Hubschrauberlandung in Ennepetal nach Unfall beim Grillen
Blauer Himmel und Sonnenschein am Sonntag. Für eine Frau aus Ennepetal ein passender Moment zum Grillen. Doch der Nachmittag endete für sie im Krankenhaus. Auf ihrer Terrasse im Stadtteil Milspe wollte sie ihren Grill anzünden und hat laut Polizei einen Brandbeschleuniger benutzt.
Verbrennungen durch Brandbeschleuniger lebensgefährlich
Durch den flüssigen Beschleuniger ist eine Stichflamme entstanden, die die Frau selbst erfasste. Gegen 16:45 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Aufgrund der Schwere der Brandverletzungen, sie wurde lebensgefährlich verletzt, wurde die Patientin mit einem Hubschrauber in eine Bochumer Klinik geflogen.
Die Polizei teilte am Montagvormittag mit, dass die Frau immer noch in Lebensgefahr schwebt. Sie habe schwerste Verbrennungen im Gesicht und am Oberkörper, so die Feuerwehr Ennepetal. Ihre Familie habe mit einer Decke die Flammen erstickt.
Gefahr durch Brandbeschleuniger
Der Unfall in Ennepetal zeigt, wie gefährlich flüssige Brandbeschleuniger oder Spiritus sein können. Seit Jahren warnen auch Feuerwehren davor, solche flüssigen Substanzen zum Anzünden von Grills zu benutzen, da sich Stichflammen bilden können.
Unsere Quellen
- Polizei im Ennepe-Ruhr-Kreis
- Feuerwehr Ennepetal
Sendung: WDR.de, Unfall beim Grillen in Ennepetal, 27.04.2026, 06:27 Uhr