Preissprung bei Sprit, Heizöl und Gas: Was macht die Politik? | Aktuelle Stunde

Aktuelle Stunde 04.03.2026 32:37 Min. UT Verfügbar bis 04.03.2028 WDR Von Andrea Moos

Krieg im Iran: Preise für Benzin, Diesel und Gas deutlich höher

Stand:

Der Iran-Krieg macht sich auch in NRW bemerkbar - die Preise für Öl, Benzin und Gas steigen rasant, die Aktien sind unter Druck.

Der Ölpreis ist wegen des Kriegs im Nahen und Mittleren Osten gestiegen - auf den höchsten Stand seit Monaten. Auch der Spritpreis an der Tankstelle in Deutschland könnte daher weiter steigen. Am Mittwochmorgen erschreckte eine Meldung zum Dieselpreis viele Auto-Pendler: Da war der Dieselpreis plötzlich im Schnitt auf mehr als zwei Euro pro Liter geklettert. Inzwischen hat auch der Benzinpreis teilweise die "magische" Zwei-Euro-Marke überschritten.

Krieg im Iran: Preise für Benzin, Diesel und Gas deutlich höher | WDR aktuell

02:37 Min. Verfügbar bis 05.03.2028

Wie hoch ist der Spritpreis derzeit?

In NRW kostete ein Liter Super-Benzin E10 am Donnerstag im Mittel 2 Euro. Der mittlere E10-Preis lag bei 1,94 Euro pro Literbeim Diesel sind es 2,05 Euro. Die Werte sind der Median für die Preise an allen NRW-Tankstellen in den vergangenen 24 Stunden. Der Median ist der Wert, der genau in der Mitte aller gemessenen Angaben liegt: 50 Prozent der Preise liegen darüber, 50 Prozent darunter. Stand der Zahlen ist der 5. März, 9 Uhr. Aktuelle Zahlen findet ihr hier:

Wie hoch war der Spritpreis in den vergangenen Tagen?

Im bundesweiten Tagesdurchschnitt kostete am Sonntag laut ADAC ein Liter Super E10 mit 1,794 Euro bereits 1,6 Cent mehr als am Freitag, dem letzten Tag vor den Angriffen - und damit so viel wie seit Mai 2024 nicht mehr. Diesel verteuerte sich alleine von Freitag bis Sonntag um 1,3 Cent auf 1,759 Euro je Liter - den höchsten Wert seit April 2024.

Warum steigen die Spritpreise?

Der Persische Golf, die Straße von Hormus und der Golf von Oman in einer Satellitenaufnahme der NASA

Satelliten-Aufnahme der Straße von Hormus

Grund ist vor allem, dass der Iran eine der wichtigsten Handelsrouten für Öltanker blockiert, die Straße von Hormus. Normalerweise wird etwa ein Fünftel ​des weltweit verbrauchten Öls durch diese Meerenge zwischen dem Oman und dem Iran transportiert. Jetzt fahren europäische Reedereien, Ölkonzerne und Handelshäuser nicht mehr durch diese Meerenge.

Eingekauft haben die Konzerne das Erdöl, das derzeit als Diesel und Benzin an Tankstellen zu haben ist, aber noch zu einem deutlich niedrigeren Preis als dem aktuellen. Von daher gibt es großen Unmut über die jetzt schon gestiegenen Spritpreise.

"Dieser große Sprung zum jetzigen Zeitpunkt" sei "nicht gerechtfertigt", teilte der Verband der Tankstellenpächter am Mittwoch dem WDR mit. Das sei "Gewinnmitnahme im überdimensionalen Maß" - und daher "Abzocke".

Poträt von Thomas Müther, "Leiter Kommunikation" beim ADAC Nordrhein

Thomas Müther, ADAC Nordrhein

"Die Preise sind jetzt deutlich zu hoch", sagte auch Thomas Müther, Sprecher des ADAC Nordrhein, am Mittwoch dem WDR. Bei der Spritpreisbildung der Konzerne herrsche "eine große Intransparenz". Über Kosten und Gewinne sei kaum etwas bekannt. Und weiter:

"Das ist praktisch eine Blackbox." Thomas Müther, Sprecher des ADAC Nordrhein

Die Ölkonzerne halten dagegen: Den angehobenen Spritpreisen läge die Kalkulation zugrunde, dass sie schon jetzt das Öl am Markt deutlich teurer einkaufen müssten.

Was sagt das Bundeskartellamt?

Was Autofahrer immer schon vermutet haben, deckt sich auch mit den jüngsten Beobachtungen der Wettbewerbswächter am Bundeskartellamt: Ein höherer Rohölpreis infolge von internationalen Krisen wie dem Iran-Krieg sorgt blitzschnell für höhere Benzinpreise an der Tankstelle. Fällt hingegen der Ölpreis am Weltmarkt, kann es Wochen dauern, bis die Erleichterung auch beim Verbraucher ankommt. Dies könne man als Beispiel für "den sogenannten Rocket-and-Feather-Effekt" betrachten, heißt es in einer Analyse der Behörde von Anfang Januar.

Dieses Phänomen - wörtlich übersetzt "Rakete-und-Feder-Effekt" - gibt es auch an anderen Stellen in der Wirtschaft. Es beschreibt, dass bei steigenden Kosten die Verkaufspreise schnell angepasst werden, um die eigenen Margen zu schützen, sinkende Kosten dagegen nur langsam an die Kunden weitergegeben werden, insbesondere wenn die Konkurrenz sich auch zurückhält.

Nachweisen kann man den Mineralölkonzernen eine unfaire Preispolitik allerdings nur schwer. Denn der Rohölpreis ist nur einer von vielen Faktoren, die den Spritpreis an der Tankstelle beeinflussen. Bis der Kraftstoff im Tank landet, muss neben den Produktionsschritten eine komplexe Logistikkette durchlaufen werden. Diese umfasst beispielsweise Schiffstransporte, Pipelines, Raffinerien, Tanklager, Kessel- und Tankwagen. Fazit der Wettbewerbswächter: "Was zwischen Bohrloch und Zapfhahn passiert, ist mindestens genauso relevant für die Kraftstoffpreise wie der Rohölpreis."

Die Behörde ruft daher Autofahrer dringend dazu auf, Tank-Apps zu nutzen und dann die günstigste Tankstelle in ihrer Umgebung anzusteuern. Nur so könnten Verbraucher dazu beitragen, dass Kosten nicht einfach durchgereicht werden und der Wettbewerb auch an der Tankstelle zu besseren Konditionen beitrage.

Welche Rolle spielt die Straße von Hormus?

Zuletzt haben iranischen Revolutionsgarden einen Angriff auf einen Öltanker im Norden des Persischen Golfs gemeldet. Auf dem Webportal der Garden heißt es, das Schiff stehe in Flammen. Die Revolutionsgarden erneuerten ihre Drohung, im Kriegsfall die Straße von Hormus zu kontrollieren. Schiffe der USA, Israels, europäischer Staaten und ihrer Verbündeten hätten keine Erlaubnis für eine Durchfahrt und würden angegriffen.

Jede Störung ‌an der Straße von Hormus bedeutet ein Risiko für die weltweite Ölversorgung und lässt den Preis steigen. Auch vorige Woche, als der Konflikt zwar schon schwelte aber noch nicht eskaliert war, waren die Rohölpreise gestiegen und hatten Einfluss auf die Benzin- und Dieselpreise in Deutschland.

Diese Folgen hat es, wenn die Straße von Hormus zu ist

WDR Studios NRW 02.03.2026 04:54 Min. Verfügbar bis 01.03.2028 WDR Online


Wie geht es weiter mit den Öl- sowie mit den Benzin- und Dieselpreisen?

Es könnte weiter nach oben gehen: "Sollte der Ölpreis nicht bald wieder nachgeben, kann der Aufwärtstrend auch über die nächsten Tage anhalten", sagt der Kraftstoffmarktexperte des ADAC, Christian Laberer. Mittelfristig gebe es aber - sofern sich die Lage am Golf wieder beruhigen sollte - Hoffnung auf gemäßigte Preise, da die Opec+ angekündigt hat, die Fördermengen zu erhöhen. Schnelle Entspannung sei aber nicht in Sicht

Gibt es Möglichkeiten, beim Tanken zu sparen?

Wer beim Tanken sparen will, dem rät Laberer zu den Abendstunden - dann ist Sprit in der Regel günstiger als am Morgen. Zudem lohne es sich jetzt erst recht, zu vergleichen, betont er. "Gerade in volatilen Zeiten können die Preisunterschiede zwischen einzelnen Tankstellen besonders hoch ausfallen."

Wie sieht es beim Gas- und Heizölpreis aus?

Beim Heizöl ist der Ausschlag noch stärker. Das Online-Portal Heizoel24 gab den Preis am Donnerstagvormittag mit rund 133 Euro pro 100 Liter an. Am Mittwochnachmittag waren 128 Euro angezeigt worden, am Freitag lagen die Preise noch unter 100 Euro. Zudem verzeichnete die Seite bereits am Samstag und Sonntag eine sehr hohe Nachfrage nach Heizöl. Womöglich rechnen Hausbesitzer mit noch höheren Preisen und haben deshalb ihre geplanten Bestellungen vorgezogen.

Auch der Großhandelspreis für Erdgas legte stark zu. Zum Handelsauftakt am Montag gab es den stärksten Preissprung seit August 2023: Der wichtige Terminkontrakt TTF verteuerte sich im Vergleich zu Freitag um etwa 25 Prozent. Wegen langfristiger Kontrakte dauert es aber üblicherweise eine Weile, bis Energieversorger Preisänderungen im Großhandel an Privatkunden weiterreichen. 

Welche Auswirkungen haben höhere Ölpreise auf die Inflation?

Zusätzlich treiben höhere Ölpreise auch die allgemeine Inflation nach oben. Volkswirte betonen, dass die künftige Inflationsentwicklung "zu einem großen Teil von den künftigen Ölpreisen" abhängt. Solche Auswirkungen erfolgen allerdings häufig erst zeitverzögert, da Unternehmen gestiegene Kosten nur nach und nach an die Verbraucher weitergeben.

Was macht der Iran-Krieg mit den Finanzmärkten?

An den Finanzmärkten sorgt der Iran-Krieg für Turbulenzen. Der deutsche Leitindex Dax gab deutlich nach. Am Dienstag erreichte er seinen vorläufigen Tiefpunkt. Am Mittwoch ging es wieder nach oben. Besonders stark waren die Aktienkurse von Chemie- und Touristikkonzernen gesunken.

Warum steigt der Preis für Gold?

Investoren setzen wegen der Unsicherheit verstärkt auf den "sicheren Hafen" Gold. Der Preis für das Edelmetall zog an, zuletzt mussten für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) rund 5.160 Dollar bezahlt werden - das Rekordhoch von fast 5.600 Dollar von Ende Januar rückt damit wieder näher. 

Hat der Iran-Krieg Folgen für die Konjunktur in Deutschland?

Für die angeschlagene deutsche Wirtschaft birgt die Eskalation im Nahen und Mittleren Osten Gefahren. Bleibe es bei einem kürzeren Konflikt, seien die wirtschaftlichen Folgen begrenzt, meint Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der Liechtensteiner VP Bank. Das Risiko läge in einem deutlichen Ölpreisanstieg bei einem länger anhaltenden Konflikt. "In diesem Falle wären die wirtschaftlichen Folgen signifikant."

Berechnungen der EZB zeigten, dass ein Ölpreisanstieg um 10 Prozent mittelfristig das Potenzialwachstum um 0,2 Prozent drücke, sagt Gitzel. Das wäre für die deutsche Wirtschaft, die nach Einschätzung der Bundesregierung dieses Jahr um rund ein Prozent wachsen dürfte, bereits schmerzhaft. Dass es bei einem nur wenige Tage dauernden Militärschlag bleibt, ist zumindest zweifelhaft. Nach Einschätzungen von US-Präsident Donald Trump könnte der Krieg mit dem Iran noch vier Wochen dauern.

Inwiefern beschäftigt der Iran-Krieg Unternehmen in NRW?

Es gibt kaum etwas, was die Preise und die Wirtschaft in NRW so sehr beeinflusst wie die Kosten für Rohöl: Viele energieintensive Branchen in NRW wie Chemie, Stahl, Glas oder Papier hängen daran. Auch die Speditions- und Logistikunternehmen beschäftigt der Konflikt.

Dr. Rüdiger Ostrowski, Geschäftsführer des Verbands Spedition und Logistik, vertritt nach eigenen Angaben 450 Unternehmen in NRW, in denen 65.000 Menschen arbeiten. Er sagt, dass sich die Speditions- und Logistikunternehmen auch um Logistikketten Sorgen machen. "Dubai und Abu Dhabi sind wichtige Drehkreuze für Luftfracht aus Fernost. Der Luftraum ist gesperrt, dadurch kommen Waren nicht nach NRW. Wenn das Flugverbot bestehen bleibt, wird es bei manchen Produkten einen Versorgungsengpass geben," befürchtet er.

Gleichzeitig weist er darauf hin, dass es noch zu früh sei, um vorherzusagen, ob es zu einem nachhaltigen Anstieg der Rohölpreise kommen wird und ob tatsächlich Versorgungsketten unterbrochen werden. Wenn es soweit komme, werde die Branche eine Lösung finden: "Wir haben innovative Logistiker in NRW. Notfalls müssen die sich über alternative Routen für Luftfracht Gedanken machen."

Unsere Quellen:

Sendung: WDR Fernsehen, Aktuelle Stunde, 04.03.2026, 18.45 Uhr
Sendung: WDR 5, Morgenecho, 02.03.2026, 06.50 Uhr
Sendung: WDR 5, Tag um 12, 03.03.2026, 12 Uhr

Kommentare zum Thema

30 Kommentare

  • 30 Seppl 05.03.2026, 15:36 Uhr

    Einfach mal locker bleiben und das E-Bike oder Rad nehmen. Das Wetter lockt...

  • 29 Lajo 05.03.2026, 08:54 Uhr

    Ich versteh die ganze Aufregung nicht. Einfach die Energiewende durchziehen, E-Bike und E-Auto in der Garage, Solaranlage auf dem Dach und Wärmepumpe vor dem Haus. Es wurde ja massiv über grüne Politik geschimpft, bin gespannt, ob jetzt kapiert wird, dass das Verbrenneraus kommen muss und das Heizen mit Öl und Gas keine Zukunft hat. Aber schwarz-rot macht ja gerade die Rolle rückwärts.

    Antworten (4)
    • CF 05.03.2026, 11:39 Uhr

      Voll und ganz mit einverstanden. Dazu auch noch bei Strecken unten 5km, besser noch unter 10, das Fahrrad nehmen. Gut für die Umwelt, noch besser für die Gesundheit.

    • Elena - 1984 05.03.2026, 11:40 Uhr

      Bisher konnte mir nicht ein einziger aus meinem Bekanntenkreis einen Nachweis vorlegen nach dem sich ihre genannten Investitionen zu Lebzeiten rentieren. Die tollen prognostizierten Werte aus den Hochglanzprospekten waren bisher alle nicht zutreffend. Keine Anlage hat es geschafft Wärmepumpe und Carreraauto ausreichend mit Strom zu versorgen. Strom muss teuer hinzugekauft werden und verschiebt den Break-Even-Point zeitlich ganz weit nach hinten. Und wenn dann nach 20, 30 jahren Wärmepumpe und Auto (Akku) getauscht werden müssen bricht die Rechnung komplett zusammen. Nachhaltig geht anders.

    • Maximilian 05.03.2026, 13:58 Uhr

      Solar auf das Dach geht aber für viele nicht. Der eine lebt im Bungalow mit Solardach, Wärmepumpe und Porsche Taycan 4s electric als Ego-Speicher und ID-Buzz als Zweitwagen für familiäre Anliegen. Ein Anderer wohnt zur Miete und muss mit dem Opel Corsa zur Arbeit, weil der ÖPNV nicht funktioniert oder ausgebaut ist. Wessen ökologischer Fußabdruck ist größer? Außerdem wird immer noch mit Kohle und Gas Strom produziert, weil die regenerativen bei weitem nicht den Bedarf decken.

    • Jupp 05.03.2026, 15:32 Uhr

      Mache Ich schon längst und vollkommen unabhängig von Spritpreisen. Aber Ich kenn wirklich Leute, die fahren < 1km mit dem Auto.

  • 28 uschi schon wieder 04.03.2026, 20:21 Uhr

    Auf Grund der Tatsache dass beim Bundeskartellamt intensiv auf die derzeitigen Kraftstoffpreise geschaut wird, hat mein Hausarzt meine Krankschreibung verlängert. Unser Haushalt muss den Lebensmittel Einkauf wubsen. Da bleibt leider nichts mehr übrig für die über 50% Besteuerung von Kraftstoff und den Gewinn des Ölkonzern. Ja, richtig unser Staat verdient seit Sonntag über die Steuern kräftig mit. Danke dafür.

    Antworten (1)
    • DL 05.03.2026, 04:23 Uhr

      Wie wahr! Leider ist es so! Alles Gute!

  • 27 Florian S. 04.03.2026, 19:16 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 26 Puggel Christian 04.03.2026, 15:18 Uhr

    Warum sollte die Bundesregierung die Spritpreise deckeln? Die Regierung verdient ja selbst kräftig mit in Form von Steuereinnahmen. Dabei war der Preis bisher ohnehin schon sehr hoch. Ich komme gerade von den Canaren, dort liegt der Preis im Schnitt zwischen 1,15 und 1,30 €. Bei uns ist es die blanke Abzocke.

    Antworten (1)
    • Paul S. 04.03.2026, 16:52 Uhr

      Ein Grund warum dort die Spritpreise billiger sein können, Es sind die günstigen Importkosten, was aufgrund der geografischen Nähe zu Nordafrika und der guten Infrastruktur vergleichsweise niedrigere Importkosten verursacht.

  • 25 Thomas F. 04.03.2026, 11:49 Uhr

    Befinde mich aktuell in Benalmadena/Spanien. Der aktuelle Dieselpreis 1,35EUR an den freien Tankstellen und 1,58 EUR an den Markentankstellen. In Deutschland werden sofort die Preise erhöht, obwohl die Tanklager noch voll sind. Die Politik könnte dem Einhalt gebieten, aber die höheren die höheren Steuereinnahmen sind doch dann zu verlockend.

  • 24 Thomas G. 04.03.2026, 10:49 Uhr

    Lächerlich...billig eingekauften Sprit jetzt als teuer zu verkaufen. Bis die Erhöhung spürbar wären müssten 3-4 Wochen vergehen und nicht innerhalb von 1-2 Tagen. Das unser tolles Land da nicht einschreitet ist sonnenklar. Was soll man jetzt tun wieder Klopapier hamstern ? Co² Steuer muss endlich abgeschafft werden. Wenn man bedenkt wenn der Staat seine gierigen griffel weglassen würde, würde der Sprit auch im moment nur ca 1€ + - kosten.

    Antworten (1)
    • Paul S. 04.03.2026, 18:00 Uhr

      Das Emissionshandelssystem der EU wirkt fatal auf die Spritpreise ein. Dazu kommen noch die Klimaziele was die Politik in der Regel nicht dazu anregt, die Preise zu senken. Sie benutzt die hohe Spritpreise als festes Instrument zur Förderung klimafreundlicher Mobilität. Für die Bürger in Deutschland bedeutet es, unnütz Schiffe zu versenken und den Markt dabei teuer machen.

  • 23 Anonym 04.03.2026, 08:44 Uhr

    Das die Sprit-Preise täglich mehrfach schwanken hat dann auch mit der Straße von Hormus zu tun, oder wie? Komisch auch, dass in den Nachbarländern die Preise nur um einige Cent gestiegen sind. Es ist und bleib schlichtweg Gewinnmitnahme bei der der Staat ordentlich mitverdient. Deshalb besteht auch kein Interesse dies zu reglementieren...

  • 22 Sandra12 04.03.2026, 08:27 Uhr

    ABZOCKE !!!Nichts anderes. Unsere Großkopferten verdienen sich dumm und dämlich an uns doofen Arbeiter. Wir werden doppelt und dreifach besteuert und alle gucken nur zu. Es sind nämlich nicht nur die Spritpreise für den Pendler, auch jedes Lebensmittel wird dann mal eben wieder verteuert, Dienstleister müssen auch tanken, und alles andere, was der Verbraucher kaufen muss.... Fein!! Ganz ehrlich? Ich habe jeden Tag mehr Lust meinen Job zu kündigen und ebenfalls vom Amt zu leben. Auto brauche ich ja dann nicht mehr und wenn ich durch die billigen Lebensmittel, die man sich dann nur noch leisten kann, krank wird, zahlt die Kasse.... Es ist einfach nur noch zum Koxxen!! Hauptsache unser Merz sitzt lächelnd, nichtssagend im Oval-Office - auf unsere Kosten!

  • 21 Thomas G. 04.03.2026, 06:39 Uhr

    Am Sonntag trieben die Spekulanten an der Börse den Ölpreis nach oben. Obwohl nur 20% des Rohöls über die Straße von Hormus kommt, obwohl die OPEC angekündigt hatte die Fördermengen zu erhöhen und 80% des Rohöls woanders herkommen und eigentlich keine Versorgungsengpässe entstehen, stieg der Preis durch die wilden Spekulationen der Börsianer. Und was machen die Mineralölkonzerne? Sie setzen an den Tankstellen und beim Heizöl den Preis sofort hoch. Dabei sind in den Lagern noch nicht einmal das teurere Rohöl angekommen. Man sackt sich ganz einfach eine noch höhere Marge ein, weil man als Konzern seinen Großaktionären einen noch größeren Milliardengewinn präsentieren kann. Diese Gierhälse sollten sich was schämen. Leider greift auch der Staat nicht ein, weil dadurch auch höhere Steuern fließen. Spekulanten, Konzerne und Politik könnten diese Preistreiberei ganz schnell beenden.

  • 20 Brigitta S. 03.03.2026, 11:54 Uhr

    Wenn ein gerechter Frieden in der Ukraine auch jetzt im Nahen Osten noch in weiter Ferne liegt, dann würden selbst die kleinsten Erfolge in Richtung nachhaltigem Frieden gleich wieder zunichte gemacht werden, durch die ständigen Anfeindungen die sich die Weltpolitik schafft. Wie soll da sich eine Wirtschaft noch erholen können, geschweige der Markt? Uns erwartet weiter wieder hohe Kosten, schließlich ist kein Krieg kostenlos. Das Tanken wird enorm teurer, jeder Autofahrer spürt die Auswirkungen an der Zapfsäule vom Nahost-Krieg. Der Rat der Presse, ein Blick auf die Preistabelle, bevor man losfährt bringt den Autofahrer doch nicht viel. Er liest den momentan den günstigsten Tankpreis in der Nähe und wenn er an der Tankstelle ankommt ist er schon wieder höher gestiegen.

  • 19 Paul S. 03.03.2026, 11:29 Uhr

    Nach Einschätzungen von US-Präsident Donald Trump könnte der Krieg mit dem Iran noch vier Wochen dauern. Quelle Artikel. Was passiert noch alles zwischen diesen vier Wochen? Nicht nur die deutsche Wirtschaft mit NRW leidet unter diesen ständigen Eskalationen was täglich weiter die Energiekrise für uns Bürger verschärft. Selenskyj sagt, er würde mit Waffen beim Nahost - Krieg aushelfen, wenn Putin ein Waffenstillstand zustimmen und einhalten würde? Zum Wahnsinn wird jede Kriegshandlung jetzt, wenn sich auch noch die Ukraine einmischt, die es ebenfalls nicht schafft Frieden sich zu erkämpfen.

  • 18 Das deutsche Abgabewesen 03.03.2026, 11:13 Uhr

    Also hätten die Deutschen nicht die kreative Steuer- und Abgabengestaltung beim Sprit gäbe es auch nicht diese Preise. Ach bei uns in Luxemburg sind die Diesel und E10 Preise 3.3.26 bei 1,48 EUR. Liebe Deutsche ihr wolltet CO2 Abgaben, Rentenunterstützung und was weis ich was bei euch die lustigen Begründungen sind. Ihr seid das selber schuld und nun bezahlt ihr mit eueren schwachen Einkommen im Vergleich zu unseren Einkommen!

    Antworten (2)
    • Brigitta S. 03.03.2026, 13:17 Uhr

      ...und nun bezahlt ihr mit eueren schwachen Einkommen im Vergleich zu unseren Einkommen"! Sorry, spöttischer geht es wohl nicht? Mit so einen wertlosen Wert an lustigen Spott- Kommentar schaut man nicht über die Grenze von Luxemburg zu Deutschland. Ihr Glück, dass Sie in Luxemburg wohnen, anschei- end noch ohne Sorgen. Ihre Schadenfreude deckt auf, wie man über die Probleme anderer Menschen denkt.

    • Maximilian 03.03.2026, 22:11 Uhr

      Unser Spritpreis setzt sich mehrheitlich aus Energiesteuer, CO2-Abgabe u. Mehrwertsteuer zusammen. Der Kommentar aus Luxemburg hat doch durchaus einen wahren Kern. Der Spritpreis ist ein Politikum. Allerdings muss man großen Teilen der deutschen und zugewanderten Gesellschaft ankreiden, dass diese wenig verantwortlich mit fossilen Energieträgern umgehen.

  • 17 Verzweifelt 03.03.2026, 09:48 Uhr

    Ich gebe offen zu: Wir sind verzweifelt. Wir können bald nicht mehr. Wir arbeiten beide aber es wird immer teurer und teurer. Jetzt noch mal ein deutlicher Anstieg bei Gas und Sprit und wir sind mit zwei Teenagern bald nur noch in der Lage zu überleben. Ein Umstieg und Umbau auf Wärmepumpe/Solar/E-Auto würde uns einen deutlichen sechsstelligen Betrag kosten. Das KÖNNEN wir nicht stemmen. Diese Preise aber auch bald nicht mehr. Wir sparen schon, wo wir können. Man fühlt sich so ausgeliefert und ohnmächtig. Aber auch von der eigenen Regierung im Stich gelassen. Haus und Hof verlieren? Im Kalten sitzen? Nur noch von der Hand in den Mund leben trotz Arbeit? Pech gehabt! So fühlt es sich an.

    Antworten (1)
    • Hans 03.03.2026, 15:23 Uhr

      Das klingt traurig. Ich ächze auch unter der finanziellen Last. Momentan wird einem sehr viel zugemutet. Ich bekomme bald eine Wärmepumpe. Preis 40K, die Hälfte wird gefördert, also 20K. PV-Anlagen bekommt man zurzeit günstig schon ab 15K. Das Elektroauto ist der teuerste Posten. Ich werde mir irgendwann ein kleines zulegen (ID-Polo mit Rabatt oder so). Wenn man ein größeres E-Auto kauft, wird man schnell arm. Meine Erfahrung ist die: Vergleichen lohnt sich. Und runterhandeln.

  • 16 Michael 03.03.2026, 09:43 Uhr

    Hier gehts wieder nur um Geschäftemacherei und Gewinnmaximierung. Die Treibstofftanks sind voll, und es wird gleich mal anständig erhöht, das günstg eingekaufte Öl wird mal teuer verkauft. Wenn das Öl wieder billiger wird, heist es die Speicher sind voll mit den teuerem Öl. Aber nicht nur an den Tankstellen kann man das sehen. Auch z.B. bei Lufthansa, gleich mal die Ticketpreise anständig heben. Reisen wird für den Normalbürger zum Luxus, und manche verdienen sich eine goldene Nase dabei.

  • 15 Jörg 02.03.2026, 23:47 Uhr

    Die Politiker müssen endlich für ihre Verwerfungen haftbar gemacht werden. Dh. Auch das der Öffentliche Rechtliche Rundfunk nicht mehr tragbar ist. Dann gäbe es solche falschbeiträge nicht mehr

  • 14 Franziska 1 02.03.2026, 22:54 Uhr

    WDR- Artikel vom 06.05.2025 lautete: "Wird das Tanken jetzt bald billiger"? Die Hoffnung platzte nun mit lauten Knall, weil wir diskutieren :" Krieg im Iran ...Sprit und Gas deutlich teuer"! Die Welt lebt mit Macht ohne Frieden mit tödlichen Ausgang ewig weiter. Die Hoffnung das die Energiepreise sich billiger einpendeln kann man wieder vergessen für eine unbekannte Zeitspanne. Die Menschen egal wo sie leben müssen starke Nerven im Leben haben wegen den hohen Preisen und Kosten die sich in Kürze weiter zeigen werden. An besten ist, man benützt privat das Auto nur noch im Notfall, dass hilft dem Klima wenigstens ein bisschen. Bei Krieg ist es der Politik egal und ob die Energiepreise steigen, eine Macht will ja den Krieg gewinnen! Völker macht man dabei zu Marionetten-Figuren, wobei Trump&Co die Fäden ziehen.

  • 13 Ralf 02.03.2026, 22:12 Uhr

    Also ich weiss nicht wieso der SWR so einen fehlerhaften Vergleich veröffentlicht. Der ADAC sagt das man Abends tanken soll Weill dann der Sprit am günstigsten ist. Morgens ist er teuer, also ganz klar das es nur 1cent Unterschied von morgens zu mittags ist. Ich habe hier in der Nähe von Bielefeld gestern Abend noch für 1,669 Diesel tanken können. Die selbe Tanke möchte jetzt aber 1,829. Das sind nicht 1,3cent sondern 16cent mehr. Wie sagte Churchill damals: "Vertraue keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast" BTW: Freitag lag er dort bei 1,659

  • 12 uschi nochmal 02.03.2026, 21:19 Uhr

    Heute im Feierabendverkehr: ältere, einfache Autos und LKW mit 80/90 auf der Autobahn. Mittlere u linke Spur Sportwagen, Suv und Magenta als Verbrenner u E Auto mit Knallgas. WO bitte bleibt das generelle Tempolimit und Sonntags Fahrverbot? In meiner Kindheit hat es funktioniert

    Antworten (1)
    • Franziska 1 02.03.2026, 23:21 Uhr

      @Uschi 1973 ist schon lange her. Will man lieber wieder mit echten Pferdestärken und Mulis reisen am Sonntag? Dazu müsste bei jeden Sonntag ein Fahrverbot kommen, undenkbar für 2026!

  • 11 Maximilian 02.03.2026, 20:57 Uhr

    Satz mit X: Die Pendlerpauschale sollte eigentlich zur Entlastung beitragen. Bald fahren nur noch Reiche und die haben dann freie Fahrt.

  • 10 Franziska 1 02.03.2026, 20:48 Uhr

    Wenn Trump den Iran prügelweich klopfen will wie er sagt und vier Wochen dazu plant, was wird noch kommen für die Wirtschaft und für uns Verbraucher? Ich bin überzeugt, dass die Lage so schnell nicht besser wird. Mögen die Angriffe von USA und Israel beim Iran seine Berechtigung haben von der politischen Seite aus, aber das Kreuzfahrt - Touristen die Schiffe nicht verlassen dürfen ist schon mehr als fraglich. Gerade Schiffe, sie könnten bei Angriffe zerstört werden. Passagiere haben keine Chance in einen Bunker zu gehen. Schmutzig und so falsch kann nur die Macht der Politik sein, wenn sie sich was vornimmt dann macht sie es auch, egal ob es unschuldige Menschen trifft. Noch kritisieren wir die Tank und Ölpreise, was aber geschieht noch, wenn sich der Iran - Krieg zum 2. Irak- Krieg entwickeln sollte? USA hat einen langen Atem. Kann man noch jemanden vertrauen in der Politik, der sagt: Wir kämpfen für Frieden, Menschenrechte und Gerechtigkeit und Erfolge bleiben sicher?

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