Darstellungsprobleme? Hier klicken, um den Ticker im Browser zu öffnen.
Kapitel
Aschermittwoch
Veilchendienstag
Rosenmontag
Karnevalssonntag
Karnevalssamstag
Karnevalsfreitag
Weiberfastnacht
Rückblick: Vorbereitungen
WDR

Wir sagen Tschö und Adieu!
Seit Weiberfastnacht haben wir euch hier im Newsblog durch den Straßenkarneval begleitet - mit praktischen Tipps und ganz vielen Eindrücken auch über die Hochburgen Düsseldorf und Köln hinaus. Es gab unzählige schöne Momente trotz des Schmuddelwetters - aber auch tragische Vorfälle wie in Mönchengladbach, wo eine 23-jährige Ordnerin unter einen Bus geriet und lebensgefährlich verletzt wurde.
Jetzt verabschieden uns zum Ende der Session. Aber wer auch am Aschermittwoch noch nicht genug vom Karneval kriegt, kann in unseren Bilderstrecken noch einmal in Erinnerung schwelgen:
WDR

Kölner Katholiken starten die Fastenzeit mit Aschekreuz
Nach fast einer Woche Karneval ist am Aschermittwoch die Fastenzeit gestartet. Viele Katholiken haben sich heute gemäß der Tradition in der Kirche ein Aschekreuz auf die Stirn machen lassen. Das Kreuz aus gesegneter Asche ist ein Zeichen für Vergänglichkeit und Verzicht während der Fastenzeit. In der Kölner Innenstadt in der Kirche St. Gereon warb Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki dafür, die Fastenzeit zur inneren Einkehr zu nutzen. Verzicht, um damit vor anderen zu prahlen, sei nicht der Sinn der Zeit vor Ostern. Vielmehr sollten sich die Gläubigen auf die Beziehung zu sich selbst, zu anderen und zu Gott konzentrieren.
Die Fastenzeit dauert sechseinhalb Wochen. Christen sind in dieser Zeit dazu aufgerufen, auf selbstgewählte Dinge zu verzichten. Die Fastenzeit endet Anfang April am Ostersonntag.
Die Fastenzeit dauert sechseinhalb Wochen. Christen sind in dieser Zeit dazu aufgerufen, auf selbstgewählte Dinge zu verzichten. Die Fastenzeit endet Anfang April am Ostersonntag.
WDR

Positive Polizei-Bilanz auch im Kreis Düren
Zwischen Weiberfastnacht und Veilchendienstag sind im Kreis Düren insgesamt 96 Einsätze mit Karnevals-Bezug registriert worden. Das ist deutlich weniger als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Da waren es nämlich noch 134. Ein wesentlicher Grund für den Rückgang dürfte die geringere Zahl an Veranstaltungen gewesen sein, so die Polizei.
In Havixbeck im Kreis Coesfeld hatte am Karnevalssonntag ein 26-Jähriger einen 55-jährigen Mann mit einem Messer verletzt. Abgesehen davon zog die Polizei in dem Kreis eine recht positive Bilanz. Lediglich an Altweiber in Billerbeck und am Karnevalssamstag in Olfen sei es zu späterer Stunde zu einzelnen Polizeieinsätzen gekommen, überwiegend nach körperlichen Auseinandersetzungen.
WDR

Portemonnaie-Auswaschen in Bonn
In einem Trauerzug und ganz in Schwarz sind heute Vormittag die Karnevalisten der Bonner Stadtsoldaten an den Rhein gezogen. Sie haben dort ihre Portemonnaies ausgewaschen. Das ist eine mehr als hundert Jahre alte Tradition am Aschermittwoch. Am Ufer zogen sie zahlreiche Portemonnaies an einer Schnur durchs Wasser - als Zeichen für das Finanzamt, dass bei den Jecken nach der Session jetzt nichts mehr zu holen ist. Auch in Bornheim gibt es diese Tradition zum Ende der Karnevalszeit.
WDR

Größtenteils friedliche Karnevalsfeiern
Nach dem bunten Treiben der vergangenen Tage ziehen die ersten Kreise in NRW Bilanz: Trotz Schnee- und Regenwetter waren viele von euch unterwegs und haben fröhlich gefeiert. Meistens blieb es dabei friedlich. Die örtlichen Polizeistellen melden bisher nur einzelne Vorfälle. In Olpe zum Beispiel gab es am Rosenmontag kreisweit nur vereinzelte Einsätze und Anzeigen - und die standen auch nicht direkt im Zusammenhang mit den Umzügen. Die meisten Vorfälle entstanden erst später und hatten mit verschiedenen Party-Locations in den Orten zu tun. Auch in Mönchengladbach gab es keine größeren Zwischenfälle. Laut Veranstalter hat der Mönchengladbacher Karnevalsverband an diesem Wochenende rund 450.000 Menschen bewegt.
Laut Polizei gab es im Rhein-Erft-Kreis insgesamt vier Einsätze mit direktem Bezug zu Karneval. Dabei handelte es sich demnach um einen Platzverweis und zwei Strafanzeigen wegen Taschendiebstahls. In Brühl wurde am Dienstag die Geldbörse einer einundachtzigjährigen Frau gestohlen.
Peter Hild
Der Hoppeditz ist verbrannt - die Session in Düsseldorf ist vorbei
Die Narrenschelm-Puppe ist im Garten des Stadtmuseums in Flammen aufgegangen. Damit ist die Session 2025/26 endgültig vorbei. Helau und Tschüss aus Düsseldorf!
Die Hoppeditz-Puppe wird verbrannt. WDR/Peter Hild
WDR

Datenanalyse: Etwas mehr Kölner feierten in Düsseldorf als umgekehrt
Zum Ausklang der Karnevalszeit gibt es spannende Zahlen zum Rosenmontag in Köln und Düsseldorf. Die hat der Mobilfunkanbieter O2 veröffentlicht. Demnach waren in Köln dieses Jahr zum ersten Mal seit langem weniger als eine Million Menschen unterwegs. Der Zug zog rund 934.800 Karnevalistinnen und Karnevalisten an, etwa 15 Prozent weniger als 2025. In Düsseldorf feierten rund 657.000 Menschen, auch das waren weniger als im Vorjahr. Trotzdem wurde lange gefeiert: In Köln blieben die Jecken im Schnitt gut 13 Stunden, rund 20 Minuten länger als 2025 und fast vier Stunden länger als in Düsseldorf. Dort lag die durchschnittliche Feierdauer bei rund neuneinhalb Stunden und damit leicht über der im letzten Jahr.
Auffällig ist der Austausch zwischen den Städten: Mehr Kölnerinnen und Kölner zog es nach Düsseldorf als umgekehrt. Knapp 19.400 reisten dorthin, nach Köln kamen rund 18.500 Düsseldorfer. Die Kölner Gäste blieben im Schnitt etwas länger. In Köln sind etwas mehr Frauen unterwegs, in Düsseldorf etwas mehr Männer.
Und es wird viel gesendet, gepostet und gestreamt: In Köln wurden an Weiberfastnacht und Rosenmontag zusammen rund 684.000 Gigabyte mobile Daten verbraucht, in Düsseldorf gut 404.000. Besonders an Weiberfastnacht waren die Uploads für Fotos, Videos und Nachrichten spürbar höher.
Peter Hild
Düsseldorf: Das letzte Hoppeditz-Geleit
Mit dem toten Narrenschelm auf der Bahre zieht die närrische Trauergemeinde durch einige Altstadtgassen.
Peter Hild
Trauerschunkeln für den Düsseldorfer Hoppeditz
"Et is sooo traurig", jammert Helga Hesemann vom Heimatverein Düsseldorfer Weiter, der seit 1983 die Hoppeditz-Beerdigung organisiert. Gemeinsam mit der Trauergemeinde wird wehgeklagt und geschunkelt.
Peter Hild
Düsseldorf: Närrische Trauergemeinde versammelt sich zur Hoppeditz-Beerdigung
Es ist der traurige Abschluss der Session in Düsseldorf: Der Hoppeditz hat sich zu Tode gefeiert. Die närrische Trauergemeinde hat sich in Schale geworfen, um ihren geliebten Narrenschelm gleich zu Grabe zu tragen. Ab 11.11 Uhr beginnt das große Trauer-Palaver im Stadtmuseum.
WDR

Ermittlungen nach Unfall in Mönchengladbach
Der Zustand der 23-jährigen Wagenbegleiterin, die beim Karnevalsumzug in Mönchengladbach schwer verletzt wurde, ist weiter kritisch. Laut Polizei schwebt sie noch in Lebensgefahr. Die Frau war gestern unter einen Bus des Veilchendienstagszugs geraten. Nach dem Unfall war der Umzug in Mönchengladbach abgekürzt und umgeleitet worden. Die Polizei wertet jetzt Spuren aus, die sie an der Unfallstelle in Mönchengladbach gesammelt hat. https://deals-line.online/nachrichten/frau-in-moenchengladbach-unter-karnevalswagen-geraten-100.html%3C/a%3E%3C/div%3E%3C/div%3E%3C/div%3E%3Cdiv class="tik4-content-block tik4-content-block--web-embed tik4-content-block--position-2">
WDR

Mit Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit
Für viele Gläubige weltweit beginnt heute die Fastenzeit. Mit dem Aschermittwoch wird sie nicht nur für die Christen eingeleitet. Millionen Muslime starten am Donnerstag auch in ihren Fastenmonat Ramadan. Eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt: Mehr als die Hälfte hat schon einmal auf Alkohol, Süßes oder Fleisch verzichtet. Viele Menschen fasten übrigens nicht aus religiösen, sondern aus anderen Gründen. Doch dabei kann man einiges falsch machen. Wie es richtig geht, lest ihr hier: https://deals-line.online/nachrichten/fasten-so-geht-es-richtig-100.html%3C/a%3E%3C/div%3E%3C/div%3E%3C/div%3E%3Cdiv class="tik4-content-block tik4-content-block--web-embed tik4-content-block--position-2">
WDR

Karnevalsmaus" in dieser Session erfolgreichster Song
Für die meisten ist Karneval ja jetzt vorbei. Aber dass viel gefeiert wurde, hat sogar die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) jetzt schriftlich - und zwar in den deutschen Singlecharts. Da war die "Karnevalsmaus" zumindest am Wochenende der insgesamt erfolgreichste Song - und Rosenmontag ist noch nicht ausgewertet. "Druckluft" hat damit den Hit der Karnevalssession gelandet. Die Band aus Bonn gibt es schon seit 17 Jahren. Gestartet war sie einst als Schulband.
WDR

Autofasten in Hamm startet
In Hamm beginnt heute das traditionelle Autofasten. Bis Ostern wollen die Teilnehmer das Auto möglichst oft stehen lassen und auf andere Verkehrsmittel umsteigen. Die eingesparten Kilometer werden in Teams gesammelt. So macht zum Beispiel die sechste Klasse einer Hammer Realschule mit. Im vergangenen Jahr sind dabei mehr als 200.000 Kilometer ohne Auto zusammengekommen. Dadurch wurden fast 40 Tonnen CO2 eingespart.
WDR

Nubbel brannte in Köln, heute folgt der Hoppeditz in Düsseldorf
In Köln ist am Abend der Straßenkarneval mit der Verbrennung des sogenannten Nubbel beendet worden. Die mit Stroh gefüllte Puppe hängt während der Karnevalstage über vielen Kneipentüren und steht für die begangenen Sünden. Mit der Hoppeditz-Beerdigung nehmen dann heute auch die Düsseldorfer Narren Abschied vom Karneval.