Legden: Drei Gänse getötet
Lokalzeit Münsterland. 17.10.2025. 01:43 Min.. Verfügbar bis 17.10.2027. WDR. Von Markus Holtrichter.
Pünktchen, die letzte verbliebene Gans von Hedwig Gödde, versteckt sich im Unterholz. Das sonst so zutrauliche Tier wirkt noch stark verängstigt und irritiert. In der Nacht zu Donnerstag wurden die anderen drei Gänse brutal umgebracht. Noch weiß hier niemand, von wem.
"Der oder die Täter haben sie wohl mit einem Messer aufgeschlitzt", sagt Hedwig Gödde. Ein Nachbar habe sie morgens darauf aufmerksam gemacht, dass wohl irgendwas nicht stimme. Daraufhin eilte Hedwig Gödde in den Garten und fand ein totes Tier nach dem anderen.
Polizei bittet um Hinweise
Ein Fuchs beispielsweise könne dafür nicht verantwortlich sein, sagt auch die zuständige Kreispolizei in Borken. Die Spuren würden eher auf einen spitzen Gegenstand hindeuten, mit dem die Gänse gewaltsam getötet wurden. Auch wenn es hier um Tiere geht, ermittelt die Polizei offiziell wegen Sachbeschädigung.
Tiere war rundum beliebt
Passanten stehen am Freitag entsetzt vor dem Zaun des Grundstücks. Eine Mutter nimmt ihr kleines Kind auf den Arm, hält vergeblich nach den Gänsen Ausschau. Die Tiere waren beliebt, bei Besuchern des benachbarten Dahliengartens, aber auch beispielsweise bei Kindergartenkindern.
Hedwig Gödde ist entsetzt über die toten Tiere
Hedwig Gödde hatte nach eigenen Angaben nie Krach wegen der Tiere. Sie kann sich nicht erklären, wer ihr so etwas Schreckliches angetan hat. Die Seniorin hält Gänse quasi als Haustiere. Schlachten oder gar essen könnte sie die nie, sagt die Frau.
Dunkles Gefieder als Lebensretter?
Nur Pünktchen ist der Legdenerin noch geblieben. Dass die einzige Gans mit dunklem Gefieder überlebt hat, könnte auch eine Erklärung liefern. Vielleicht haben der oder die Angreifer sie in der Nacht im Unterholz einfach nicht sehen können.
Unsere Quellen:
- Tierhhalterin Hedwig Gödde
- Kreispolizei Borken
- WDR-Reporter vor Ort