Weltkriegsbombe in Köln erfolgreich entschärft
02:34 Min.. Verfügbar bis 11.05.2028.
Mehr als 4.400 Anwohner hatten ihre Häuser und Wohnungen für die Entschärfung verlassen müssen. Die Stadt hatte für die Dauer der Evakuierung und Entschärfung die Theodor-Heuss-Realschule in Sülz als Anlaufstelle eingerichtet.
Die KVB-Linien 7 und 136 können ihren üblichen Linienweg wieder aufnehmen. Die Straßensperrungen werden schrittweise aufgehoben. Die Sperrungen an der Werthmannstraße und der Prälat-von-Acken-Straße bleiben aber zunächst bestehen, damit die Patientinnen und Patienten des St.-Elisabeth-Krankenhauses in Hohenlind wieder in ihre Zimmer zurückgebracht werden können.
Bombenentschärfung in Köln: Krankenhaus evakuiert Patienten
Die Weltkriegsbombe war am Freitag bei Bauarbeiten in Köln-Lindenthal gefunden worden. Es handelt sich um eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder.
Die Verantwortlichen de St.-Elisabeth-Krankenhauses Hohenlind hatten sich schon am Wochenende auf die Räumung vorbereitet und rund 200 Patienten entlassen oder verlegt. "Das verringert den Aufwand deutlich", sagt Einsatzleiter Johannes Brauns.
Johannes Brauns, Einsatzleiter Ordnungsamt Köln
Lindenthal: Kitas und Schulen bleiben wegen Bombenentschärfung zu
Alle Kitas und Schulen im Evakuierungsbereich bleiben am Freitag geschlossen. Die Stadt hatte noch am Freitag alle Eltern aufgefordert, sich darauf vorzubereiten.
Der letzte Klingeldurchgang in Köln-Lindenthal ist angelaufen.
Viele ältere Menschen aus Lindenthal haben schon mehrere Evakuierungen hinter sich. Einige waren sogar beim großen Bombenangriff auf Köln im Zweiten Weltkrieg dabei.
Unsere Quelle:
- Stadt Köln
- St.-Elisabeth-Krankenhaus Hohenlind
- Beobachtungen unserer WDR-Reporter vor Ort
Sendung: WDR 2 Rheinland, Lokalzeit, 11.05.2026, 15:31 Uhr