Fiete und Kim haben den richtigen Riecher! Bei einer Kontrolle schnüffelten die beiden Zollhunde an einem Lastwagen auf der A57 bei Düsseldorf. Offiziell transportierte der Lkw Paletten mit Olivenöl aus Spanien - doch die Hunde schlugen sofort an. Zwischen den Kartons fanden die Beamten mehrere Beutel Marihuana.
Auf vier Paletten verteilt
Pakete gefüllt mit 52 Kilo Marihuana
Um sicherzugehen, wurde der Lkw an einen gesicherten Abladeplatz gebracht. Mit Hilfe des Technischen Hilfswerks durchsuchten die Ermittler die gesamte Fracht. Ergebnis: verteilt auf vier Paletten lagen insgesamt 55 Beutel gefüllt mit Marihuana. Sie hatten ein Gewicht von mehr als 52 Kilogramm.
Die Spürhunde des Zolls zeigen auch in diesem Fall, dass ihre feinen Spürnasen ein wertvolles und effektives Einsatzmittel im Kampf gegen den Drogenschmuggel sind. Heike Sennewald, Sprecherin des Zollfahndungsamtes Essen
Fiete und Kim seien ein "unverzichtbares Einsatzmittel". Trotz der Teillegalisierung von Cannabis seit April 2024 in Deutschland, sei die Einfuhr, Ausfuhr und Durchfuhr von Marihuana nach Deutschland, egal in welcher Menge und auf welchem Weg, weiterhin verboten, so die Pressesprecherin des Zollfahndungsamtes Essen.
Drogen im Wert von über 500.000 Euro
Der Fund hat nach Angaben der Zollfahndung Essen einen Straßenverkaufswert von rund 520.000 Euro. Gegen den 41-jährigen Fahrer wurde Untersuchungshaft angeordnet.