Der Anbau beginnt im Mai, sobald der Boden frostfrei ist. Kürbisse mögen sonnige, nährstoffreiche Standorte und benötigen viel Platz und Wasser. Kleinfruchtige Sorten lassen sich platzsparend an Rankgittern nach oben ziehen – sie dienen dann zugleich als Sichtschutz.
Sommerkürbisse, zu denen auch Zucchini gehören, sind schon nach etwa 50 Tagen erntereif. Klassische Herbstkürbisse erntet man, sobald die Schale hart und der Stiel verholzt ist.
Für längere Lagerfähigkeit empfiehlt es sich, den Stiel beim Ernten möglichst lang zu belassen. Anschließend sollten die Früchte einige Tage nachtrocknen. Am besten lagert man sie kühl, trocken und gut belüftet bei 10 bis 15 °C. Wichtig: nicht stapeln und regelmäßig auf Druckstellen oder Fäulnis kontrollieren. Besonders lagerfähig sind Sorten wie Muskatkürbis, Hubbard, Crown Prince, Butternut oder Buttercup – sie halten sich unter optimalen Bedingungen mehrere Monate.
Kürbisse bestehen zu rund 90 Prozent aus Wasser und zählen zu den kalorienarmen Lebensmitteln. Auf 100 Gramm Fruchtfleisch kommen lediglich etwa 25 Kilokalorien. Zudem sind sie reich an Vitaminen, Ballaststoffen und weiteren wertvollen Inhaltsstoffen.
Für die schnelle Küche eignen sich sogenannte Mikrowellenkürbisse wie Lil Pumpkemon, Puccini, Hokkaido, Sweet Dumpling oder Jack Be Little, die man oft sogar im Ganzen garen kann. Kulinarisch ist Kürbis ein echtes Chamäleon: Er schmeckt herzhaft wie süß, etwa in Form von Kuchen oder Konfitüre.
Autor: Anja Koenzen
Redaktion: Iris Möller-Grätz
Service Garten ist eine Rubrik der WDR 5 Sendung Neugier genügt und ist dort freitags zwischen 11.04 Uhr und 12.00 Uhr zu hören.