Monschauer Senfsuppe

Monschauer Senfsuppe

Stand:

Die Monschauer Senfsuppe kann mit einer Fleisch- oder einer Gemüsebrühe zubereitet werden. Als Topping passen geröstete Brotwürfel, ein Sahnehäubchen und frische Kräuter.

Von Ulla Scholz

Zutaten (4 Portionen)

750 ml Gemüse- oder Rinderbrühe
1 Zwiebel
3 EL Butter
2 EL Mehl
100 ml Weißwein (optional)
3 EL neutraler Senf
200 g Sahne
Salz
Pfeffer

Außerdem
1 Handvoll Croûtons
Etwas frische Petersilie oder Schnittlauch

Zubereitung

Die Sahne schlagen und zur Seite stellen.

Nun die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. In einem passenden Topf die Butter auslassen und die Zwiebelwürfelchen darin anschwitzen. Das Mehl zugeben, alles gründlich verrühren und die Mehlschwitze nach und nach mit Brühe und Wein ablöschen. Dabei weiterrühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Dann drei bis vier Minuten köcheln lassen.

Den Senf einrühren, die Hälfte der geschlagenen Sahne unterheben und alles einmal kurz aufkochen. Zum Schluss noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Anrichten

Die Senfsuppe auf Tellern verteilen und mit einem Klecks Sahne, Croûtons und gehackten Kräutern vollenden.

Ullas Küchentipps

Welche Senfsorte passt am besten?

Der Senf, der in die Suppe kommt, sollte weder zu scharf, noch zu süß sein. In der Regel stellen alle Senfmühlen ein klassisches Grundprodukt her. Viele aromatisierte Sorten haben einen zu starken Eigengeschmack. Den Senf immer zum Schluss in die Suppe rühren und nur kurz mitkochen lassen. So bleibt das Senf-Aroma optimal erhalten.

Selbstgekochte Gemüsebrühe

Zutaten
2,5 l Wasser
100 g Lauch
100 g Karotten
100 g Pastinaken
1 Petersilienwurzel
100 g Sellerie
5 Stück Trockentomaten
1 EL getrocknete Steinpilze
1 TL Wacholderbeeren
2 Lorbeerblätter
1 TL Liebstöckel
Petersilienstängel
Salz

Zubereitung
Das Gemüse putzen und in grobe Stücke teilen. Die Zwiebel mit Schale halbieren und mit den beiden Schnittstellen (ohne Fett) in einer Pfanne rösten. Einen Topf mit heißem Wasser befüllen und alle Zutaten hineingeben. Circa 40 Minuten köcheln lassen, anschließend den Topf zur Seite stellen. Besonders intensiv wird die Brühe, wenn das Gemüse über Nacht im Sud auskühlt.

Die Brühe durch ein feines Sieb gießen. Ist das Gemüse zu weich, kommt es weg. Hat es noch etwas Biss, kann es anderweitig verarbeitet werden.

Gutes Gelingen und viel Vergnügen wünscht Ihnen Ulla Scholz!