Wuppertal: Olympia-Abstimmung erreicht Mindestanzahl an Stimmen
01:46 Min.. Verfügbar bis 07.04.2028.
Noch bis zum 19. April sind die rund 254.000 Wahlberechtigten in Wuppertal aufgerufen, am Ratsbürgerentscheid für eine Olympia-Bewerbung der Stadt teilzunehmen. Die erste Hürde ist bereits genommen. Wie Wahlamtsleiter Oliver Pfumpfel dem WDR bestätigte, haben bisher mehr 63.000 Menschen ihre Stimme abgegeben.
Mindestens 25.400 Ja-Stimmen erforderlich
Damit ist schon jetzt klar, dass zum Stichtag, 19. April, eine rechtsgültige Entscheidung der Bürgerinnen und Bürger vorliegen wird. Denn für einen erfolgreichen Bürgerentscheid muss nicht nur die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler mit "Ja" stimmen, die Summe aller Ja-Stimmen muss zudem mindestens 10 Prozent aller Wahlberechtigten betragen. Im Fall von Wuppertal wären das also mindestens 25.400 Ja-Stimmen.
Wuppertal wirbt für Zustimmung
Die Region Köln Rhein Ruhr wirbt für ein "Ja"
Es geht um die Olympischen und Paralymischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Falls die nach NRW kommen sollten, will Wuppertal als Gastgeberstadt dabei sein. Etwa mit dem Stadion am Zoo als Austragungsort für Fußball oder der Schwimmoper für Wasserball.
Neben dem Event-Charakter verspricht sich die Stadt davon auch Investitionen in Verkehr, Sportstätten und die Wuppertaler Infrastruktur.
Abstimmung nur per Briefwahl
Der Bürgerentscheid findet zeitgleich in allen 17 potenziellen Ausrichter-Kommunen in NRW statt, darunter u.a. auch Köln, Düsseldorf und Dortmund. Ausschließlich per Briefwahl. Die Auszählung erfolgt in allen Städten zeitgleich am Sonntag, den 19. April.
Die Stadt Wuppertal hat die Briefwahlunterlagen bis zum 28. März verschickt. Wer keine erhalten hat, kann sich noch bei der Wahlbehörde melden. Um berücksichtigt zu werden, müssen die Abstimmungsunterlagen bis zum 19. April, 16.00 Uhr, wieder bei der Stadt eingegangen sein.