Eine indische Frau füttert auf der Straße eine heilige Kuh

Mutter, Göttin, Bettlerin - Indiens heilige Kühe

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In Indien gilt die Kuh als heiliges Tier. Ihre Verehrung hat tiefe Wurzeln im kulturellen, aber auch im wirtschaftlichen Leben - denn seit Jahrtausenden spielen Kühe hier eine bedeutende Rolle. Eine Reportage von Antje Stiebitz.

Eine "wunscherfüllende Göttin"

Die Heiligkeit der Kühe Indiens wurzelt in ihrer wirtschaftlichen Bedeutung. Historisch spielt die Milchwirtschaft in Indien eine wichtige Rolle - das gilt bis heute insbesondere für Frauen. Aufgrund ihrer ökonomischen Bedeutung wurde die Kuh sakralisiert und gilt als heilig. Jedes ihrer Körperteile soll von Göttern bewohnt sein und sie wird als Kamadhenu - wunscherfüllende Göttin - bezeichnet.

Herbergen für Straßenkühe

Dennoch, in unserer Zeit der Gewinnmaximierung enden alte und kranke Kühe im wahrsten Sinne des Wortes immer häufiger auf der Straße. Oder sie finden einen Platz in Kuhherbergen - sogenannten Gaushalas. Eine Reportage, die zu einer Milchbäuerin, in Kuh-Unterkünfte und einen hinduistischen Tempel führt.

Mutter, Göttin, Bettlerin - Indiens heilige Kühe

WDR Lebenszeichen 01.11.2025 28:21 Min. Verfügbar bis 31.10.2026 WDR 5


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Autorin: Antje Stiebitz

Redaktion: Wassilios Nikitakis

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