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Eine Paul-Gerhardt-Statue im brandenburgischen Lübben

Paul Gerhardt: Der Trost der Zuversicht

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Ohne Paul Gerhardt wäre Kirchenmusik in Deutschland kaum denkbar. Der Lieddichter schrieb erhebende und tröstliche Texte, sein Leben aber war geprägt vom Dreißigjährigen Krieg und zahlreichen Schicksalsschlägen. Er starb vor 350 Jahren.

Ein resilienter Dichter

Die Lieder Paul Gerhardts gehören mit zum Besten, was die europäische Kultur hervorgebracht hat. Und schon lange, bevor jemand das Wort "Resilienz" kannte, schwärmt der glaubensstarke Dichter von der unbändigen Kraft des Lebens – obwohl er in den Wirren des Dreißigjährigen Kriegs alle Schrecken der menschlichen Existenz am eigenen Leib erfährt.

Schweben über dem Jammertal

"Geh aus, mein Herz", "Ich steh an deiner Krippen hier", "Die güldene Sonne" oder "Nun ruhen alle Wälder": Durch ihre emotionale Tiefe, ihre bildhafte Sprache, ihre Menschlichkeit und ihre legendären Vertonungen ermutigen die Texte von Paul Gerhardt bis heute. Oder wie Matthias Claudius es später formulieren wird: "Seine Lieder sind Flügel, auf denen man sich in die Höhe erheben und eine Zeitlang über dem Jammertal schweben kann." Worte, die auch am 350. Todestag des Theologen noch Gültigkeit haben.

Paul Gerhardt: Der Trost der Zuversicht

WDR Lebenszeichen 24.05.2026 26:48 Min. Verfügbar bis 22.05.2027 WDR 5


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Autor: Fabian Vogt

Übernahme vom HR

Redaktion im WDR: Christina-Maria Purkert

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