Jüdisches Museum in Köln: Wie geht es weiter?
Lokalzeit aus Köln. 11.08.2025. 00:52 Min.. Verfügbar bis 11.08.2027. WDR.
Die Insolvenz einer Fassadenfirma auf der Baustelle des neuen jüdischen Museums, "MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln" (MiQua), beschäftigt weiter die Stadt Köln. Laut der Leiterin der städtischen Gebäudewirtschaft, Petra Rinnenburger, ist die Stadt in Gesprächen mit dem Insolvenzverwalter.
Stadt spricht mit Insolvenzverwalter
Mit dem Insolvenzverwalter soll auch geklärt werden, ob der insolvente Fassadenbauer die noch ausstehenden Arbeiten zuende führen kann. Die Firma verbaut die Glas-Metall-Fassade im Erdgeschoss und die Fenster in den anderen Stockwerken. In der vergangenen Woche hatte die Stadt darüber informiert, dass der Fassadenbauer insolvent ist.
Bauarbeiten laufen weiter
Solange die Gespräche laufen, kann die Stadt nach eigenen Angaben nichts über die Auswirkungen der Insolvenz auf den Zeitplan und die Kosten sagen. Die Baustelle stehe aber nicht still. Alle anderen Gewerke können laut der Leiterin der städtischen Gebäudewirtschaft weiter arbeiten.
MiQua teurer als geplant
Ursprünglich sollte das Miqua 2019 eröffnet werden. Es ist mit geplanten 190 Millionen Euro schon jetzt dreimal teurer als geplant.
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Quellen:
- Stadt Köln