Stefanie Huber auf der Streuobstwiese.

„Land & lecker“ – Kulinarische Schätze aus dem Schwarzwald Finale mit wildem Bier und Baumhäusern

Stand:

Zum großen Finale geht es in den Schwarzwald nach Oberkirch. Zwischen Weinbergen, Wald und Streuobstwiesen liegt der Hof von Stefanie Huber. Zusammen mit ihrem Mann bewirtschaftet sie einen Obst- und Weinbaubetrieb. Seit kurzem brauen sie auch besondere Biersorten.

Das Video zur Folge

Mit viel Leidenschaft halten sie den alten Fachwerkhof am Leben. So haben sie vor ein paar Jahren vier Baumhäuser als Ferienwohnungen gebaut. Außerdem gibt es selbstgebraute Bierspezialitäten und Edelbrände aus eigenem Obst und regionalen Kräutern. Gemeinsam mit Tochter Julia kümmern sie sich auch um eine kleine Herde Kamerunschafe, die der Familie bei der Bewirtschaftung und Pflege der Streuobstwiesen hilft.

Für ihr letztes Zusammentreffen hat Steffi für die Landfrauen eine  Kutschfahrt durch die Weinberge organisiert. Hier können sie gemeinsam nochmal die schöne Landschaft im Schwarzwald in vollen Zügen genießen und dabei die verschiedenen Rebsorten der oberrheinischen Tiefebene kennenlernen.

Wald, Wild und Wiesen

Zwischen Weinbergen, Wald und Streuobstwiesen liegt der „Waldhisli"-Hof von Steffi und ihrer Familie. Der Hof ist rund 300 Jahre alt. Steffi und ihr Mann Josef haben ihn 2006 von seiner Tante Bärbel übernommen.

Stefanie Huber mit einer Auswahl an selbstgebrautem Bier.

Die Ideen gehen den Hubers nie aus: Die neueste gemeinsame Leidenschaft von Steffi und Josef ist ihre kleine Bierbrauerei, in der sie ungewöhnliche Biersorten brauen. Die Malzmischungen stellen sie selbst zusammen. Inzwischen gibt es ein kleines Sortiment aus verschiedenen Biersorten und einigen kreativen Biermischgetränken. Im Monat brauen sie derzeit etwa 400 Liter Bier.


Mit viel Elan und Kreativität entwickeln die beiden seither immer neue Ideen für den Familienbetrieb, ohne die Tradition und regionalen Schätze aus den Augen zu verlieren

Zum Hof gehören 1,5 Hektar Weinberge. Steffi und Josef führen den traditionellen Weinbau fort und kümmern sich um die Pflege des Weinbergs und die Ernte. Die Trauben liefern sie dann bei der Winzergenossenschaft ab.

Das Schnapsbrennen hat hier in der Region eine jahrhundertelange Tradition. Die Hubers brennen selbst und zwar ausschießlich mit dem Obst ihrer eigenen Streuobstwiesen: Äpfel, Birnen, Kirschen. Wenn das Obst reif ist, hilft die ganze Familie bei der Ernte mit. Auch Julia, die Tochter der beiden, ist dann natürlich mit dabei.

Neben Obstbrand-Klassikern wie William-Christ entwickeln das Paar ständig neue Kreationen wie Kirschblüten- oder Birnen-Cocktails, Wald-Gin, Cherry und Whisky. Auch die regionale Tradition des Mostens führen sie weiter mit modernen Interpretationen wie Apfel- oder Birnen-Secco.

Die Ideen gehen den Hubers nie aus: Die neueste gemeinsame Leidenschaft von Steffi und Josef ist ihre kleine Bierbrauerei, in der sie ungewöhnliche Biersorten brauen. Die Malzmischungen stellen sie selbst zusammen. Inzwischen gibt es ein kleines Sortiment aus verschiedenen Biersorten und einigen kreativen Biermischgetränken. Im Monat brauen sie derzeit etwa 400 Liter Bier.

Zum Hof gehören auch 10 Hektar Wald, die Josef pflegt. Der gelernte Zimmermann ist ständig am Bauen und der Wald sein "Materiallager". Sein aufwändigstes Projekt auf dem Hof sind die vier Baum-Ferienhäuser, die er auf 9 Meter hohe Stelzen gebaut hat und die die Familie seit einigen Jahren vermietet.

Um die Ferienhäuser kümmert sich Steffi. Sie liebt es, Gastgeberin zu sein und kümmert sich mit viel Hingabe darum, dass es ihren Gästen an nichts fehlt..

"Ich bin sehr kommunikativ und gerne mit Menschen zusammen. Deshalb passt die Kombi mit Landwirtschaft und Feriengästen super für mich.“

Wald, Wild und Wiesen sind Steffis Menü-Motto: Sie serviert ein Biertreber-Brot mit Wild-Gin-Salami, im Hauptgang dann Rücken vom Reh und Wildschwein und zum Abschluss des Dinners ein Schwarzwälder Kirsch-Tiramisu mit Schoko-Tannenzapfen.

Das sind die weiteren Teilnehmerinnen

v.l.n.r.: Andrea Meßmer, Verena Krimbacher,  Rahel Kremershof, Laura Alena Schmid, Stefanie Huber, Leonie Froböse

v.l.n.r.: Andrea Meßmer, Verena Krimbacher, Rahel Kremershof, Laura Alena Schmid, Stefanie Huber, Leonie Froböse

In Ostwestfalen-Lippe hält Leonie Froböse Angus Rinder und Schwäbisch-Hällische Landschweine. Wildkräuterpädagogin Andrea Meßmer züchtet in Oberbayern Yaks. Verena Krimbacher hat Milchvieh, Weideochsen und Urgetreide im bayerischen Schwaben. Auf der Schwäbischen Alb hat Laura Alena Schmid einen Hof gekauft und hält Galloway-Rinder, Hühner und Ziegen. Rahel Kremershof hat ihr Milchvieh aufgegeben und einen Neustart mit Bio-Rindern, Schafen und Hühnern gewagt. Mit neuen Ideen wie Agroforst versucht sie, ihren Hof nach vorne zu bringen.

Wer kocht das leckerste Landmenü aus seinem kulinarischen Schatz?
Die erfolgreiche Gemeinschaftsproduktion von BR, SWR und WDR geht weiter. Sechs Landfrauen machen sich auf eine kulinarische Reise quer durch Deutschland - von Ostwestfalen-Lippe bis nach Oberbayern. Gegenseitig besuchen sich die Teilnehmerinnen, bieten Einblicke in den Hofalltag und präsentieren ihre regionalen Spezialitäten. Am Ende vergeben sie Punkte und küren eine Siegerin.

Die Folge ist eine Woche vor der TV-Ausstrahlung bereits in der ARD Mediathek zu sehen.

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Land und lecker bei WDR 4