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WDR

Das war unser Live-Blog zu den Olympia-Bürgerentscheiden in NRW
Wir beenden unseren Live-Blog. Auf einen Blick gibt es hier die Berichte für alle, die tiefer eintauchen wollen ins Thema Olympia-Bewerbung der Region "KölnRheinRuhr":
WDR

Herten macht nicht mit: "Das ist wieder typisch"
Eigentlich wollten Herten und Recklinghausen bei möglichen Olympischen Spielen an Rhein und Ruhr gemeinsam Mountainbike-Wettbewerbe auf der Halde Hoheward organisieren. In Herten haben aber zu wenig Menschen bei dem Referendum abgestimmt. Etwa 12,5 Prozent haben ein Kreuz gemacht. Die meisten waren zwar für eine Teilnahme an der Bewerbung - damit der Bürgerentscheid funktioniert, hätten aber mindestens 15 Prozent der Einwohner der Stadt mitmachen müssen.
Wie geht es den Menschen in Herten mit diesem Ergebnis? Wir haben uns vor Ort umgehört.
Wie geht es den Menschen in Herten mit diesem Ergebnis? Wir haben uns vor Ort umgehört.
Juliette Nichols, Düsseldorf
Mönchengladbach will Hockey-Hauptstadt werden
In Mönchengladbach haben 74,5 Prozent für die Olympia-Bewerbung “KölnRheinRuhr” gestimmt. Die Stadt soll Austragungsort für das olympische Hockeyturnier werden. Oberbürgermeister Felix Heinrichs ist zuversichtlich, die Aufgabe meistern zu können, da die Stadt schon in der Vergangenheit große Turniere, wie die Europameisterschaften im Hockey, ausgerichtet hat. Austragungsstätte wäre der Sparkassenpark Mönchengladbach.
„Die Region wird von den Olympia-Veranstaltungen profitieren, die hier stattfinden und das Geld wird hier in der Region verteilt. Es werden alle davon profitieren und wir sind sehr überzeugt, dass wir einen großartigen Standort für den Deutschen Hockeybund haben werden.” Michael Hilgers, Geschäftsführer Sparkassenpark Mönchengladbach und ehemaliger Hockeyspieler
Michael Hilgers, Geschäftsführer Sparkassenpark Mönchengladbach und ehemaliger Hockeyspieler
Rainer Striewski
Oppositionsführer Ott: "Starkes Votum für NRW"
In der Düsseldorfer Landespolitik wurde das Ja zu Olympia mit Erleichterung aufgenommen. Ein Überblick zu den Parteien im Landtag, die sich nach der Entscheidung äußerten.
Jochen Ott, SPD-Oppositionsführer im Düsseldorfer Landtag und designierter Spitzenkandidat bei der kommenden Landtagswahl, freute sich über die hohe Beteiligung bei den Bürgerentscheiden. "Die Menschen haben damit ein unmissverständliches Signal gesendet: Sie wollen diese besondere Chance für unser Land nutzen", erklärte Ott. "Das ist ein starkes Votum für Nordrhein-Westfalen und für eine Zukunft, die von Zusammenhalt, Begeisterung für den Sport und Aufbruch geprägt ist."
Jochen Ott, SPD-Oppositionsführer im Düsseldorfer Landtag und designierter Spitzenkandidat bei der kommenden Landtagswahl, freute sich über die hohe Beteiligung bei den Bürgerentscheiden. "Die Menschen haben damit ein unmissverständliches Signal gesendet: Sie wollen diese besondere Chance für unser Land nutzen", erklärte Ott. "Das ist ein starkes Votum für Nordrhein-Westfalen und für eine Zukunft, die von Zusammenhalt, Begeisterung für den Sport und Aufbruch geprägt ist."
„Ein olympisches Sommermärchen in Nordrhein-Westfalen ist möglich.“Tim Achtermeyer (Grüne)
Der Co-Landesvorsitzende der Grünen, Tim Achtermeyer, hält nun auch ein "olympisches Sommermärchen" für möglich. "Für junge Menschen wäre das mehr als ein Event - es wäre ein prägendes Erlebnis und echte Inspiration", so Achtermeyer. Dabei nahm er auch die Kritiker von "KölnRheinRuhr" in den Blick: "Auch die Menschen, die nicht zugestimmt haben, setzen ein Signal, das wir beachten sollten."
Auch FDP-Landeschef Henning Höne sprach von einem "starken Signal", mahnte aber zugleich auch einen "echten Masterplan" und schnellere Planungsverfahren an. "Wenn wir wollen, dass Olympioniken in weniger als einer Stunde vom olympischen Dorf zur Austragungsstätte kommen, muss Schwarz-Grün nicht nur Rekordinvestitionen in den Radverkehr verkünden, sondern auch dafür sorgen, dass die Menschen in Nordrhein-Westfalen nicht den halben Tag im Stau stehen", so Höne.
Auch FDP-Landeschef Henning Höne sprach von einem "starken Signal", mahnte aber zugleich auch einen "echten Masterplan" und schnellere Planungsverfahren an. "Wenn wir wollen, dass Olympioniken in weniger als einer Stunde vom olympischen Dorf zur Austragungsstätte kommen, muss Schwarz-Grün nicht nur Rekordinvestitionen in den Radverkehr verkünden, sondern auch dafür sorgen, dass die Menschen in Nordrhein-Westfalen nicht den halben Tag im Stau stehen", so Höne.
Stefan Göke

Oberhausen erwartet großen Sport
In der Stadt Oberhausen könnten Volleyballspiele bei den Olympischen Spielen ausgetragen werden. Am Tag nach der Entscheidung zeigt sich die Stadt zufrieden.
WDR / Stefan Göke
WDR

Bayern oder NRW: Wer hat die besseren Karten für den Olympia-Zuschlag?
Nach dem positiven Bürgerentscheid in NRW steht fest: Neben München bewirbt sich auf jeden Fall auch "KölnRheinRuhr" um die Bewerbung für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Doch wer von den bisherigen beiden Kandidaten hat die besseren Karten, am Ende den Zuschlag des DOSB zu bekommen? Wo gibt es mehr Sportstätten? Welche Region könnte mehr Besucher bewirten? Und wie sieht es mit der Infrastruktur aus. Ein Vergleich:
WDR

Vorläufiges Endergebnis: 66 Prozent Zustimmung für Olympia in NRW
Die Abstimmung über eine Olympia-Bewerbung der Region „KölnRheinRuhr“ hat ein klares Ja gebracht: Das vorläufige kumulierte Ergebnis der Bürgerentscheide in 16 beteiligten Kommunen ergibt laut Deutschem Olympischem Sportbund (DOSB) eine Zustimmung von 66 Prozent. Herten ist dabei nicht mitgerechnet, weil dort die notwendige Mindestbeteiligung verfehlt wurde. Die Entscheidung, welche deutsche Stadt ins internationale Bewerber-Rennen geschickt wird, trifft der DOSB im September.
WDR

Aufatmen bei den Verantwortlichen
Mit dem Bürgeentscheid hat die nordrhein-westfälische Olympia-Bewerbung eine weitere Hürde genommen. Denn auch wenn die Verantwortlichen im Nachhinein signalisieren, sie seien immer von dem positiven Ausgang überzeugt gewesen, gab es Restsorgen, dass der Bürgerentscheid scheitern könnte. "Und das hätte einen hohen politischen Schaden verursacht", schreibt Christoph Ullrich aus der Landespolitik-Redaktion des WDR in seinem Kommentar.
WDR

NRW stimmt für Olympia-Bewerbung
NRW hat abgestimmt. Auch wenn in Herten das nötige Quorum beim Ratsbürgerentscheid nicht erreicht wurde, ist das Ja für eine Bewerbung für die Olympischen Spiele deutlich. In allen 17 Städten stimmte die Mehrheit der Menschen, die sich beteiligten, mit "Ja".
Ob Olympia 2036, 2040 oder 2044 wirklich in NRW stattfindet, steht damit jedoch noch nicht fest - nur, dass "KölnRheinRuhr" seinen Hut in den Ring werfen wird. Genau wie München, wo bereits im Herbst abgestimmt wurde, und gegebenenfalls Hamburg (Abstimmung am 31. Mai) und Berlin (dort soll das Abgeordnetenhaus über die Bewerbung entscheiden).
Ob Olympia 2036, 2040 oder 2044 wirklich in NRW stattfindet, steht damit jedoch noch nicht fest - nur, dass "KölnRheinRuhr" seinen Hut in den Ring werfen wird. Genau wie München, wo bereits im Herbst abgestimmt wurde, und gegebenenfalls Hamburg (Abstimmung am 31. Mai) und Berlin (dort soll das Abgeordnetenhaus über die Bewerbung entscheiden).
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Auch Köln stimmt mehrheitlich mit "Ja"
In Köln hat sich die Auszählung am längsten hingezogen. In der "Leading City" der Bewerbung stimmten 57,4 Prozent der Teilnehmer am Bürgerentscheid mit "Ja". Das ist das knappste Ergebnis aller beteiligten Städte.
WDR

NRW-Ministerpräsident sieht die Olympia-Abstimmung als Zeichen für "Spiele von allen für alle"
Während die Auszählung der Stimmen in Köln noch andauert, bezeichnet Hendrik Wüst die Ergebnisse der ausgezählten Städte am Abend als herausragend. Bei dem Referendum in 17 Kommunen entfielen laut Ministerpräsident Wüst starke zwei Drittel der gültigen und gewerteten Stimmen für eine Beteiligung der Kampagne um die Spiele 2036, 2040 oder 2044.
"Es ist die größte direktdemokratische Beteiligung in der olympischen Geschichte und es ist zugleich die größte Bürgerbefragung in der Geschichte unseres Landes Nordrhein-Westfalen". Er betonte, dass die Stärke sei, dass die Bewerbung von Schultern in 17 Städten getragen werde.
Sabine Büttner, Köln
Hohenzollernbrücke in Köln wird bunt angestrahlt
Als Zeichen für die Olympia Bewerbung wurde eine Lichtinstallation an der Kölner Hohenzollernbrücke gestartet: die bekannte Eisenbahnbrücke über den Rhein ist bunt angestrahlt.
WDR / Sabine Büttner
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Aachen stimmt für "Ja"
Auch in Aachen sind die Stimmen des Bürgerentscheids zur Olympia-Bewerbung nun ausgezählt. 76 Prozent der Bürgerinnen und Bürger stimmen hier für „Ja“. Jetzt fehlt nur noch die Auszählung aus Köln.
WDR

Alle warten auf das Endergebnis
Bis das Endergebnis zur Olympia-Bewerbung da ist, kann es vermutlich noch eine Weile dauern. Der Grund: Köln und Aachen haben noch nicht alle Stimmen ausgezählt. In Köln kann das vermutlich auch noch eine Weile dauern. WDR-Reporterin Caroline Hoffmann berichtet, dass die Stadt Köln auch nicht damit rechne, dass das so schnell ginge, bis das Ergebnis kommt.
Das Ergebnis aus Köln sei jedoch besonders wichtig, da Köln ja die sogenannte Lead-City in dieser Bewerbung sei - also die Stadt, die diese Bewerbung anführt, die Stadt, in der dann am Ende das Olympische Dorf sein soll und auch das Leichtathletikstadion. Daher sei es besonders wichtig zu wissen, ob es hier eine Zustimmung geben wird.
„Ohne Köln, das kann man sagen, wird es nicht laufen mit der Bewerbung, so wie sie im Moment aufgebaut ist.“Caroline Hoffmann, WDR-Reporterin
Schalte zu WDR-Reporterin Caroline Hoffmann in Köln. WDR
Sabine Büttner, Köln
Wahlergebnis aus Bochum: 64 Prozent stimmen mit „Ja“
„Ein wirklich klasse Ergebnis“ - so nennt es der Bochumer OB. Auf der Veranstaltung in Köln wurde das Ergebnis der Ruhrgebiets-Stadt gerade bekannt gegeben. Auf die letzten Zahlen aus Aachen und Köln wartet man hier noch.
WDR / Sabine Büttner