Oberhausen fehlt das Geld für ausreichend Trinkbrunnen
Lokalzeit Ruhr. 30.06.2025. 02:31 Min.. Verfügbar bis 30.06.2027. WDR. Von Rainer Kuka.
Wenn die Sonne die Städte richtig aufheizt, wie in diesen Tagen, freuen sich viele Menschen über kostenloses Trinkwasser, wenn sie unterwegs sind. Die Städte sind auch verpflichtet, das bereitzustellen, so sieht es das Wasserhaushaltsgesetz vor. Allerdings nur, wenn es verhältnismäßig ist. Also nicht zu teuer und nicht zu aufwendig im Einbau.
Neue Trinkbrunnen nur mit Fördergeld
In Oberhausen können solche Brunnen nur mit Fördergeld in wenigen Stadtteilen aufgestellt werden. Das zeigen die Unterlagen aus dem Finanzausschuss, der am Montag zusammenkommt.
"Mit Mitteln der Städtebauförderung könnten die Anschaffungskosten für 8 der 35 Trinkwasserbrunnen gefördert werden", heißt es in Oberhausen. Die Kosten für Einbau, Wartung und Hygiene liegen für acht Brunnen bei etwa 134.000 Euro. Für die übrigen 27, die in Oberhausen geplant sind, sei derzeit kein Geld da.
Fünf Trinkwasserbrunnen gibt es schon
Trinkwasserbrunnen in der Dortmunder Fußgängerzone
Die Wasserwerke der Stadt Oberhausen - die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft - haben im Frühjahr 2022 bereits fünf Wasserspender aufgestellt. Drei in der Stadtmitte, einen in Sterkrade und einen im Stadtteil Holten.
Andere Städte im Ruhrgebiet haben bereits mehr Trinkwasserspender. In Bochum gibt es beispielsweise neun, die fest installiert sind und vier mobile. Die Stadt Dortmund hat mit 31 die meisten Trinkwasserbrunnen in NRW.
Unsere Quellen:
- Stadt Oberhausen
- Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgemeinschaft
- Stadt Bochum
- Stadt Dortmund