Anne Hathaways Fotos auf einem iPad vor der Tanzschule in Junkersdorf

In diesem unscheinbaren Mehrfamilienhaus sitzt die Tanzschule Breuer, in der Anne Hathaway wochenlang trainierte.

Hollywood an Rhein und Ruhr So viel NRW steckt im Film "Mother Mary"

Stand:

In den Kinos startet heute "Mother Mary" mit Hollywood-Star Anne Hathaway. Der Film wurde zu großen Teilen in NRW gedreht.

Es ist ein Musik-Drama, in dem Hollywood-Star Anne Hathaway die Hauptrolle spielt. Sie verkörpert eine Popdiva, die Arenen füllt, von Fans geliebt und gefeiert wird - aber innerlich leer und gebrochen ist. Etwas quält den Megastar. Vollkommen entkräftet sucht sie Hilfe bei ihrer früheren Mode-Designerin und Freundin Sam, gespielt von Michaela Coel. Sam besteht darauf, die Vergangenheit aufzuarbeiten - und so kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Frauen.

"Mother Mary" startet in Deutschland am Donnerstag in den Kinos. In den USA ist das Pop-Meldodram bereits angelaufen und bekommt viel Lob und Aufmerksamkeit. Das wird gerade hierzulande viele freuen. Denn in dem Film steckt viel NRW. Fünf Fakten zu "Mother Mary" in NRW:

Fakt 1: Drehorte in NRW

An 50 Drehtagen wurde zu großen Teilen in NRW gedreht. Drehorte waren unter anderem:

  • Burg Adendorf in Wachtberg - die historischen Gemäuer, der Innenhof und die umliegenden Gartenanlagen sind Kulisse für das opulente Anwesen der Modedesignerin und Freundin, die Hathaways Charakter aufsucht.
  • Veranstaltungsgelände von "Kunst!Rasen" in der Bonner Rheinaue. In den dortigen Szenen sehen Zuschauer die große Open-Air-Bühne, die im Film als Schauplatz für das glamouröse und emotionale Bühnen-Comeback der von Hathaway gespielten Pop-Diva dient.
  • Köln, unter anderem in den Kölner MMC Studios
  • Turbinenhalle in Oberhausen - hier wurden aufwändige Szenen eines riesigen Popkonzerts gedreht.

Nicht bei allen Städten ist bekannt, wo genau gedreht wurde.

Film "Mother Mary" in NRW gedreht

WDR 21.05.2026 00:39 Min. Verfügbar bis 20.05.2028 WDR Online

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Fakt 2: Förderung aus NRW

Mit einer Million Euro wurde "Mother Mary" maßgeblich durch die Film- und Medienstiftung NRW gefördert. Beteiligt war auch die Kölner Firma "augenschein Filmproduktion". Deren Gründer Maximilian Leo war von der Zusammenarbeit mit Anne Hathaway begeistert: "Was die an den Tag gelegt hat, das habe ich so bei noch keiner Schauspielerin gesehen. Es war auf einem unglaublichen Niveau."

"Was Anne Hathaway an den Tag gelegt hat, das habe ich so bei noch keiner Schauspielerin gesehen." Maximilian Leo, Filmproduzent aus Köln

Fakt 3: Tanztraining in Köln

In einer Tanzschule im Kölner Stadtteil Junkersdorf soll Hathaway für den Film trainiert haben. Und angeblich hat die US-Schauspielerin auch für einige Wochen in Köln-Junkersdorf gewohnt.

Fakt 4: Beschäftigungseffekte für NRW

Für die aufwendigen Szenen wurden landesweit tausende Komparsen aus NRW gecastet - rund 2.000 Komparsen kamen letztendlich zum Einsatz. Auch Techniker und andere Spezialisten wurden für die Produktion benötigt. Die Spezialeffekte des Films haben Fachleuten unter anderem aus NRW umgesetzt, unter anderem Mitarbeitende des Studios LavaLabs Moving Images mit Sitz in Düsseldorf.

Fakt 5: Wirtschaftliche Auswirkungen für NRW

Da die 50-tägigen Dreharbeiten an verschiedenen Orten in NRW stattfanden, konnten auch lokale Unternehmen aus den Bereichen Catering, Gastronomie und Hotelgewerbe von der Filmproduktion profitieren. Gleiches gilt für Sicherheits- und Transportfirmen. "Wir sind längst Filmstandort und man kann wahnsinnig viel aus NRW rausholen", meint Produzent Maximilian Leo. "Mother Mary" könnte jetzt noch mehr internationale Strahlkraft entfalten.

Unsere Quellen:

  • Nachrichtenagentur dpa
  • Film- und Medienstiftung NRW
  • augenschein Filmproduktion
  • Website der Stadt Bonn
  • Kölner Produzent Maximilian Leo

Sendung: WDR 5, WDR aktuell, 21.05.2026, 05.00 Uhr

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