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ARD Infonacht
22.03 - 06.00 Uhr ARD Infonacht
Psychedelische, bunte Darstellung einer Ecstasy-Pille auf einer ausgestreckten Frauenzunge

Von Dionysos bis Ecstasy. Kleine und große Ekstasen

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Sich verlieren und eins werden mit der Welt und den anderen - von der Antike bis ins Heute suchen und finden Menschen die Ekstase. Wir blicken auf die zahlreichen Formen der Entrückung: im Gebet, in der Musik und in der Sexualität.

Von der Antike ins Heute

Dionysos ist nicht von ungefähr einer der bekanntesten und beliebtesten Götter der griechischen Mythologie; denn er ist der Gott des Rausches, der Entzückung und der Entrückung. Er steht für ekstatischen Genuss, aufgepeitschte Wildheit, wie sie in den "Bakchen" des Euripides dargestellt werden. Im Mittelalter beschrieben die heilige Katharina von Siena und die Frauenmystikerin Mechthild von Magdeburg religiös-sinnliche Erfahrungen. Das ist Geschichte. Nicht so die Ekstase selbst.

Viele Wege zur Ekstase

Auch in der Gegenwart suchen Menschen nach Verzückung. Sie möchten außer sich geraten, wenigstens zeitweise den Alltag hinter sich lassen. Musik oder Tanz, Sex oder Extremsport - es gibt viele Möglichkeiten, diesen besonderen Bewusstseinszustand zu erreichen. Ob Flucht, Selbstauslöschung oder kurzzeitige Rückkehr ins Paradies: das alles kann Ekstase, der rauschartige Überschwang, bedeuten und bewirken.

Von Dionysos bis Ecstasy. Kleine und große Ekstasen

WDR Lebenszeichen 15.02.2026 28:48 Min. Verfügbar bis 13.02.2027 WDR 5


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Autorin: Ulrike Burgwinkel

(Wiederholung vom 07.02.2016)

Redaktion: Gerald Beyrodt

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