Zwei bewaffnete Polizisten blicken auf eine Treppe, auf der Menschen liegen.

Mit Statisten wurde ein Einsatz im Hauptbahnhof realitätsgetreu geübt.

Bundespolizei übt im Kölner Hauptbahnhof Einsatz gegen Gewalttäter

Stand:

Die Bundespolizei trainierte Mittwochnacht im Kölner Hauptbahnhof einen Großeinsatz gegen bewaffnete Täter. Weite Teile des Hauptbahnhofs wurden für diese Übung gesperrt.

Die Großübung der Polizei im Kölner Hauptbahnhof klingt spektakulär, für Schaulustige gab es allerdings nichts zu sehen - Sichtblenden sollten das verhindern. Ein Grund: Die Bundespolizei hatte im Hauptbahnhof mit Übungswaffen geschossen.

Für eine möglichst realitätsnahe Darstellung waren während der Übung Knall- und Schreigeräusche zu hören. Zudem wurden zahlreiche als verletzt geschminkte Personen als Übungsteilnehmer eingesetzt.

Ablauf der Übung hielt die Bundespolizei geheim

Insgesamt waren 300 Beamte von Bundespolizei, Kölner Polizei und Feuerwehr sowie Statisten beteiligt. Die Bundespolizei wollte Abläufe und Taktiken bei einem Einsatz gegen bewaffnete Täter trainieren. Außerdem sollte die Zusammenarbeit mit der Kölner Polizei und der Feuerwehr getestet werden.

Bundespolizei übt im Kölner Hauptbahnhof Einsatz gegen Gewalttät

WDR Studios NRW 19.11.2025 00:16 Min. Verfügbar bis 19.11.2027 WDR Online

Polizei nutzte Sperrung des Hauptbahnhofs für Übung

Geplant waren drei Übungsdurchgänge, die bis in die frühen Morgenstunden des Donnerstags anhalten sollten. Die Bundespolizei hatte die Übung bewusst auf die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gelegt, weil die Bahn den Hauptbahnhof nicht nur für Fernzüge und Regionalbahnen gesperrt hat, sondern weil in der Nacht auch keine S-Bahnen fuhren.

Unsere Quelle:

  • Pressemitteilung der Bundespolizei

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