Hohe Mark: Neu gepflanzte Bäume drohen abzusterben

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Tausende Bäume haben Förster in diesem Jahr allein bei Haltern nachgepflanzt. Viele der jungen Pflanzen drohen bald abzusterben.

Von Markus Holtrichter

Über 13.000 Eichen, Buchen, Küstentannen und Douglasien haben sie und ihre Kolleginnen und Kollegen hier gepflanzt. Vielen sieht man den akuten Trockenstress bereits an.

"Wenn es jetzt über den Sommer verteilt weiter so trocken bleibt, dann kann es dazu führen, dass die Bäume komplett absterben." Carla Paul, RVR Ruhr Grün

Das Problem speziell in der Hohen Mark: Die sandigen Böden können Wasser kaum speichern. Gerade den jungen Bäumen geht also schnell sprichwörtlich der Saft aus.

Lage anderswo nicht wirklich besser

Auch im Bergischen Land und in der Eifel beispielsweise sehnen die Regionalforstämter sich Wasser herbei. Wenn es nicht bald regnet, dann drohen erhebliche Ausfälle, heißt es aus der Eifel.

Borkenkäfer sucht neue Ziele

In der Hohen Mark sieht Försterin Carla Paul ein weiteres Problem: Den Borkenkäfer. Zwar gibt es hier kaum noch Fichten.

Die Insekten vermehren sich bei trocken-heißem Wetter aber massenhaft, versuchen sich mangels Fichten inzwischen auch an Lerchen und könnten weitere Baumarten ins Visier nehmen.

Zwar ist in den kommenden Tagen wieder etwas Regen in vielen Waldgebieten in NRW in Sicht. Ob die jungen Bäume aber das erste Jahr überleben, hängt maßgeblich davon ab, wie der Sommer wird.

Trockenheit in der Hohen Mark

WDR Studios NRW 21.05.2025 00:48 Min. Verfügbar bis 21.05.2027 WDR Online

Unsere Quellen:

  • Reporter vor Ort
  • RVR Ruhr Grün
  • Landesbetrieb Wald und Holz

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