Ein Beitrag zu der Deodorant-Challenge auf einem Smartphone.

Todesursache klar: Mädchen in Hattingen an Deospray gestorben

Stand:

Die Polizei hat bestätigt, dass ein Kind aus Hattingen durch Einatmen von Deospray gestorben ist. War es eine Mutprobe?

Es war ein Fall, der im März 2025 viele Menschen betroffen gemacht hatte. Ein Mädchen aus Hattingen, erst elf Jahre alt, das zu Hause gestorben war - vermutlich, weil es an einer Challenge im Internet teilnehmen wollte und dafür Deospray inhaliert hatte.

Deospray als Todesursache bestätigt

Am Mittwoch (17.09.2025) bestätigt die Polizei im Ennepe-Ruhr-Kreis diesen Verdacht. Ein toxikologisches Gutachten habe gezeigt, dass das Mädchen "im Zusammenhang mit der Inhalation von Deospray verstorben ist". Ob die Elfjährige dies tatsächlich für eine Mutprobe getan hatte, könne nicht mehr geklärt werden.

Warnung vor gefährlichen Challenges

Nach dem Tod des Mädchens waren vor allem mutprobenartige Challenges in den Fokus geraten. Darunter auch viele, die als gefährlich, gesundheitsschädigend und sogar lebensbedrohlich einzustufen sind. Die Polizei im EN-Kreis warnt deshalb noch einmal ganz deutlich und sagt: "Kein Ruhm, kein Kick und keine Challenge ist dein Leben wert!" Nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung kann das Einatmen von Deospray unmittelbar zu Bewusstseinsverlust, Herzversagen und Atemlähmung führen.

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WDR Studios NRW 17.09.2025 00:37 Min. Verfügbar bis 17.09.2027 WDR Online

Unsere Quellen:

  • Polizei Ennepe-Ruhr-Kreis

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