Motorradtage in Münster: Riesiger Biker-Korso unterwegs | Video

WDR 00:20 Min. Verfügbar bis 07.06.2028

Motorradkorso in Münster Hunderte Biker auf dem Prinzipalmarkt

Stand:

Warme Temperaturen treiben Zweiräder aus den Garagen. Etwa 350 Bikerinnen und Biker feierten sich und ihre Maschinen in Münster.

Von Ralf Czichowski

Vor der großen Feier knatterte am Sonntag, 02. Juni, ein beachtlicher Korso um Münster. Einer im Pulk ist der 76-jährige Klaus Liebner mit seiner Vespa. Er lebt seit 44 Jahren eine Liebe zu Italien aus - vom Jet-Helm bis zur Sohle.

Es sind zwar die Motorrad-Tage, aber hier darf und kann jeder mit: vom schweren, großen Reisemotorrad bis hin zum eher schwachbrüstigen Kleinkraftrad.

Geschichte auf drei Rädern

Einen echten Hingucker besetzen und besitzen Ulrike und Martin Timmer: eine Simson von 1958 mit Beiwagen. "Der Beiwagen ist der Kinderwagen für Erwachsene", sagt Martin Timmer lächelnd. Und über den Sitzkomfort kann Ulrike Timmer nicht klagen: "Das ist hier bestens gefedert."

Biker auf dem Prinzipalmarkt

Der Motorradkorso über den Prinzipalmarkt ist ein Highlight der Motorradtage in Münster.

Auf dem Prinzipalmarkt in Münster fahren mehrere Motorräder.

Etwa 350 Bikerinnen und Biker waren bei dem Motorradkorso auf dem Prinzipalmarkt in Münster dabei.

Ulrike und Martin Timmer sitzen in ihrem Motorrad

Ulrike und Martin Timmer auf ihrer Simson von 1958 mit Beiwagen. Damals war das Motorrad ein Gefährt für die Oberschicht und Staatsbedienstete der DDR.

Zwei Einsatzkräfte posieren mit ihren Dienstmotorrädern für ein Foto.

Auch die Polizei war bei den Motorradtagen in Münster dabei.

Ein Mann mit langen grauen Haaren sitzt auf einem großen buntem Motorrad mit drei Rädern.

Vor allem die ungewöhnlichen Motorräder kamen beim Publikum auf dem Prinzipalmarkt gut an.

Ein Junge sitzt in einem beigen Beiwagen von einem altem Motorrad.

Der Motorradkorso war der Abschluss der Motorradtage in Münster.

Etwa 350 Bikerinnen und Biker waren bei dem Motorradkorso auf dem Prinzipalmarkt in Münster dabei.

Ulrike und Martin Timmer auf ihrer Simson von 1958 mit Beiwagen. Damals war das Motorrad ein Gefährt für die Oberschicht und Staatsbedienstete der DDR.

Auch die Polizei war bei den Motorradtagen in Münster dabei.

Vor allem die ungewöhnlichen Motorräder kamen beim Publikum auf dem Prinzipalmarkt gut an.

Der Motorradkorso war der Abschluss der Motorradtage in Münster.

1958 war die Simson ein Gefährt für die Oberschicht und Staatsbedienstete der DDR. Heute rollt die Simson durch den Westen Westdeutschlands und macht eine gute Figur.

Mangelware Jugend - Mangelwesen Bikerin

Die Motorradtage in Münster sind in ihren 40ern. Angefangen hat das ganze in den 80ern als Jugendprojekt. Jugend gibt es immer noch auf den Maschinen - aber nicht in der Überzahl. Typischerweise gehören die Hände am Lenker einem Mann und der ist über 50.

Annkathrin Seibt steht vor ihrer 300er Kawasaki - ein sportliches und modernes Motorrad.

Annkathrin Seibt fällt bei den Motorradtagen in Münster mit ihrer modernen 300er Kawasaki auf.

Da fällt eine wie Annkathrin Seibt schon auf: ihre 300er Kawasaki ist ein sportliches und modernes Gerät - keine Historie und keine Nostalgie.

Motorradtage sind Familienfest

Für das Publikum auf dem Prinzipalmarkt waren aber die alten und manchmal etwas schrägen Motorräder die Favoriten. So wie das Motorrad, dass auf dem Sozius ein Körbchen für den Hund hatte.

Der Motorradkorso war der Abschluss der Motorradtage in Münster. Vier Tage lang gab es Gruppenausfahrten, Technikkurse oder sogenannte Erste-Hilfe-Touren.

Unsere Quellen:

  • Eindrücke und Interviews des WDR-Reporters vor Ort

Sendung: WDR.de, Motorradtage in Münster: Riesiger Biker-Korso unterwegs, 07.06.2026, 17:55 Uhr

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