Taxifahrer demonstrieren | Aktuelle Stunde

00:28 Min. Verfügbar bis 02.07.2027

Aktionstag: Taxifahrer demonstrieren für faire Fahrpreise

Stand:

Mit Autokorsos haben Taxifahrer am Mittwoch in NRW demonstriert. Die Fahrer sehen sich gegenüber Konkurrenten wie Uber benachteiligt.

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Mit einem bundesweiten Aktionstag haben am Mittwoch Taxifahrer und -fahrerinnen in insgesamt 14 deutschen Großstädten auf ihre "existenzbedrohende" Situation aufmerksam gemacht. Schwerpunkt der Demonstrationen war diesmal Nordrhein-Westfalen: Für sieben Städten waren für den Vormittag große Autokorsos durch die Innenstädte angekündigt.

  • Wuppertal
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Fahrer fordern identische Festpreise für Uber und Taxis

Hintergrund der Proteste ist die schwierige wirtschaftliche Situation vieler Fahrer, welche die Branche vor allem mit der Konkurrenz durch Fahrdienstleister wie Uber oder Bolt erklärt. Für Michael Oppermann, Geschäftsführer des Bundesverbandes Mietwagen, beruht der große Erfolg der App-basierten Dienstleister nicht auf einem besseren Service, sondern vor allem auf einer aggressiven und unfairen Preispolitik. "Im Taxi gibt es behördlich festgesetzte Preise und revisionssichere Aufzeichnungen aller Vorgänge – bei Uber & Co herrschen Wildwest und Willkür. So kann Wettbewerb nicht funktionieren."

Die Branche fordert deshalb, dass der von den Kommunen festgelegte Mindestpreis künftig nicht nur für die klassischen "gelben" Taxis gilt, sondern auch für Uber und andere Dienstleister. "Wir haben nichts gegen Wettbewerb. Aber erst mit annähernd gleichen Preisen ist er auch fair", betont Oppermann. Bislang können sogenannte Plattform-Mietwagenfirmen wie Uber ihre Tarife ohne behördliche Kontrolle selbst festlegen, bei Taxis hingegen bestimmen die Städte und Gemeinden die Höhe der Preise.

Mehrere hundert Taxi-Fahrer protestieren in Düsseldorf

Taxifahrer-Protest in Düsseldorf mit Taxis und Protestschildern auf einem Parkplatz

Taxi-Protest in Düsseldorf

In Düsseldorf forderten mehrere hundert Taxis "Mindestpreise für alle". Der Korso begann an der Messe, wo sich die Fahrer trafen und Protest-Schilder zeigten, und führte dann durch den Kö-Bogen-Tunnel in der Innenstadt.

"Große Konzerne wie Uber und Bolt arbeiten im Graubereich, unterbieten uns mit Dumpingpreisen. Da kommt ein amerikanischer Großkonzern, der auf alles scheißt, und wir fordern Mindestpreise für die, dass wir die selben Rahmenbedingungen haben, dass die nicht für einen Appel und Ei fahren." Ali Jaouad, Taxifahrer
Taxi-Kolonne an der Adenauerallee/Museum Koenig Bonn

Taxi-Korso in Bonn

Viele Taxifahrer sagen, dass merklich weniger Kunden kämen als früher. Viele fürchten um ihre Existenz. Auch in Bonn gab es deshalb eine Taxi-Kolonne. Dutzende Taxis waren zu sehen wie sie über die Adenauerallee fuhren und am Museum Koenig vorbei.

"Familienunternehmen lohnt sich kaum noch"

Martina Heym besitzt ein Taxiunternehmen und demonstriert

Martina Heym besitzt ein Taxiunternehmen und demonstriert

Taxifahrerin Martina Heym beteiligte sich bei der Demo in Wuppertal: "Wir haben ein Familienunternehmen seit fast 60 Jahren. Das lohnt sich heute kaum noch. Am Samstagabend können wir die Autos praktisch stehen lassen. Da arbeitet ein Fahrer 8 Stunden und kommt dann mit 50 Euro zurück. Da lohnt sich gar nicht. Wir brauchen Mindestpreise für alle", fordert sie.

Streckenzähler und Einhaltung der Rückkehrpflicht gefordert

Auf dem „Parkplatz Friedensplatz“ vor dem Dortmunder Rathaus stehen viele Taxis. Im Vordergrund ist ein Sarg auf einem Anhänger zu sehen. Daruf steht ein Schild mit der Aufschrift: "Ohne Mndestpreis beerdigen die Behörden DAS TAXI"

Die Taxifahrer versammelten sich auf dem „Parkplatz Friedensplatz“ vor dem Dortmunder Rathaus

Auch Tahir Akbas nahm an den Protesten teil. Der Vorstand von Taxi Dortmund eG fordert: "Es muss ein Mindesttarif für Mietwagen kommen und die Fahrzeuge müssen ohne Ausnahme mit einem Streckenzähler ausgestattet sein." Auch die Einhaltung der Rückkehrpflicht für diese Fahrzeuge müsse eingehalten werden. Diese ist gesetzlich geregelt und sieht vor, dass Mietwagen von Firmen wie beispielsweise Uber nach jeder Fahrt zu ihrem Betriebssitz zurückfahren müssen, sofern kein Folgeauftrag vorliegt. Sie dürfen also nicht wie Taxis Kunden direkt an der Straße aufnehmen. Mietwagen-Unternehmen kritisieren, dass solche Leerfahrten wirtschaftlich und ökologisch nicht nachhaltig sind.

Interview Akbas Protest der Taxifahrer:innen

WDR Studios NRW 02.07.2025 06:46 Min. Verfügbar bis 02.07.2027 WDR Online

Akbas wies im Interview mit dem WDR auch auf die Rolle des Taxis als Teil des öffentlichen Personennahverkehrs und dessen Bedeutung für spezielle Personengruppen hin: "Bei Bedarf fahren Taxis den Schienenersatzverkehr, ausgefallene Buslinien oder Fahrten, die öffentliche Interessen betreffen, wie Schul- oder Behindertenfahrten. Taxis stehen in der Betriebs- und Beförderungspflicht und daher sind sie gegenüber Mietwagen jederzeit für die Menschen da."

Preise sehr unterschiedlich

Uber

Uber-Preispolitik unfair?

Tatsächlich können die Fahrpreise für die gleiche Strecke stark variieren, je nachdem welches Unternehmen engagiert wird. Bei einem Test des WDR vor einigen Monaten kostete die einfache Fahrt zwischen dem Kölner Hauptbahnhof und dem Rhein-Energie-Stadion im Kölner Stadtteil Müngersdorf im klassischen Taxi je nach Verkehrslage zwischen 27 und 35 Euro. Bei Uber konnte man die Fahrt bereits für rund 18 Euro buchen, bei Bolt für rund 21 Euro.

Teilweise haben die klassischen Taxiunternehmen bereits mit neuen Services auf die Uber-Konkurrenz reagiert. So kann man in Köln oder Düsseldorf seit einiger Zeit auch "gelbe" Taxis zum Festpreis buchen: Dabei wird der Preis für die Strecke vor der Fahrt festgelegt und steigt auch dann nicht, wenn durch Stau oder andere Behinderungen die Fahrt deutlich länger dauert als geplant. Festpreise gibt es allerdings nur bei telefonischer Bestellung oder in der "taxi.eu"-App.

Das sagt Uber zum Taxi-Streit

Das Unternehmen Uber hält dagegen: Mit Mindestpreisen für Mietwagen gäbe es nicht mehr Fahrgäste für Taxis. Die Personen würden dann wieder vermehrt in den eigenen Pkw getrieben, äußerte sich das Unternehmen gegenüber dem WDR. Nötig wären stattdessen nach vorne gewandte Lösungen für moderne Mobilität und mehr Wettbewerb im Sinne der Umwelt, der Verbraucher und des Taxi-Gewerbes.

"Wir brauchen keine Zementierung des Status quo. Der Ruf nach mehr Regulierung sorgt nicht für eine Verbesserung der Situation, sondern schadet allen. Wir setzen uns dafür ein, dass die Taxipreise durch flexible Vorab-Preise liberalisiert werden und so die Taxifahrer durch möglichst breite Korridore ihre Auslastung und somit auch ihre Umsätze signifikant erhöhen können", teilte Uber-Sprecher Oliver Fritz dem WDR schriftlich mit.

Unsere Quellen:

  • Bundesverband Taxi
  • Taxiruf Köln
  • Bundesverband Mietwagen
  • Uber
  • WDR-Reporter in Düsseldorf, Bonn, Dortmund, Wuppertal

Über dieses Thema berichtet der WDR am 02.07.2025 auch im Fernsehen: Aktuelle Stunde um 18.45 Uhr.

Kommentare zum Thema

11 Kommentare

  • 11 Der User 03.07.2025, 15:42 Uhr

    Ohja die armen Taxi Fahrer. Sorry aber uber funktioniert in anderen Ländern auch. Aber da lassen sich die Taxi Fahrer auch nicht so fürstlich entlohnen. Wirklich dir letzte Gruppe von Menschen die demonstrieren sollten.

    Antworten (1)
    • Gi 03.07.2025, 20:22 Uhr

      Auch in anderen Ländern gehen die Taxifahrer und nicht nur die auf die Barrikaden. Unter anderem in Brüssel, London, Paris,Genf, New York usw. Zum Beispiel musste Uber 164 Millionen Euro in Australien an Taxiunternehmer wegen illegalem Verhalten zahlen. In den Niederlanden war die Strafe wegen Verstoß gegen die Datenschutzregeln 290 Millionen Euro fällig. Wir verstehen ja die Verbraucher das Geiz geil ist, aber die gesetzlichen Regeln sollen wir einhalten und natürlich den Mindestlohn zahlen. Hinzu kommt das in anderen Ländern auch wesentlich weniger bürokratische Vorschriften gelten. Alleine die ab Januar für Taxis geltenden neuen Steuervorschriften verursachen Erst-Kosten von 1.800€ je Fahrzeug ohne die dadurch entstehenden weiteren laufenden Kosten. Also vielleicht mal informieren was hinter diesen Preisen steht. Hinter den Taxen stehen nicht miloionenschwere Sponsoren sondern deutsch Bürokratie. Schon heute ist Uber teurer als Taxen wenn hoher Bedarf besteht.

  • 10 Herbert Runde 03.07.2025, 10:13 Uhr

    Über den Ideenreichtum bei Lohn- und Sozialdumping auf allen Ebenen kann man nur staunen. Vielleicht könnte die gescholtene Bürokratie helfen, wenn Gewerbeanmeldung für private Personenbeförderung versagt wird, oder wenn Mieter verdrängt werden durch kommerzielle Vermittlung privater Hotelleistungen. Zwar geht mir der immer stärker werdende Drang zu verbieten auf den Senkel, hier ausnahmsweise mal nicht.

  • 9 Gi 02.07.2025, 23:50 Uhr

    Schade das bei den ganzen Berichten nicht ordentlich recherchiert wird. Siehe auch meine Antwort bei Peter. Die taxitarife werden vom jeweiligen Kreistag bzw. dem Rat der Stadt festgelegt. Für die Beantragung einer Erhöhung muss eine fundierte Kostenkalulation vorgelegt werden. Diese wird vom Straßenverkehrsamt aufwändig und langwierig ( teilweise über mehrere monate) geprüft ggf. wird ein Gutachten erstellt das dann zur Vorlage in den Kreisausschuss bzw. Stadtausschuss gelangt. Dort wird nochmals beraten ob das in der vorgelegten Höhe genehmigt werden kann. Erst dann gelangt der Antrag auf Erhöhung in der Kreistag bzw. Rat der Stadt und wird dort beschlossen und im Amtsblatt veröffentlicht. Erst dann darf bzw muss der Unternehmer zur neuen Einstellung in die Werkstatt und anschließend zum Eichamt. Das hierbei auch noch mehrere hundert Euro für fällig werden sei am Rande erwähnt. Ab der Veröffentlichung hat die Fahrt nach dem festgesetzten Tarif zu erfolgen.

  • 8 Sebastian 02.07.2025, 17:50 Uhr

    Taxifahren in Düsseldorf gleicht einem Luxus. Für Fahrten von 10 Minuten sind mittlerweile über 28€ fällig. Dafür gibt es Fahrer die kein Wort Deutsch sprechen, mit 90 km/h statt 50 durch die Stadt rasen und nie einen Blinker nutzen. Lidl regt sich auch nicht auf dass Aldi ihr Geschäft kaputt macht oder andersrum, das nennt man Wettbewerb! Nur in der Taxi-Branche soll das nicht gelten? Aja.

    Antworten (3)
    • Taxiunternehmer 02.07.2025, 23:37 Uhr

      Wettbewerb“ bedeutet gleiche Regeln für alle – keine Steuerhinterziehung, keine Sozialdumping-Löhne, keine Subventionen durch ausländische Konzerne. Wenn Aldi seine Ware ohne Umsatzsteuer verkaufen, den Mindestlohn umgehen und sich bei Beschwerden totstellen würde – wäre das kein Wettbewerb, sondern Marktzerstörung. Und genau das passiert im Taxigewerbe gerade. Taxis fahren nicht nur Hipster in die Altstadt – sie bringen Omas zur Chemo, Kinder zur Schule, Menschen im Rollstuhl zum Amt. Mit geprüften Fahrern, lizenzierten Fahrzeugen, Notrufknopf, Versicherungsschutz und Pflicht zur Hilfeleistung. Wer das alles abschafft, bekommt keine Innovation – sondern Anarchie auf vier Rädern.

    • Ralf 03.07.2025, 08:57 Uhr

      Moin Du hast keine Ahnung bei dem Tarif in Düsseldorf muss er nach Deinen Angaben pro Minute 1.3 Kilometer fahren im Zentrum musst Du mir zeigen...

    • Herbert Runde 03.07.2025, 10:20 Uhr

      Taxi ist Luxus, der Normalfall sollte ÖPNV sein. Der Vergleich Aldi, Lidl oder Rewe würde auch nicht passen denn da gelten für alle die gleichen Vorschriften.

  • 7 Dirk 02.07.2025, 17:44 Uhr

    Die Taxiunternehmen sind ein wenig selbst verantwortlich, von Zeit zu Zeit werden Merkwürdige (Um-)Wege gefahren, auch hat man in Städten wie Köln den Eindruck es vor den Ampeln stark beschleunigt obwohl erkennbar ist es wird nicht mehr zu schaffen sein um den Preis noch oben zu bringen. Lange Zeit gab es halt ein Monopol und da fühlte man sich von Zeit zu Zeit übers Ohr gehauen. Das kann einem eben bei Uber nicht passieren. Der Preis liegt fest! Auch wird man nicht angemault wenn es kein Trinkgeld gibt! Mann wird gebeten eine gute Bewertung abzugeben.

    Antworten (1)
    • Taxiunternehmer 02.07.2025, 23:46 Uhr

      Natürlich gibt’s auch im Taxi schwarze Schafe – wie überall. Aber wir lernen, wir haben reagiert: mit Festpreisen, Apps, digitaler Transparenz. Und anders als Uber stehen wir in der Verantwortung. Wir dürfen keine Fahrten ablehnen – auch nicht nachts, bei Regen, für nur 5 €, wenn eine Oma zur Dialyse muss oder ein Rollstuhlfahrer ins Amt. Das ist keine Schwäche, das ist Würde. Ein Taxifahrer hat nicht nur ein Navi, sondern eine Pflicht – zur Gesellschaft. Uber kann sagen: „Keine Lust.“ Wir müssen helfen. Wer uns mit Supermärkten vergleicht, hat nicht verstanden, was Mobilität bedeutet. Wir fahren nicht nur, wenn’s sich lohnt. Wir fahren, weil Menschen uns brauchen – gerade die, die sonst keiner sieht.

  • 6 Peter 02.07.2025, 13:45 Uhr

    "Wir haben nichts gegen Wettbewerb. Aber erst mit annähernd gleichen Preisen ist er auch fair." Warum passen die Taxen ihre Preise dann nicht Uber an? Scheint ja wirtschaftlich auch zu funktionieren... Taxi-Preise z.B. in Wuppertal sind eine Frechheit, noch Freitag-Abend stand ich vor der Entscheidung für die gleiche 6km-Strecke ca. 22-25€ Taxi (wird ja nichtmal vorher festgelegt) oder exakt 13,50€ uber zu zahlen.

    Antworten (3)
    • Taxiunternehmer 02.07.2025, 14:39 Uhr

      Genau solche Denkweise bringt unsere lokale Wirtschaft an den Rand der Existenz. Natürlich scheint Uber auf den ersten Blick billiger – aber nur, wenn man nicht hinschaut, wie diese Preise zustande kommen: prekäre Arbeitsverhältnisse, keine Tarifbindung, keine Sozialabgaben wie im Taxi, kaum Kontrolle durch Behörden, keinerlei Rücksicht auf Infrastruktur oder lokale Verantwortung. Du fragst, warum Taxiunternehmen die Preise nicht einfach an Uber anpassen? Weil wir gesetzlich an Mindestlöhne, Versicherungspflichten und Tarifvorgaben gebunden sind – zum Schutz der Fahrer und Fahrgäste. Uber umgeht all das, indem sie sich als Plattform tarnen und die Verantwortung auf die Fahrer abwälzen. Das ist kein fairer Wettbewerb, sondern ein System auf Kosten anderer. Wenn jeder nur noch auf den billigsten Preis achtet, brauchen wir uns nicht wundern, wenn am Ende nicht nur Taxen, sondern auch Bäcker, Kneipen, Fachgeschäfte und Handwerksbetriebe verschwinden. Dann regieren Monopole

    • Gido 02.07.2025, 14:57 Uhr

      Weil bei Uber die Leute keinen Mindestlohn bekommen.

    • Gi 02.07.2025, 23:36 Uhr

      Wenn man nur irgendwie rechnen kann ist schon ersichtlich das das auf keinen Fall mit rechten Dingen zugeht. Uber hat also 13,50 € für die 6 km eingezogen davon werden für die Vermittlung durchschnittlich 25% abgezogen, bleiben dem Mietwagenunternehmer 10,12€ hiervon wären dann noch 2,15€ MwSt an das Finanzamt abzuführen. Bleiben 7,97 € unmittelbar die gleiche Fahrt nochmals zu bekommen ist eher unwahrscheinlich, aber gehen wir davon aus das nicht nur zwei 6km Fahrten in einer Stunde sondern drei anfallen zum gleichen Preis dann beträgt die Einnahme 3x 7,97 €= 23,91€ hiervon wären an lohnkosten bei 12.82 € Mindestlohn Plus Sozialabgaben des Unternehmers 17,30 € abzuziehen. Es bleiben 6,61 € je Stunde für Versicherung, Auto, Verwaltungskosten etc. . Von was soll der Unternehmer leben? Das geht nur wie leider bei jetzt immer mehr Kontrollen festgestellt wenn der Unternehmer schwarz fährt. Der einzige den ihr reich macht ist eine Milliadärsplattform aus den USA

  • 5 Herr Sprache 02.07.2025, 13:00 Uhr

    Warum ist im Bericht mehrfach von "klassischen 'gelben' Taxis" die Rede? Mir ist dieser Begriff in Deutschland noch nie begegnet, da hierzulande die Fahrzeuge traditionell eine andere Farbe haben anders als in New York City.

  • 4 Charlotte 02.07.2025, 12:52 Uhr

    Es verursacht mir übelkeit wie die Politik bei solchen Dingen wegschaut. Es kann ja eigentlich nicht angehen das ein amerikanischer Konzern die Hand aufhält wenn in Europa Menschen ein Taxi benötigen. Das es nun UBER heißt und die angeblich eher wie Mietwagen funktionieren ist ja in der Praxis Stuss. Junge Leute nutzen die uber für die Fahrten am Wochenende wenn es zum feiern und zurück geht, wie mir scheint durchaus ein lukratives Geschäft, genau wie zuvor Taxis. Am Vormittag wenn alte und kranke zu Ärzten müssen da dürfen dann die Taxis einspringen? Kann ja so alles nicht richtig sein. Die Dominanz von Plattformen deren einziger zweck ist ohnehin reichen die Taschen zu füllen ist eine Schande.

  • 3 Andre W. 02.07.2025, 12:40 Uhr

    Die Preise für Taxifahrten sind zu hoch. Wenn die unsichtbare Hand des Marktes agiert und durch genug Angebot die Preise senkt, schreien die Interessengruppen sofort nach Regulation. Die Taxiunternehmen haben sich lang genug eine goldene Nase verdient. Früher oder später kommen vollautomatische Robotaxis, siehe USA. Dadurch werden auch ländliche Gebiete endlich durch den öffentlichen Verkehr erschlossen. Sollen wir den diesen Fortschritt blockieren weil einige Branchen dann nicht mehr gut verdienen?

    Antworten (1)
    • Busfahrer 03.07.2025, 15:44 Uhr

      Hier antworten teilweiße nur Taxi Fahrer. Fortschritt und humane Preise werden da nicht gern gesehen. Das alte System funktioniert und die verdienen sehr gut daran. Jammern ist nun einmal umsonst. Hoffen wir mal das Uber auch in Deutschland freie Hand bekommt und Angebot und Nachfrage endlich wieder greifen.

  • 2 Jupp 02.07.2025, 11:31 Uhr

    Ich bezahle mittlerweile (für 2,5 km) 16 € für ein Taxi zum Bahnhof, da sonntags bei mir kein Bus fährt! Da überlege Ich mir nun ein altes Rad zu kaufen für 50 €. Aber nach 3 Taxifahrten rentiert sich solch ein Rad, wenn es nicht sofort gestohlen wird. Aber sind über 6 € pro km nicht Zuviel des Guten???

    Antworten (1)
    • Tomski 02.07.2025, 12:06 Uhr

      Der Trick ist, wie in Holland: das Schloss muss teuer sein als das Fahrrad

  • 1 Karl Heinz Köhler 02.07.2025, 11:08 Uhr

    Tarife und Rückkehrpflicht müssen unbedingt eingehalten werden!!! Über bitte ganz verbieten.

    Antworten (1)
    • Hausärztin 02.07.2025, 19:55 Uhr

      Wir haben zu dritt ein Auto und wenn unser Kind nicht schwer behindert wäre, führen wir so gut wie nur noch Fahrrad und Bahn. Wenn wir doch mal beide gleichzeitig ein Auto für eine Individualfahrt benötigen, ist das ein Taxi. Ja, erstmal sieht das teuer aus. Aber was kostet ein 2. Auto? Viele in unserem Umfeld haben sogar zu zweit noch mehr als zwei PKWs. Da ist das gelegentliche Taxi doch ein Zweitwagen on demand und der ist was wert. Ich käme nie auf die Idee, so eine Dumpingfahrt zu buchen.

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