Tote bei Fahrzeugbrand an Gütersloher Tankstelle: Ehemann in Haft

Lokalzeit OWL 26.06.2025 02:34 Min. Verfügbar bis 26.06.2027 WDR Von Theo Knepper

Tote bei Fahrzeugbrand an Gütersloher Tankstelle: Ehemann in Haft

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Ein Mann aus Gütersloh sitzt in Haft, weil er im Oktober des vergangenen Jahres seine Frau getötet haben soll. Der Fall gibt Rätsel auf.

Mutmaßlich soll der damals 35-Jährige versucht haben, die Tat mithilfe eines Feuers an einer Tankstelle zu verschleiern. Der Fall hat bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt - auch weil eine Tankstellenkamera alles gefilmt hat. Darauf ist zu sehen, wie ein Auto am 10. Oktober 2024 gegen 3 Uhr nachts vorfährt.

Der Fahrer steigt aus, um zu tanken, plötzlich schlagen Flammen aus dem Wagen. Er selbst rennt brennend weg, wird lebensgefährlich verletzt. Für seine Ehefrau, die im Auto sitzen geblieben ist, kommt jede Hilfe zu spät.

Ehemann war anfänglich schon unter Verdacht

Ein Dreiviertel Jahr nach der Tat hatte die Polizei den Fahrer und Ehemann, einen damals 35-jährigen Gütersloher, festgenommen. Ein neues Gutachten der Gerichtsmedizin soll zur Festnahme des Mannes geführt haben. Demzufolge soll seine Frau bereits vor dem Ausbruch des Feuers tot im Auto gesessen haben.

Dass der Mann etwas mit dem Tod der Frau zu tun haben könnte, wurde bereits kurz nach der Tat vermutet. Richtig erhärten ließ sich das wohl nicht. Aufgrund der Gesamtumstände gingen die Staatsanwaltschaft Bielefeld und die Mordkommission "Nord" von einem Unglücksgeschehen aus. 

Vieles zum Tatgeschehen noch unklar

Das neue Gutachten ändert nun alles. Gründe für die Tat und wie die Frau wirklich ums Leben gekommen ist, sind noch unklar; auch, weil der Frau laut Obduktion keine Gewalt angetan worden war.

Ehemann mutmaßlich für Tod der Ehefrau verantwortlich

WDR Studios NRW 26.06.2025 00:41 Min. Verfügbar bis 26.06.2027 WDR Online

Unsere Quellen:

  • Polizei Bielefeld
  • Staatsanwaltschaft Bielefeld

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