Hat Tschaikowsky mit seiner 6. Symphonie seinen eigenen Nachruf komponiert? Die „Pathétique“ klingt wie ein musikalisches Requiem – und nur neun Tage nach der Uraufführung ist der Komponist tot.
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Team hinter dieser Folge:
Autor & Host: Michael Lohse
Grafik: Marc Trompetter / WDR
Tschaikowsky liebt seine 6. Symphonie „wie nie zuvor“ – und plant sie als Abschlusswerk seines Schaffens. Das Publikum muss sich bei der Uraufführung auf eine Überdosis Melancholie einstellen. Tschaikowsky durchzieht die Sätze mit Seufzermotiven und Todesahnungen. Die Musiker rätseln: „Was haben Sie nur getan?! Das ist doch ein Requiem, ein richtiges Requiem!“ Und tatsächlich: Kurz nach der Uraufführung 1893 stirbt Tschaikowsky überraschend an Cholera. Seitdem ranken sich Mythen um das Werk: musikalischer Abschiedsbrief, verschlüsseltes Bekenntnis oder doch nur tragischer Zufall?
Wenn dir die „Pathétique“ von Peter Tschaikowsky gefällt, dann bist du jetzt bereit für seine längste Sinfonie: die Manfred-Sinfonie. Die passende Folge der WDR 3 Meisterstücke findest du auch in ARD Sounds.
In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme:
Peter Tschaikowsky,
Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 „Pathétique“New York Philharmonic, Leonard Bernstein (Ltg.)
(Deutsche Grammophon)
Höre dir
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