Bottroper "Unfallbrücke": Abriss bringt zwei Jahre Umleitung

WDR 02:23 Min. Verfügbar bis 11.03.2028

Bottroper "Unfallbrücke": Abriss bringt zwei Jahre Umleitung

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Die Prosperstraße in Bottrop wird ab Dezember für zwei Jahre gesperrt. Heute hat die Stadt die Umleitungsstrecken vorgestellt.

Der notwendige Neubau einer Eisenbahnüberführung in Bottrop wird ab Ende des Jahres eine Herausforderung für alle Pendler dort werden. Nicht nur, weil der Zugverkehr umgeleitet werden muss. Die Straße darunter ist eine beliebte Ausweichstrecke für die Lkw, die derzeit nicht über die marode A42-Brücke über den Rhein-Herne-Kanal fahren dürfen.

Und die sorgen regelmäßig für Unfälle. Trotz Hinweisschildern zur eingeschränkten Durchfahrtshöhe von 3,60 Metern fahren immer wieder zu hohe Laster darunter her, bleiben stecken und beschädigen das Bauwerk. Die Statik muss mittlerweile einmal im Monat geprüft werden.

Abriss und Neubau ab Dezember

Die Deutsche Bahn reißt den Eisenbahnübergang deshalb ab Dezember ab und baut eine komplett neue Brücke. Gleichzeitig will die Stadt Bottrop die Fahrbahn der Prosperstraße darunter absenken, sodass eine neue Durchfahrtshöhe von 4,50 Metern entsteht und somit genug Platz für alle Lkw entsteht.

Am Donnerstag hat die Stadt Bottrop im Bau- und Verkehrsausschuss vorgestellt, wie die geplante Umleitungsstrecke aussehen könnte, die die Lkw während der zwei Jahre langen Bauphase nehmen sollen. Außerdem müssen zwei Bottroper Buslinien umgeleitet werden. Und auch Radfahrer, die den Brückenradweg über die Prosperstraße nutzen, müssen sich auf Umwege einstellen.

Ausbau der A42 geht parallel dazu weiter

Ein Rüttler steht auf einer Baustelle nahe der Autobahn 43

Der Grund, warum so viele Lkw überhaupt über die Prosperstraße in Bottrop fahren, ist die Großbaustelle auf der A42. Zwischen Essen und Bottrop wird die Autobahn auf sechs Fahrstreifen erweitert. Dafür wird auch die Brücke über den Rhein-Herne-Kanal ersetzt. Und weil diese altersschwach und marode ist, dürfen zu schwere Laster nicht mehr drüberfahren.

Aktuell bohrt die Autobahn GmbH bei Essen, direkt am Kanal sieben Meter tiefe Löcher in den Boden, die mit Kies und Schotter verfüllt werden. Rüttelstopfverdichtung nennt sich dieses Verfahren, mit dem der Boden unter der neuen Autobahnstrecke stabiler gemacht wird. 2.200 Bohrungen sind allein auf dem Stück zwischen dem Kreuz Essen-Nord bis zum Kanal notwendig.

Bottroper Unfallbrücke: Abriss bringt zwei Jahre Umleitung

WDR 16.04.2026 00:38 Min. Verfügbar bis 16.04.2028 WDR Online

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Unsere Quellen:

  • Stadt Bottrop
  • Autobahn GmbH
  • Reporter vor Ort

Sendung: WDR.de, Bottroper Unfallbrücke: Abriss bringt zwei Jahre Umleitung, 16.04.2026, 15:35 Uhr

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