Dhünn-Talsperre deutlich leerer als üblich
00:31 Min.. Verfügbar bis 26.05.2028.
Die Folgen der vergangenen trockenen Monate und Jahre sind an der Dhünn-Talsperre bei Wermelskirchen deutlich zu sehen. Nur bis knapp über die Hälfte - zu 57 Prozent - ist die Trinkwassertalsperre nach Angaben des Wupperverbands derzeit gefüllt. Das liegt unter dem zu dieser Jahreszeit üblichen Niveau.
Gefahr von Wassermangel besteht gerade nicht
Um den Wasserpegel nicht noch weiter zu senken, wird deshalb unter anderem seit Anfang April weniger Wasser aus der Talsperre für die Trinkwasserversorgung genutzt.
Die Gefahr eines akuten Wassermangels bestehe derzeit jedoch nicht. Die Talsperren Herbringhausen und Kerspe sind ausreichend gefüllt und stellen die Wasserversorgung gemeinsam mit dem Rheinuferfiltrat sicher, so der Wupperverband.
Bitte um sorgsamen Wasserumgang
Gleichzeitig bitten der Eigenbetrieb Wasser und Abwasser Wuppertal (WAW) und die WSW Energie & Wasser AG die Bürgerinnen und Bürger darum, sorgsam und bewusst mit dem Trinkwasser umzugehen, damit es auch bei längerer Trockenheit nicht zu einem Mangel kommt - auch wegen der Auswirkungen des Klimawandels.
Um Wasser zu sparen, solle man beispielsweise Wassersparfunktionen an Armaturen und Geräten nutzen und den Garten bewusst und sparsam gießen.
Der Wupperverband kontrolliert die Menge an Niederschlag regelmäßig. Seit Herbst seien schon 200 Liter pro Quadratmeter weniger Niederschlag gefallen als üblich. Das zeigen Messwerte von der Bever in Hückeswagen.
Unsere Quellen:
- Gemeinsame Pressemitteilung von: Wupperverband, Wuppertaler Stadtwerke, Eigenbetrieb Wasser und Abwasser Wuppertal
- WDR-Gespräch mit dem Wupperverband
Sendung: WDR 2 Bergisches Land, Lokalzeit, 26.05.2026, 13:31 Uhr