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Szene aus dem Film "Peaky Blinders - The Immortal Man"

Peaky Blinders: The Immortal Man

Stand:

Vier Jahre nach dem Ende der sechsten Staffel bekommt die Kultserie "Peaky Blinders" ein Finale in Spielfilmlänge - mit Cillian Murphy in der Rolle des Gangsterbosses.

Von Andrea Burtz

Peaky Blinders: The Immortal Man

WDR 2 Kino 19.03.2026 03:11 Min. Verfügbar bis 18.03.2028 WDR 2


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Darum geht's

Birmingham, 1940. Mittlerweile grauhaarig und mit Brille versteckt sich Tommy Shelby in seinem Herrenhaus. Der Veteran des Ersten Weltkriegs und ehemalige Gangsterboss schreibt in der Einsamkeit buchstäblich an seiner Legende: Er versucht, das Erlebte zu Papier zu bringen, um seine inneren Dämonen zu vertreiben.

Verstorbene Familienmitglieder kehren immer wieder in seinen von Opium getränkten Visionen zurück. Tom Shelby will endlich seinen Frieden finden. Doch inzwischen hat sein Sohn Duke, von dem er sich entfremdet hat, die Führung der Peaky Blinders übernommen. Als brutaler Kriegsprofiteur macht er sich mit illegalen Geschäften einen Namen, während Bomben Birmingham treffen. Tommy will nicht zusehen, dass sein Sohn noch brutaler wird als er.

Darum geht's wirklich

"Peaky Blinders – The Immortal Man" ist der offizielle Abschlussfilm der beliebten Gangsterserie von Steven Night – nach sechs blutgetränkten Staffeln von 2013 bis 2022.

Die spielen mit

Cillian Murphy spielt den Antihelden Tom Shelby, Barry Keoghan seinen entfremdeten Sohn Duke, Tim Roth ist der Strippenzieher.

Das sagt Kinokritikerin Andrea Burtz

An alle Fans der Serie: Cillian Murphy ist in der Rolle so beeindruckend und elegant wie eh und je. In seinem Gesicht sind Spuren des Krieges und der Gewalt abzulesen – viel Text hat der ehemalige brutale Gangsterchef nicht. Wer die Serie nicht kennt – kein Problem. Die ersten Filmminuten führen schnell in Figuren- und Themenkosmos von "Peaky Blinders" ein.

So wird die titelgebende Bande genannt, weil ihre Mitglieder Rasierklingen in ihren Schlägerkappen tragen, die sie auch einsetzen. Es dauert jedoch, bis die Story in Fahrt kommt und sich Spannung aufbaut – zunächst sind es die Geister der Vergangenheit, die im Mittelpunkt stehen.

Tommy trägt schwer am Erlebten und versucht, in der Einsameit seinen Frieden zu finden. Doch sein Sohn Duke macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Cillian Murphy und Barry Keoghan sind ein mitreißendes Vater- und Sohn-Gespann.

"Peaky Blinders" lebt neben der Spannung von der Atmosphäre in der Industriestadt Birmingham während des Krieges. Es ist spürbar, dass die Macher die Figur schon lange begleiten. Serienschöpfer Steven Knight hat auch den Film geschrieben und Tom Harper, der bereits in den ersten Staffeln Regie führte, inszenierte das große Finale in bestechender Coolness in ästhetischen Bildern, I-Tupfer ist wieder die stilisierte Mode. Dabei rückt die Szenerie mit all den Waffen, harten Drinks und schweigsamen Männern oft nah ans Klischee. Trotzdem: Das Wiedersehen mit Tommy Shelby lohnt sich.

Die Bewertung auf einen Blick

Drei von fünf Sternen

Gangsterepos, USA 2026

Länge: 112 min

Weltweiter Netflixstart: 20. März 2026

Sendung: WDR 2 Der Nachmittag, 19.03.2026, ab 15:05 Uhr 

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