1962 schlagen György Ligeti, Mauricio Kagel und Bengt Hambraeus mit drei Werken ein neues Kapitel der zeitgenössischen Orgelmusik auf - und stoßen dabei auf Widrigkeiten.
György Ligeti - Volumina
+++
Mauricio Kagel - improvisation ajoutée
+++
Bengt Hambraeus - Interferenzen
+++
Juan Allende-Blin - Sons brisés
+++
Gerd Zacher - Sons brisés für Juan Allende-Blin
Eigentlich war für den 4. Mai 1962 alles in trockenen Tüchern. In einem Konzert des pro musica nova-Festivals schickten sich drei Komponisten an, die Klangwelten der Orgel nicht nur zu reformieren sondern regelrecht zu revolutionieren. Im Bremer Dom sollte das ganze stattfinden, dort bekam man allerdings angesichts des ambitionierten Projekts kurzfristig kalte Füße. Aufnahmen der Werke von Ligeti, Kagel und Hambraeus wurden stattdessen von Radio Bremen „urgesendet“ und bahnten auf diese Weise den Organisten unaufhaltsam einen Weg in die Moderne. Das Studio Neue Musik beschwört diesen „Urknall der Orgel-Moderne“ nochmal herauf und richtet einen Blick auf seine Folgen.
*
György Ligeti - Volumina
Karl-Erik Welin
*
Mauricio Kagel - improvisation ajoutée
Matthias Geuting
*
Bengt Hambraeus - Interferenzen
Karl-Erik Welin
*
Juan Allende-Blin - Sons brisés
Gerd Zacher
*
Gerd Zacher - Sons brisés für Juan Allende-Blin
Gerd Zacher
WDR 3 Studio Neue MusikJede Woche sonntags um 23.03 Uhr. Und freitags ab 15.15 Uhr in der WDR 3 App.
Musik der Zeit. Auch: Musik, derzeit. Und die, die sie machen. Nahbar. Neu. Nie gehört. Neugier genügt.
Alle WDR 3 Studio Neue Musik Sendungen sind zwei Jahre lang nachhörbar - auf
wdr3.de oder in der
ARD Audiothek.