Ein Leben im Schatten Beethovens: Ferdinand Ries war Schüler, Sekretär und Biograf des Genies. Aber seine 7. Sinfonie klingt nicht nach Fußnote – sondern nach einem Komponisten, der endlich selbst gehört werden will.
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Team hinter dieser Folge:
Autor: Christoph Vratz
Host & Redaktion: Michael Lohse
Grafik: Marc Trompetter / WDR
Ferdinand Ries erledigt Botengänge für Beethoven, kopiert Noten und schreibt später an dessen Biografie mit. Kein Wunder, dass seine eigene Musik lange im Schatten des übermächtigen Lehrers steht. Dabei ist Ries ein brillanter Kopf: Pianist, Kosmopolit, Vielschreiber. In seiner 7. Sinfonie bündelt er all das – Beethovens Energie, Schuberts Farben, romantische Unruhe und Melodien, die sofort hängen bleiben. Das Verrückte: Zu Ries’ Lebzeiten wird das Werk vermutlich nie aufgeführt. Erst 2004 erscheint die Sinfonie im Druck.
Wenn dir die Musik von Ferdinand Ries gefällt, solltest du unbedingt Beethovens 7. Sinfonie oder Schuberts „Große“ C-Dur-Sinfonie hören. Die passenden Folgen der WDR 3 Meisterstücke findest du in ARD Sounds.
In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme:
Ferdinand Ries
Sinfonie Nr. 7 a-Moll op. 181Tapiola Sinfonietta, Janne Nisonen (Ltg.)
(Ondine)
Höre dir
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