Das Unternehmen bestätigt, dass es über Wochen Probleme gegeben habe. Die Gründe: Ein Zustellstützpunkt sei umgebaut worden. Es habe einen hohen Krankenstand gegeben. Und das Unternehmen habe in Haltern neues Personal einarbeiten müssen.
Neue Fristen "gewöhnungsbedürftig"
Inzwischen, so sagt DHL auf erneute Anfrage, laufe aber wieder alles rund. Gegenteilige Berichte von verärgerten Kundinnen und Kunden ordnet das Unternehmen so ein: Gesetzlich gibt es nun zeitlich mehr Spielraum bei der Zustellung. Daran müssten sich viele Menschen noch gewöhnen.
Konkret bedeutet das: Seit dem 1. Januar 2025 müssen 99 Prozent der Briefe innerhalb von vier Tagen zugestellt werden. Das regelt das Postrechtsmodernisierungs-Gesetz. Zusteller wie DHL haben dadurch nun mehr Zeit. Ziel ist unter anderem, so auf teure Inlands-Post-Flüge zu verzichten.
Tipps von Verbraucherschützern
Wer häufig und über längere Zeiträume vergeblich auf Briefe und Pakete wartet, der hat nicht nur die Möglichkeit, sich beim betreffenden Unternehmen zu beschweren. Auch die Bundesnetzagentur geht solchen Hinweisen nach. Verbraucherschützer raten aber, konkrete Belege für Versäumnisse zu sammeln.
Unsere Quellen:
- Reporter vor Ort
- DHL-Pressestelle Düsseldorf