Früher als geplant: Die bunten Totems sind zurück auf Halde Haniel.
Die Bauarbeiten auf der Halde Haniel sind noch immer in vollem Gange, doch ein wichtiger Besuchermagnet auf der Landmarke ist jetzt wieder intakt: Die bunten Stelen des spanischen Künstlers Agustin Ibarrola sind zurück - für viele Besucher der Halde ein beliebtes Fotomotiv.
Arbeiten an den Totems auf Halde Haniel
Am Mittwoch wurden die letzten Totems wieder aufgestellt. Das gab der Regionalverband Ruhr (RVR) bekannt. Eigentlich sollten sie erst im Herbst wieder zurückkehren. Ein Team aus Helfern, Fachfirmen und Projektpartnern hat dafür gesorgt, dass die Stelen schon jetzt wieder an ihrem Platz sind. Die Arbeiten wurde vom Bottroper Künstler Guido Hofmann begleitet. Er ist ein langjähriger Wegbegleiter und ehemaliger Schüler von Agustin Ibarrola.
Sanierung der Halde läuft weiter
Die vollständige Sanierung der Halde Haniel, eine der höchsten Halden im Ruhrgebiet, soll laut RAG noch bis September 2026 dauern. Dabei soll vor allem Erosion vorgebeugt und die Entwässerung verbessert werden. Wenn die Sanierung abgeschlossen ist, wird die Halde aus der Aufsicht des Bergbaus entlassen und an ihren neuen Besitzer übergeben.
Totems seit 2002 auf Halde Haniel
Die bunten Totempfähle kamen 2002 auf Betreiben des Gründungsintendanten der Ruhrtriennale, Gerard Mortier, nach Bottrop. Er hatte eine vergleichbare Installation des Künstlers in Madrid gesehen. Der baskische Künstler Agustin Ibarrola schuf die markanten Stelen aus mehr als 100 ausgedienten Eisenbahnschwellen.
Unsere Quellen:
- Regionalverband Ruhr (RVR)
- Ruhrkohle Aktiengesellschaft (RAG)
- Frühere Berichterstattung des WDR
Sendung: WDR.de, Totems zurück auf Halde Haniel, 17.06.2026, 16:30 Uhr