Die Polizei stellt in der Filiale Buer nach der Durchsuchung Daten sicher.
Nach Information der Polizei Gelsenkirchen geht es um 900 Geschädigte, die auch einer schriftlichen Aufforderung nicht gefolgt sind. Es geht vor allem darum, Inventarlisten vorzulegen. Bis vor zwei Wochen hatte die Polizei auf Freiwilligkeit gesetzt.
Rückgabe an Schließfachbesitzer verzögert sich
Die Folge: Schließfachbesitzer, die beim Einbruch in die Sparkasse Gelsenkirchen bestohlen wurden, müssen noch länger auf Gegenstände warten, die beim Einbruch zurückgelassen wurden. Das können Schmuck oder persönliche Dokumente sein.
Zeugenaussagen könnten weitere Hinweise geben
Nach WDR-Information hat die Staatsanwaltschaft Gelsenkirchen weiterhin 50 000 solcher "Aservate" beschlagnahmt und nicht freigegeben. Der Grund: sollten sich durch ausstehende Zeugen-Aussagen Hinweise ergeben, könnten die Ermittler auf beschlagnahmten Gegenstände zurückgreifen und weitere Spuren sichern.
"Zwangsvorführung" wäre das letzte Mittel
Immerhin haben sich bei Polizei bisher 2.300 Geschädigte gemeldet. Bei der Sparkasse legten 1.700 betroffene Kunden Inventarlisten vor. Und was, wenn sich weiterhin Geschädigte weigern, Angaben bei der Polizei zu machen? "Von Zwangsvorführungen wollen wir jetzt noch nicht sprechen", so Polizeisprecher Thomas Nowaczyk. Es wäre allerdings ein weiteres Mittel, um die Ermittlungen voranzutreiben.
Unsere Quelle:
- Polizei Gelsenkirchen
Sendung: WDR 2 Rhein und Ruhr, Lokalzeit, 10.03.2026, 10.31 Uhr