Über 13.000 Eichen, Buchen, Küstentannen und Douglasien haben sie und ihre Kolleginnen und Kollegen hier gepflanzt. Vielen sieht man den akuten Trockenstress bereits an.
"Wenn es jetzt über den Sommer verteilt weiter so trocken bleibt, dann kann es dazu führen, dass die Bäume komplett absterben." Carla Paul, RVR Ruhr Grün
Das Problem speziell in der Hohen Mark: Die sandigen Böden können Wasser kaum speichern. Gerade den jungen Bäumen geht also schnell sprichwörtlich der Saft aus.
Lage anderswo nicht wirklich besser
Auch im Bergischen Land und in der Eifel beispielsweise sehnen die Regionalforstämter sich Wasser herbei. Wenn es nicht bald regnet, dann drohen erhebliche Ausfälle, heißt es aus der Eifel.
Borkenkäfer sucht neue Ziele
In der Hohen Mark sieht Försterin Carla Paul ein weiteres Problem: Den Borkenkäfer. Zwar gibt es hier kaum noch Fichten.
Die Insekten vermehren sich bei trocken-heißem Wetter aber massenhaft, versuchen sich mangels Fichten inzwischen auch an Lerchen und könnten weitere Baumarten ins Visier nehmen.
Zwar ist in den kommenden Tagen wieder etwas Regen in vielen Waldgebieten in NRW in Sicht. Ob die jungen Bäume aber das erste Jahr überleben, hängt maßgeblich davon ab, wie der Sommer wird.
Unsere Quellen:
- Reporter vor Ort
- RVR Ruhr Grün
- Landesbetrieb Wald und Holz