30.000 Tiere getötet: Vogelgrippe in drei Betrieben im Kreis Kleve
00:26 Min.. Verfügbar bis 15.11.2027.
Zwei betroffene Betriebe liegen in Geldern, der andere in Kevelaer. Das teilte der Kreis Kleve am Freitagabend mit. In einem Betrieb in Goch gibt es einen weiteren Verdachtsfall. Wegen der Vogelgrippe-Fälle müssen alle Tiere in den betroffenen Betrieben getötet werden. Das sind insgesamt rund 30.000 Tiere. Die Tötung der Vögel sei am Freitagabend bereits fast abgeschlossen gewesen.
Schutz- und Überwachungszone ab Samstag
Wegen der bestätigten Ausbrüche hat der Kreis eine Allgemeinverfügung erlassen. Ab Samstag gilt eine Schutz- und Überwachungszone um die drei betroffenen Betriebe. Die Schutzzone hat einen Radius von gut drei Kilometern, die Überwachungszone hat einen Radius von zehn Kilometern um das betroffene Gebiet. In diesen Zonen gelten unter anderem besondere Desinfektions- und Hygienemaßnahmen.
Wegen anderer Fälle in der Region gilt seit Ende Oktober in den Kreisen Wesel und Kleve eine Stallpflicht. Wegen der Geflügelpest-Fälle mussten in Rees und Kamp-Lintfort bereits im Oktober mehrere zehntausend Tiere getötet werden.
Unsere Quellen:
- Pressemitteilung Kreis Kleve
Über dieses Thema berichten wir am 14.11.2015 im Fernsehen in der Lokalzeit aus Duisburg ab 19:30 Uhr.