Nach Havarie auf dem Rhein: Frachter in Köln geborgen
00:37 Min.. Verfügbar bis 29.01.2028.
Das Frachtschiff, das am Wochenende in Köln havariert war, konnte am Mittag geborgen werden. Es hatte sich am Samstag (24.01.2026) den Kiel aufgerissen und wartete seitdem auf einer Sandbank. Verletzt wurde niemand.
Der Frachter, der unter niederländischer Fahne fuhr, hatte noch immer Sand geladen. Der musste mit einem Bagger auf ein anderes Schiff umgeladen werden. Währenddessen wurde das havarierte Schiff durch ein weiteres Gütermotorschiff mit einem Seil gesichert.
Erfolgreich geborgen
Die Ladung des Frachter musste abtransportiert werden, bevor das Schiff gesichert werden konnte.
Nachdem etwa die Hälfte des geladenen Sandes von Bord war, konnte der Frachter selbstständig in Richtung Köln-Niehl fahren. Dort werden Taucher die Leckage notdürftig reparieren, damit er weiter zur nächsten Werft fahren kann.
Frachtschiff drohte auf Grund zu laufen
Gegen 15 Uhr war am Samstag der Notruf bei der Leitstelle Köln eingegangen: In einen 85 Meter langen Frachter dringt Wasser ein. Laut Feuerwehr Köln hatte der Kapitän nach dem Notruf das Schiff auf eine linksrheinische Sandbank bei Köln-Porz aufgesetzt. So lief kein weiteres Wasser in das Schiff und die Fahrrinne blieb befahrbar.
Zum Zeitpunkt der Havarie befanden sich zwei Besatzungsmitglieder an Bord. Das mit 1.300 Tonnen Sand beladene Schiff drohte zwischenzeitlich auf Grund zu laufen. Laut Feuerwehr hatte das Schiff beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits ordentlich Wasser im Bug. Im Schiff sollen die Bugkajüte und die angrenzenden Räume etwa 2,5 Meter unter Wasser gestanden haben.
Unsere Quellen:
- WDR-Reporterin vor Ort
- Polizei Köln
- Feuerwehr Köln
Sendung: WDR 2 Rheinland, Lokalzeit, 29.11.2026, 14.31 Uhr
