Markt dabei teuer machen.
Kommentar 23: Anonym schreibt am 04.03.2026, 08:44 Uhr :
Das die Sprit-Preise täglich mehrfach schwanken hat dann auch mit der Straße von Hormus zu tun, oder wie? Komisch auch, dass in den Nachbarländern die Preise nur um einige Cent gestiegen sind. Es ist und bleib schlichtweg Gewinnmitnahme bei der der Staat ordentlich mitverdient. Deshalb besteht auch kein Interesse dies zu reglementieren...
Kommentar 22: Sandra12 schreibt am 04.03.2026, 08:27 Uhr :
ABZOCKE !!!Nichts anderes. Unsere Großkopferten verdienen sich dumm und dämlich an uns doofen Arbeiter. Wir werden doppelt und dreifach besteuert und alle gucken nur zu. Es sind nämlich nicht nur die Spritpreise für den Pendler, auch jedes Lebensmittel wird dann mal eben wieder verteuert, Dienstleister müssen auch tanken, und alles andere, was der Verbraucher kaufen muss.... Fein!! Ganz ehrlich? Ich habe jeden Tag mehr Lust meinen Job zu kündigen und ebenfalls vom Amt zu leben. Auto brauche ich ja dann nicht mehr und wenn ich durch die billigen Lebensmittel, die man sich dann nur noch leisten kann, krank wird, zahlt die Kasse.... Es ist einfach nur noch zum Koxxen!! Hauptsache unser Merz sitzt lächelnd, nichtssagend im Oval-Office - auf unsere Kosten!
Kommentar 21: Thomas G. schreibt am 04.03.2026, 06:39 Uhr :
Am Sonntag trieben die Spekulanten an der Börse den Ölpreis nach oben. Obwohl nur 20% des Rohöls über die Straße von Hormus kommt, obwohl die OPEC angekündigt hatte die Fördermengen zu erhöhen und 80% des Rohöls woanders herkommen und eigentlich keine Versorgungsengpässe entstehen, stieg der Preis durch die wilden Spekulationen der Börsianer. Und was machen die Mineralölkonzerne? Sie setzen an den Tankstellen und beim Heizöl den Preis sofort hoch. Dabei sind in den Lagern noch nicht einmal das teurere Rohöl angekommen. Man sackt sich ganz einfach eine noch höhere Marge ein, weil man als Konzern seinen Großaktionären einen noch größeren Milliardengewinn präsentieren kann. Diese Gierhälse sollten sich was schämen. Leider greift auch der Staat nicht ein, weil dadurch auch höhere Steuern fließen. Spekulanten, Konzerne und Politik könnten diese Preistreiberei ganz schnell beenden.
Kommentar 20: Brigitta S. schreibt am 03.03.2026, 11:54 Uhr :
Wenn ein gerechter Frieden in der Ukraine auch jetzt im Nahen Osten noch in weiter Ferne liegt, dann würden selbst die kleinsten Erfolge in Richtung nachhaltigem Frieden gleich wieder zunichte gemacht werden, durch die ständigen Anfeindungen die sich die Weltpolitik schafft. Wie soll da sich eine Wirtschaft noch erholen können, geschweige der Markt? Uns erwartet weiter wieder hohe Kosten, schließlich ist kein Krieg kostenlos. Das Tanken wird enorm teurer, jeder Autofahrer spürt die Auswirkungen an der Zapfsäule vom Nahost-Krieg. Der Rat der Presse, ein Blick auf die Preistabelle, bevor man losfährt bringt den Autofahrer doch nicht viel. Er liest den momentan den günstigsten Tankpreis in der Nähe und wenn er an der Tankstelle ankommt ist er schon wieder höher gestiegen.