Nach Angaben eines Polizeisprechers wurde ein Ausweis bei dem Toten gefunden. Demnach sei der Mann wohl 59 Jahre alt. Verletzungen oder andere Hinweise auf Fremdverschulden liegen bisher nicht vor. Der Tote soll in den nächsten Tagen obduziert werden.
Nach Angaben der Feuerwehr war der Mann wohl schon vor einiger Zeit gestorben. Wie er ums Leben kam, sei aber immer noch unklar.
Ein Paddler hatte am Samstagnachmittag einen Notruf abgesetzt und gemeldet, dass er möglicherweise einen menschlichen Körper entdeckt habe. Daraufhin waren Kräfte des Rettungsdienstes und ein Notarzt zur Erft im Grevenbroicher Stadtteil Mühlrath ausgerückt. Einige Stunden später konnte der Tote geborgen werden.
Feuerwehr: Keine Verbindung zum jüngsten Unglück
Der Feuerwehrsprecher sagte, es stehe fest, dass der Fall vom Samstag in keinerlei Zusammenhang mit dem jüngsten Unglück ganz in der Nähe stehe. Eine Jugendliche war dort am Donnerstag, den 30. April 2026, in Grevenbroich in der Erft ertrunken.
Sie war am Nachmittag mit anderen Teenagern in dem Fluss und ging dann plötzlich unter, ohne wieder aufzutauchen. Die anderen aus der Gruppe wählten den Notruf. Strömungsretter und Taucher suchten das Gewässer ab, konnten aber nach knapp zwei Stunden nur noch die Leiche des Mädchens bergen.
Stadt zeigt Anteilnahme
Für die Einsatzkräfte der Grevenbroicher Feuerwehr war es ein besonders belastendes Wochenende. Innerhalb kurzer Zeit mussten sie gleich zwei Tote aus der Erft bergen, wie Stadtsprecher Lukas Maaßen auf WDR-Anfrage mitteilte.
Auch Grevenbroichs Bürgermeister Klaus Krützen habe sich am Wochenende über die Einsätze und die Situation der Feuerwehr informieren lassen.
Unsere Quellen:
- Feuerwehr Grevenbroich
- Nachrichtenagentur dpa
- Lukas Maaßen, Pressesprecher der Stadt
Sendung: WDR.de, Paddler entdeckt Leiche in der Erft bei Grevenbroich, 02.05.2026, 21:55 Uhr