"Wir sind eine alte, stolze Partei", sagt Benedikt Falszewski über seine SPD. Der 43-Jährige Landtagsabgeordnete betont die lange Tradition der Sozialdemokraten und ihren Kampfgeist - besonders in schwierigen Zeiten: "Wir wissen, wie man kämpft."
Obwohl die Partei aktuell mit Herausforderungen zu kämpfen hat, bleibt der SPD-Mann zuversichtlich. "Mit Olaf Scholz haben wir weiterhin den richtigen Kanzlerkandidaten," sagt er. Doch er erkennt auch die Schwierigkeiten, die eine moderne, schnelllebige Medienwelt mit sich bringt, in der komplexe Themen oft auf Schlagzeilen reduziert werden.
Einsatz für Bildung und soziale Gerechtigkeit
Seine Leidenschaft für Bildung und Chancengleichheit ist ein zentraler Antrieb für Falszewskis politisches Engagement. "Ich möchte, dass Bildung nicht davon abhängt, wie viel die Eltern verdienen oder in welchem Haushalt man geboren wird," sagt er. Insbesondere setzt er sich dafür ein, dass jedes Kind die gleichen Chancen erhält, unabhängig von sozialen und finanziellen Hintergründen.
Der Duisburger hat Geografie studiert, das Studium jedoch nicht abgeschlossen. Diese Erfahrung prägt ihn bis heute, und er appelliert an junge Menschen: "Beendet euer Studium oder eure Lehre. Das gibt euch die Sicherheit, die ihr später braucht." Beruflich hat er sich als Sachbearbeiter im Wahlkreisbüro von Bärbel Bas, der heutigen Bundestagspräsidentin, einen Namen gemacht. Von ihr hat er nach eigenen Worten das politische "Handwerkszeug" gelernt und bewundert ihre menschliche Führungsweise, die ihm ein Vorbild ist.
Grüner Stahl ist entscheidend
Falszewski sieht als Prioritäten für Duisburg vor allem wirtschaftliche und soziale Themen. Die Transformation von ThyssenKrupp hin zu grünem Stahl sei entscheidend für die Zukunft des Industriestandorts. Gleichzeitig liegt ihm die Bildungspolitik am Herzen: "Kinder sollten die gleichen Chancen haben, egal wo sie geboren sind." Dafür nötig seien ausreichend Kita-Plätze und eine bessere finanzielle Ausstattung der Schulen.