Altenas Ex-Bürgermeister Hollstein als Honorarkonsul von Litauen
WDR. 05:37 Min.. Verfügbar bis 17.03.2027.
Gruppenfoto mit litauischem Botschafter (mitte) und Andreas Hollstein (zweiter von rechts)
Gelb, grün und rot - so weht die litauische Nationalflagge an dem historischen Wohnhaus in Altena und leuchtet mit den Tulpen um die Wette. Neben der Eingangstür prangt ein ovales Schild mit litauischen Worten. Es ist der Hinweis darauf, dass sich in dem schmucken Gemäuer ab sofort die konsularische Vertretung für Litauen befindet.
Feierliche Amtsübernahme im historischen Gemäuer
Innen geht es feierlich zu. Mit Klaviermusik und Ansprachen vor dem großen Kamin. Der Botschafter der Republik Litauen, Seine Exzellenz Giedrius Puodžiūnas, ist aus Berlin angereist, um den neuen Honorarkonsul und den neuen Amtssitz zu würdigen. Viele Länder haben Konsulate in NRW, meistens in Düsseldorf. Dass ein solch kleines Städtchen wie Altena nun einen solchen Amtssitz hat, verwundert auf den ersten Blick.
Andreas Hollstein hat Wurzeln in Litauen
Doch der frühere Bürgermeister von Altena hat eine besondere Beziehung zu Litauen. Sein Urgroßvater war Litauer, ein Teil von Hollsteins Verwandtschaft lebt bis heute dort. Er weiß, was die Menschen im dem Land im Osten Europas bewegt. In den 1990er Jahren hat er sogar schon zwei Jahre lang in der litauischen Botschaft gearbeitet, damals noch in Bonn.
Als Honorarkonsul wird sich Andreas Hollstein nun für freundschaftliche Beziehungen zwischen Deutschland und Litauen einsetzen. Etwa durch Austausch auf kultureller oder wirtschaftlicher Ebene.
Quellen:
- Beobachtungen der WDR-Reporterin vor Ort
- Gespräche mit Andreas Hollstein und Jürgen Gramke
Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit Südwestfalen, 17.03.2026, 19:30 Uhr
