Niedrigwasser in der Wupper.

Niedriger Pegel: Wasserentnahme aus Wupper und anderen Flüssen verboten

Stand:

Die Bezirksregierung Köln hat die Entnahme von Wasser aus der Wupper verboten. Auch an vielen anderen Orten gibt es ein Verbot.

Um Tiere und Pflanzen zu schützen, untersagt die Bezirksregierung Köln, aus den Flüssen Sieg, Agger, Rur, Erft und aus der Wupper in den Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf, Wasser zu entnehmen.

Das Verbot gilt ab dem 29. Juli 2025 für mechanische oder elektrische Pump- und Saugvorrichtungen sowie fahrbare Behältnisse. Das Schöpfen von Wasser mit Handgefäßen und das direkte Tränken von Vieh sind weiter erlaubt.

50.000 Euro Strafe möglich

Die Ruhr in Essen mit wenig Wasser

Grund sind anhaltend niedrige Pegelstände, die jetzt schon auf dem Niveau eines normalen Spätsommers seien. Auch kurzzeitiger starker Regen ändere daran nichts. So hätten die Flüsse keine Reserven für die kommende Zeit, auch mit Blick auf die Versorgung von Pflanzen und Tieren.

Das Verbot gilt bis Ende September für Pumpen, nicht aber für handgeschöpftes Wasser oder trinkende Tiere. Wer trotzdem Wasser aus der Wupper pumpt, muss bis zu 50.000 Euro Strafe zahlen.

Wasserentnahmeverbote auch in vielen anderen Regionen

Bereits seit Ende Mai gibt es ein Wasserentnahmeverbot aus der Ems auf den Gebieten der Kreise Steinfurt und Warendorf und der Stadt Münster. 

Auch in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis gab es Anfang Juni die Allgemeinverfügung der Unteren Wasserbehörde aus den Bächen kein Wasser mehr entnehmen zu dürfen.

Niedriger Pegel: Wasserentnahme aus Wupper und anderen Flüssen verboten

WDR Studios NRW 29.07.2025 00:28 Min. Verfügbar bis 29.07.2027 WDR Online

Unsere Quellen:

  • Stadt Bonn
  • Bezirksregierung Münster
  • Bezirksregierung Köln

Über dieses Thema berichten wir am 29. Juli 2025 auch im Fernsehen in der Lokalzeit Bergisches Land.

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