Knusprige Maisplatten (aus: Institut Paul Bocuse – "Die hohe Schule des Kochens")
Zutaten
250 ml Wasser
30 g feines Maismehl
60 g Olivenöl
Zubereitung
Alle Zutaten in einer Schüssel mit dem Schneebesen verrühren. Jeweils eine kleine Kelle in eine beschichte Pfanne geben und bei mittlerer Hitze ausbraten. Die Temperatur sollte nicht zu stark sein und man muss Geduld haben. Fertige Maisplatten vorsichtig aus der Pfanne heben und auf Küchenkrepp legen. Aufpassen, die zarten Gebilde sind empfindlich und zerbrechen schnell.
Ullas Tipp: Man kann den Teig ein wenig salzen. Werden die zarten "Gespinste" an Desserts angelegt, kann man mit ein wenig Zucker aromatisieren.
Gepickelte rote Zwiebeln (aus: Hanna Reder – "Was kocht Hanna")
Zutaten für 1 Glas (ca. 400 ml)
250 g rote Zwiebel
150 ml Apfel-oder Weißweinessig
1 EL Zucker
1 TL Salz
½ TL Senfsamen, 5 Pfefferkörner, 1 Lorbeerblatt oder 1 Scheibe Ingwer (optional)
Zubereitung
Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden oder hobeln. In ein steriles Glas geben. In einem kleinen Topf Essig, 100 ml Wasser, Zucker, Salz und nach Belieben ausgewählte Gewürze aufkochen, bis sich Zucker und Salz aufgelöst haben.
Die heiße Flüssigkeit über die Zwiebeln gießen, sodass sie komplett bedeckt sind. Das Glas verschließen und abkühlen lassen. Mindestens 30 Minuten ziehen lassen – am besten über Nacht im Kühlschrank.
Die gepickelten Zwiebeln halten sich im Kühlschrank etwa zwei Wochen.
Ullas Tipp für den 11.11.25: Gepickelte Zwiebeln schmecken auch zu Frikadellen oder aufs Mettbrötchen.
Drei-Uhr-Hafertaler (aus: Nicola Lamb – "Die Chemie des Backens – Backwissen, das aufgeht")
Zutaten
150 g Haferflocken
100 g Weizenmehl (405)
3 g Natron
3 g Meersalzflocken
50 g Rohrohrzucker
85 g kalte Butter
85 g Butter zerlassen und leicht abgekühlt
1 TL Malzessig oder Sherryessig
150-175 g Zartbitterschokolade, klein gehackt
Zubereitung
Alle trockenen Zutaten vermischen und die kalte Butter auf einer Reibe hineinraspeln.
Die geschmolzene Butter abkühlen lassen und mit dem Malzessig verrühren. Die Butteressigmischung zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
Den Keksteig zwischen zwei Lagen Backpapier flachdrücken und zu einem 2 cm dicken Teig ausrollen. Er sollte recht dünn sein, da die Kekse später zusammengesetzt werden – zwei Kekse werden zu einem gefüllten Keks.
Den Keksteig für 20 Minuten im Kühlschrank kühl stellen. Er soll kalt, aber geschmeidig sein. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mit einem Ausstecher von 6 cm Durchmesser ausstechen. Sie können alle Teigreste zusammendrücken und beliebig oft neu ausrollen.
Die Kekse bei 195 Grad Ober/Unterhitze oder 175 Grad Umluft etwa 10 Minuten backen. Auf einem Küchengitter vollständig auskühlen lassen.
Während die Kekse auskühlen, die Bitterschokolade in einem warmen Wasserbad schmelzen.
Auf die Hälfte der Kekse die Schokolade auftragen und mit einem zweiten Keks bedecken. Die Kekse sind verzehrfertig, wenn die Schokolade fest geworden ist.
Ullas Tipp: Ich bewahre Kekse gern in geschlossenen Dosen auf. Diese gefüllten Haferkekse sind jedoch so lecker, dass wohl kaum etwas übrigbleibt.
Granita al Limone – vegan (aus: Giuseppe Federici – "Kochen alla Nonna")
Zutaten
275 g Zucker
200 ml frisch gepresster Zitronensaft
(etwa 7-9 Zitronen)
Zubereitung
Den Zucker mit 300 ml Wasser verrühren und einmal aufkochen. Dann die Zuckerlösung abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Zitronen auspressen und den Saft durch ein Sieb gießen.
Zitronensaft und kalte Zuckerlösung verrühren und auf eine flache Schale oder in ein Blech mit Rand gießen.
Im Tiefkühlfach 30 Minuten anfrieren. Wenn die Flüssigkeit Eis bildet, wird vom Rand zur Mitte hin geschabt.
Erneut einfrieren, wiederholen und den Vorgang so lange wiederholen, bis die Masse zu Eis geworden ist. Zuletzt noch einmal mit einer Gabel alles aufmischen und in eine passende Dose füllen, verschließen und bis zum Verzehr einfrieren.
Zum Servieren in Gläser füllen.
Ullas Tipp: Das Granita als Erfrischung in einem Menü als Zwischengang servieren. Dieses Zitroneneis schmeckt um Längen besser als so manches gekaufte Produkt, da es nur frische Früchte und nicht noch zusätzlich Zitronensäure enthält.