Kulturvermittlung im EKO-Haus
In Düsseldorf steht ein shin-buddhistischer Tempel in einem japanischen Garten - der einzige dieser Art in Europa. Er gehört zum EKO-Haus, in dem auch traditionelle Kultur Japans vermittelt wird. Etwa durch Teezeremonien oder Kimono-Schauen. Auch einen Kindergarten betreibt das Kulturhaus.
Ein paradiesischer Garten
Der in Europa wenig bekannte Shin-Buddhismus, auch genannt die "Wahre Schule des Reinen Landes", japanisch Jodo-Shinshu, gehört zu den größten buddhistischen Schulen in Japan. Sie lehrt keine Meditation, sondern einzig Vertrauen auf die Kraft des Buddha Amida. Durch ihn gelangen Gläubige in das Reine Land. Das steht für eine Art Vorstufe des Nirvana. Der japanische Garten und der Altar im Tempel bilden symbolhaft diesen paradiesischen Ort ab. Das EKO-Haus mit seinem Tempel ist so ein Ort der buddhistischen Praxis und der Kulturvermittlung zugleich.
Autorin: Mechthild Klein
Redaktion: Christina-Maria Purkert
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