Ab dem 1. Juni 2026 gilt ein gemeinsamer Tarif für Bus und Bahn in den Verkehrsverbünden Aachen (AVV) und Rhein-Sieg (VRS). Dann spielt es keine Rolle mehr, ob man im AVV- oder VRS-Gebiet unterwegs ist.
Das Fahren mit Bus und Bahn soll auf diese Weise einfacher und übersichtlicher werden - vor allem für Gelegenheitsfahrer. Sie machen rund zehn Prozent der Fahrgäste aus. Die meisten anderen haben ein Deutschlandticket.
Deutlich weniger Preisstufen
Im Zuge der Reform werden die bisherigen 16 Preisstufen auf vier reduziert, später sogar auf drei. Die beiden Verkehrsverbünde sehen darin einen großen Fortschritt. Die Tarife seien einfach und übersichtlich.
"Der ÖPNV im Rheinland war nie einfacher." Hans-Peter Geulen, AVV-Geschäftsführer
Vertreter der beteiligten Verkehrsunternehmen, darunter Stadtverkehr Euskirchen und Aseag in Aachen, sagen, dass der neue Tarif die Interessen aller Fahrgäste berücksichtige. Egal, ob sie im ländlichen Raum oder in der Stadt, mit dem Deutschlandticket, dem smartphonebasierten Luftlinientarif eezy.nrw oder dem neuen Gemeinschaftstarif unterwegs seien.
Sendung: WDR.de, Öffentlicher Nahverkehr: Gemeinsamer Tarif für AVV und VRS, 15.12.2025, 10:35 Uhr