Würzsauce aus zwei Zutaten
Zutaten für ca. 200 ml
Handvoll frischer Liebstöckel
150 ml Sojasauce
Zubereitung
Die Liebstöckelzweige waschen, trockenschleudern und grob klein schneiden. Das Kraut mit der Sojasauce in einen Mixer geben und zu einer glatten Masse pürieren. Im Anschluss die Sauce durch ein feines Sieb streichen. Zermahlener Liebstöckel, der im Sieb übrigbleibt, zur Seite legen – er wird später noch verwertet (siehe Küchentipps). Die Sauce in eine Flasche füllen, verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.
Würzsauce aus Sellerieblättern
Zutaten für ca. 250 ml
Handvoll Sellerieblätter
2 EL Hefeflocken
2 TL Liebstöckelgewürz gemahlen
50 ml Sojasauce
150 ml Raps- oder Sonnenblumenöl
Eventuell Salz
Nach Gusto 1 – 2 Messerspitzen Chiliflocken
Zubereitung
Selleriegrün waschen und trockenschleudern. Das Gemüse in Stücke schneiden und mit den restlichen Zutaten in einem Food-Processor zu einer feinen, glatten Creme vermischen. Hier wird nicht gesiebt, da ansonsten auch die Gewürze herausgefiltert würden. Die Würzsauce in eine Flasche füllen und verschließen. Am besten im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Gebrauch einmal schütteln.
Anrichten
Ob zwei Zutaten-Sauce oder Würzsauce auf Öl-Basis, beide kann man auf den Tisch stellen, um Suppe, Eintopf oder Frühstücksei individuell abzuschmecken.
Meine Küchentipps
Der Einkauf
Würzsauce aus zwei Zutaten
Handvoll frischer Liebstöckel zu 1,89 Euro; 150 ml Sojasauce zu 1,50 Euro.
Pro Flasche mit gekauftem Liebstöckel circa 3,39 Euro.
Pro Flasche mit Liebstöckel aus Eigenanbau circa 1,50 Euro.
Würzsauce aus Sellerieblättern
Handvoll Sellerieblätter (umsonst); 2 EL Hefeflocken zu 0,30 Euro; 2 TL Liebstöckelgewürz gemahlen zu 0,40 Euro; 50 ml Sojasauce zu 0,50 Euro; 150 ml Raps- oder Sonnenblumenöl zu 0,60 Euro; Salz und Chiliflocken zu 0,15 Euro.
Pro Flasche circa 1,95 Euro.
Haltbarkeit von Würzsaucen
Am besten beide Saucen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 14 Tagen verbrauchen. Soll die Sauce länger konserviert werden, kann man kleine Einheiten einfrieren.
Liebstöckel als Pulver
Den pürierten Liebstöckel auf zwei Blatt Küchenpapier geben, einschlagen und pressen. Das Kraut auf einem kleinen Blech ausbreiten und entweder an der Sonne, auf der Heizung oder im Backofen (bei maximal 50 Grad) trocknen. Anschließend in einen Mörser geben, zu Pulver verreiben und in einem verschlossenen dunklen Glas aufbewahren.
Liebstöckel getrocknet
Wer noch mehr Liebstöckel im Garten hat, kann auch Kräutersträußchen binden und kopfüber in einem luftigen, trockenen Raum aufhängen. Nach einigen Tagen – je nach Bedarf – als Blätter oder gemörsert in Dosen füllen und luftdicht, kühl und dunkel aufbewahren.
Hefeflocken
Hefeflocken können im Gegensatz zu frischer Hefe und Trockenhefe nicht zum Backen verwendet werden. Man nennt dieses Produkt auch Nährhefe. Und das zu Recht: Es handelt sich um ein gesundes Würzmittel, das mit B-Vitaminen, Zink, Eisen, Folsäure und viel Eiweiß punktet. Der Geschmack ist würzig-nussig und erinnert leicht an Käse. Hefeflocken helfen auch, Salz einzusparen.
Gutes Gelingen und viel Vergnügen wünscht Ihnen Ulla Scholz!