Neues Artilleriewerk von Rheinmetall

Rüstungskonzern Rheinmetall übernimmt Munitionsdepot in Ochtrup

Stand:

Rheinmetall erweitert mit dem neuen Standort seine Kapazitäten deutlich. Da in Ochtrup geeignete Infrastruktur bereits vohanden ist, kann das Unternehmen ohne Investitionen und Zeitverlust starten.

Der Konzern verfügt durch die Übernahme der Muni Berka GmbH in Sachsen-Anhalt auch über den Standort in Ochtrup. Der Kauf des Rüstungsunternehmens muss allerdings noch behördlich genehmigt werden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Stadt Ochtrup kennt noch keine Details

Was in Ochtrup im Detail geplant ist, sei noch nicht klar, so die Stadt auf WDR-Anfrage. Man habe aus den Medien davon erfahren.

Olivfarbenes Aussentor eines Munitionslagers

Munitionslager in Ochtrup

Dass die Lagerung von Munition auch Gefahren berge, sei klar, aber die Kommune wolle auf keinen Fall Ängste schüren. Zuletzt wurden auf dem früheren militärischen Gelände Feuerwerkskörper gelagert.

Rheinmetall will mehr Munition produzieren

Rheinmetall stellt unter anderem in Niedersachsen Munition her, die vor allem die Versorgung der Bundeswehr sicherstellen soll.

Bis 2030 will Rheinmetall jährlich insgesamt 1,5 Millionen Artilleriegeschosse produzieren. Deshalb sei die Ausweitung der Lagerkapazitäten dringend erforderlich. Selbst die Produktion aus Spanien könne hier gelagert werden, hieß es.

Rüstungskonzern Rheinmetall übernimmt Munitionsdepot in Ochtrup

WDR Studios NRW 15.12.2025 00:33 Min. Verfügbar bis 15.12.2027 WDR Online

Sendung: WDR 2, Lokalzeit Münsterland, 15.12.2025, 16:31 Uhr.

Unsere Quellen:

  • Pressemitteilung Rheinmetall AG in Düsseldorf
  • Sprecher der Stadt Ochtrup

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