Ein Rettungswagen trifft im Infektionszentrum des Klinikums ein.

Infektion mit Hantavirus 65-Jährige bleibt unter Beobachtung in Uniklinik

Stand:

Eine Frau, die während einer Kreuzfahrt Kontakt zu einem Hantavirus-Fall hatte, wird weiter in der Düsseldorfer Uniklinik beobachtet. Hinweise auf ein Infektion gibt es bisher nicht.

Am vergangenen Mittwoch ist eine 65-Jährige unter hohem Sicherheitsaufwand in das Uniklinikum Düsseldorf gebracht worden. Sie hatte an einer Kreuzfahrt mit dem Schiff "Hondius" teilgenommen und Kontakt zu einer infizierten Person. Bei der Kreuzfahrt auf dem Atlantik hatten sich mehrere Personen mit dem gefährlichen Hantavirus infiziert, drei Menschen starben.

Hantavirus hat lange Inkubationszeit

Bisher konnte bei der Frau laut der Uniklinik keine Infektion nachgewiesen werden. Sämtliche virologische Untersuchungen hätten keine Hinweise auf eine Infektion ergeben. Weil die Inkubationszeit des Erregers aber mehrere Wochen betragen kann, muss sie vorerst auf der Isoliertstation bleiben.

Quarantäne oder Isolierstation?

Wie lange, das ist unklar. "Es gibt auch die Möglichkeit, dass sie zu Hause in Quarantäne bleibt", sagt Tobias Pott, Pressesprecher der Uniklinik, "aber das müssen die Behörden entscheiden." Auch in Frankfurt und Berlin, Bayern und Sachsen befinden sich mehrere Patienten zur Beobachtung auf einer Isolierstation. Sie alle waren Passagiere der "Hondius".

Hantavirus: 65-jährige bleibt in Isolierstation

WDR 00:25 Min. Verfügbar bis 10.05.2028 WDR Online

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Unsere Quellen:

  • Universitätsklinikum Düsseldorf

Sendung: WDR.de, Hantavirus: 65-Jährige bleibt in Isolierstation, 11.05.2026, 13 Uhr

Sendung: WDR 2 Bergisches Land, Lokalzeit, 11.05.2026, 16:30 Uhr

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