Mit Statisten wurde ein Einsatz im Hauptbahnhof realitätsgetreu geübt.
Die Großübung der Polizei im Kölner Hauptbahnhof klingt spektakulär, für Schaulustige gab es allerdings nichts zu sehen - Sichtblenden sollten das verhindern. Ein Grund: Die Bundespolizei hatte im Hauptbahnhof mit Übungswaffen geschossen.
Für eine möglichst realitätsnahe Darstellung waren während der Übung Knall- und Schreigeräusche zu hören. Zudem wurden zahlreiche als verletzt geschminkte Personen als Übungsteilnehmer eingesetzt.
Ablauf der Übung hielt die Bundespolizei geheim
Insgesamt waren 300 Beamte von Bundespolizei, Kölner Polizei und Feuerwehr sowie Statisten beteiligt. Die Bundespolizei wollte Abläufe und Taktiken bei einem Einsatz gegen bewaffnete Täter trainieren. Außerdem sollte die Zusammenarbeit mit der Kölner Polizei und der Feuerwehr getestet werden.
Polizei nutzte Sperrung des Hauptbahnhofs für Übung
Geplant waren drei Übungsdurchgänge, die bis in die frühen Morgenstunden des Donnerstags anhalten sollten. Die Bundespolizei hatte die Übung bewusst auf die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gelegt, weil die Bahn den Hauptbahnhof nicht nur für Fernzüge und Regionalbahnen gesperrt hat, sondern weil in der Nacht auch keine S-Bahnen fuhren.
Unsere Quelle:
- Pressemitteilung der Bundespolizei