"Der Klang ist sphärisch und rund", glaubte der Italiener Giacinto Scelsi. Martina Seeber folgt den Entwicklungen, die seine Versenkung in die tönende Materie in der Neuen Musik ausgelöst hat.
Giacinto Scelsi – Aitsi
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Tristan Murail – L’esprit des dunes
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Mike Svoboda – Le son du Coeur
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James Tenney – Scend for Scelsi
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Giacinto Scelsi – Okanagon
Scelsi (1905--1988), der auf der Ondioline improvisierte, stellte den Kompositionsprozess radikal in Frage. Seine Besinnung auf die Kraft von Klang und Ritual löste Anfang der 1970er Jahre eine Art Kulturrevolution aus. Komponisten wie Gérard Grisey und Tristan Murail, später auch James Tenney und Mike Svoboda haben sich von Scelsi zu faszinierenden Werken inspirieren lassen.
AitsiGiacinto Scelsi
L’esprit des dunesTristan Murail
Le son du CoeurMike Svoboda
Scend for ScelsiJames Tenney
OkanagonGiacinto Scelsi
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