Die Stadt Münster hat den Bereich rund um die Aaseekugeln zum 1. Mai einzäunen lassen. Darum hat sich das Technische Hilfswerk gekümmert. Um auf das Gelände zu kommen, müssen Feiernde einen der vier Zugänge passieren. Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes sichern dort den eingezäunten Bereich und kontrollieren das Glasverbot.
Konzept am Aasee hat sich bewährt
"Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass bloße Appelle und Schilder nichts nützen. Klare Rahmenbedingungen waren einfach notwendig", sagt der Leiter des Ordnungsamtes, Norbert Vechtel. Mittlerweile greifen die Maßnahmen das dritte Jahr in Folge. "Einzäunung und Glaskontrolle haben sich bewährt. Es gibt sogar viele Feiernde, die das als Gewinn sehen. Sie wissen eben: es gibt Leute, die passen auf."
Mitarbeiter des technischen Hilfswerks bereiten alles für den 1. Mai vor.
Stadt will Bereich bei Überfüllung schließen
Voraussichtlich werden sich auf den Aaseewiesen zu Spitzenzeiten wieder 5.000 Menschen tummeln. Deshalb gibt es unter anderem auch einen Toilettenwagen. Wird es zu voll, zieht die Stadt die Reißleine. Dann wird der Zugang zu diesem Bereich gesperrt. Der Ordnungsdienst wird am Aasee mit rund 20 Mitarbeitern im Einsatz sein, rund um die Uhr.
Awareness-Teams passen auf
Zusätzlich kümmern sich Awareness- und "Voll ist out"-Teams darum, dass sich alle wohlfühlen. Wer Hilfe braucht, sei es wegen Belästigung oder zu großem Alkoholkonsum, kann die Teams ansprechen. Sie helfen dann.
Anwohner sehen Entwicklung positiv
Hans Büger ist jedenfalls froh über die Maßnahmen. Der Aasee-Anwohner hat schlimme Jahre erlebt: "Der Lärm durch die Musik und so, das war noch das Geringste. Damit kam ich noch irgendwie klar. Aber die zurückgebliebene Müllmenge auf den Wiesen, das kann sich keiner vorstellen."
Hans Büger findet gut, dass die Stadt Münster jetzt alles im Blick hat.
Deshalb hat das Ordnungsamt den Müll natürlich auch im Blick. Auf den Aaseewiesen stehen 30 Abfalltonnen bereit. Und wer nichts wusste vom Glasverbot und eine Flasche mitgebracht hat, muss sie an einem der Zugänge entsorgen. Dafür stehen Glascontainer bereit. Die Glasflaschen sollen schließlich nicht auf dem Boden oder im Gebüsch landen.
Unsere Quellen:
- Eindrücke und Beobachtungen des Reporters am Aasee
- Stadt Münster
- Reporter im Gespräch mit Anwohnern
Sendung: WDR.de , Glasverbot am Aasee Münster: Feiern ohne Glasflaschen am 1. Mai, 30.04.2026, 15:10 Uhr