Pixel voller Vorurteile? Wie Games den Islam zeichnen
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Viele Games zeigen Muslime als Bedrohung, nur langsam wandelt sich ihre Rolle im digitalen Raum. Parallel nutzen Islamisten Spiele für Propaganda. Aber es gibt auch Versuche den Islam mit Games zu erklären und Berührungspunkte zu schaffen.
Stereotype und Feindbilder
Seit den 1990ern tauchen in Videospielen immer wieder die gleichen Bilder auf: Verhüllte Frauen, bärtige Männer, Wüstenstädte voller Stereotype. Besonders nach 9/11 dienten muslimische Figuren in großen Games westlichen Soldaten als gesichtslose Gegner. Diese Darstellungen prägen das Islambild einer ganzen Gamer-Generation.
Gaming: halal oder haram?
Während die Studios nur langsam umdenken, holen andere auf: Islamistische Gruppen drehen Feindbilder um und nutzen Games als Werkzeug für Propaganda. Gleichzeitig entstehen zaghafte Versuche, den Islam spielerisch näherzubringen. Und über all dem schwebt eine Frage: Ist Gaming im Islam überhaupt erlaubt? Dieses Lebenszeichen schaut in virtuelle Welten – und auf ihre realen Folgen.
Autorin: Lilia Becker
Redaktion: Benedikt Schulz
Das Lebenszeichen läuft immer sonn- und feiertags um 08.30 Uhr auf WDR 3 und sonntags um 08.04 Uhr auf WDR 5.