Von György Ligeti über Claude Vivier bis Simon Steen-Andersen: Torsten Möller beschäftigt sich mit den faszinierenden Spielarten des Manierismus in der Musik des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts.
Brian Ferneyhough – Drittes Streichquartett (4m 17s)
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Don Carlo Gesualdo da Venosa – Moro, lasso (2m 34s)
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György Ligeti – L’escalier du diable (4m 40s)
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Georg Friedrich Haas – Limited Approximations (6m 1s)
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Claude Vivier – Siddharta (5m 42s)
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Mauricio Kagel – Anagrama (5m 40s)
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György Ligeti – Nonsense Madrigals (3m 30s)
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Simon Steen-Andersen – Piano Concerto (3m 56s)
Allzu gekünstelt? Mehr Dekor als Substanz? Umstritten war der Manierismus schon in der Spätrenaissance, in deren Malerei und Plastik er seine Hochzeit erlebte. Nach 1950 allerdings, in der Zeit der strengen musikalischen Avantgarden, bekam er eine ganz neue Funktion: Als Ventil einer üppig wuchernden Fantasie, die kühne Konstruktionen mit raffiniertem Witz kurzzuschließen verstand.
Drittes Streichquartett | 4:17
Brian Ferneyhough
Moro, lasso | 2:34
Don Carlo Gesualdo da Venosa
L’escalier du diable | 4:40
György Ligeti
Limited Approximations | 6:01
Georg Friedrich Haas
Siddharta | 5:42
Claude Vivier
Anagrama | 5:40
Mauricio Kagel
Nonsense Madrigals | 3:30
György Ligeti
Piano Concerto | 3:56
Simon Steen-Andersen
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