Conny Nebling-Stamm mit einem Hochland-Rind.

"Land & lecker" 2025: Zu Gast bei Conny Stamm Schottische Zottel im Hügelland

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In einem kleinen Tal bei Herscheid - mitten im Sauerland - liegt der Biohof Nebling-Stamm. Erst vor sieben Jahren haben Conny und ihr Mann Mario ihn gegründet. Seitdem gestalten die beiden Stück für Stück den Hof nach ihren Vorstellungen. Begonnen hat alles mit zwei Schottischen Hochlandrindern, drei Schafen und einem Pferd ...

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Die Hochlandrinder-Herde ist inzwischen auf 35 Tiere angewachsen. Diese robuste Rinderrasse ist optimal für die Landschaft und das Klima im Sauerland. "Klasse statt Masse" ist das Motto für den kleinen Bauernhof. Tierwohl und artgerechte Haltung für alle ihre Tiere ist für das Paar oberste Priorität.

Das alles schaffen die 34-Jährige und ihr 30-jähriger Mann im Nebenerwerb, denn Conny arbeitet noch als Tierheilpraktikerin und Mario als Industriemeister. Doch die beiden leben ihren Traum und sind voller Energie und immer neuer Ideen.

Ein Traum, ein Hof

Conny ist umgeben von Tieren aufgewachsen - und liebte es. Dennoch hat sie zunächst einen anderen Weg eingeschlagen und eine Ausbildung zur OP-Schwester gemacht. Doch schnell wurde ihr klar, sie vermisst die Tiere.

Conny Nebling-Stamm mit einem Huhn im Arm, auf der Weide.

2018 gründet sie zusammen mit ihrem Mann Mario ihren eigenen kleinen Bauernhof. "Mit Tieren zu leben und zu arbeiten ist mein absoluter Traum, der in Erfüllung gegangen ist."

2018 gründet sie zusammen mit ihrem Mann Mario ihren eigenen kleinen Bauernhof. "Mit Tieren zu leben und zu arbeiten ist mein absoluter Traum, der in Erfüllung gegangen ist."

Conny und Mario sind seid rund zehn Jahren ein Paar. Vor sieben Jahren hat Conny ihr heutiges Zuhause in einer Kleinanzeige entdeckt. Damals war es noch kein Bauernhof, sondern nur ein Wohnhaus. Seitdem haben die beiden - mit Hilfe ihrer Freunde - alles selbst aus- und umgebaut und sich ihren Traum vom Leben auf dem Land verwirklicht.

Das Projekt "Bauernhof" startete mit nur zwei Schottischen Hochlandrindern. Die Rasse ist genügsam und robust und die Rinder können das ganze Jahr über draußen auf den Weiden rund um den Hof stehen. Hier geht es ihnen gut, denn das Klima und die Landschaft im Sauerland sind tatsächlich ähnlich wie in Schottland. Mittlerweile ist die Herde auf 35 Tiere angewachsen.

Die Tiere stehen rund um den Hof verteilt, auf teils schwer zugängigen Flächen. Die Rinder erfüllen hier auch einen wichtigen Job: Sie betreiben Landschaftspflege. Ohne den gesunden Appetit der Tiere würden die Flächen schnell verbuschen. So werden die Sträucher regelmäßig zurückgefressen und damit eine gößere Artenvielfalt erhalten, denn Gräser, Blumen und Kräuter hätten sonst keine Chance hier zu wachsen. Die Hochlandrinder verteilen mit ihrem langen Fell außerdem noch Pflanzensamen auf der Weide.

Ihren Beruf als Krankenschwester hat Conny vor elf Jahren aufgegeben und eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin gemacht. Ihre „Patienten“ sind heute Pferde. Ihre eigene Tiere profitieren von ihrem Können und Wissen, als selbstständige Heilpraktikerin ist sie mittlerweile auch in ganz NRW unterwegs. "Mein absoluter Traumberuf", schwärmt sie.

Conny hält auch eine kleine Schafherde. Es sind zwar nur vier Schafe, aber sie sind für Conny wie Familienmitglieder – sie liebt sie heiß und innig. In der Gegend haben sich Wölfe angesiedelt, deswegen sind die Schafe nur tagsüber draußen, nachts kommen sie in den sicheren Stall.

Eines der Standbeine auf dem Hof sind fleißige Legehennen, die in einem selbstgebauten Hühnermobil leben. Weil der Hof so abgelegen ist, können sich die Tiere hier frei bewegen. Die frischen Eier sammelt Conny täglich ein und bestückt damit einen Selbstbedienungs-Schrank. Für ihr Land & lecker-Menü braucht braucht Conny selbst ziemlich viele Eier ihrer Hühner ...

Das Menü: Inspiriert von Oma
Connys Oma war großer Land & lecker-Fan - und machte den besten Kartoffelsalat der Welt, erzählt Conny. Deswegen serviert sie als Gruß aus der Küche: „Omas schmantigen Kartoffelsalat“. Zum Hauptgang gibt es Burger vom Schottischen Hochlandrind mit Spiegelei, Speck und selbstgemachter Burgersauce. Dazu Grillgemüse. Der süße Abschluss des Menüs: Omas Krokant-Creme.

Die anderen Mitspieler:innen

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen: v.l.n.r. Michael Peine, Louise Niehues, Marina Dickhoven, Sylvia Geldmacher, Henry Rohlmann und Constanze Stamm

v.l.n.r. Michael Peine, Louise Niehues, Marina Dickhoven, Sylvia Geldmacher, Henry Rohlmann und Constanze Stamm

Michael Peine aus Ostwestfalen kümmert sich um dutzende Hühner- und Schweinerassen. Marina Dickhoven lebt in Solingen und betreibt in vierter Generation einen Milchviehhof. Rund 200 verschiedene Küchen- und Heilkräuter wachsen auf der Kräuterfarm von Henry Rohlmann in Münster. In umgebauten Hochseecontainern bei Albersloh kultiviert Louise Niehues Salzwasserfische Zum Finale geht es ins Bergische Land auf den Hof von Erlebnispädagogin Sylvia Geldmacher. Mit ihren Tieren versucht sie Menschen zu helfen, die Energie für ihr Leben tanken müssen.

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